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Munich Lovers - Du bist meine Welt Emma & Alex von Kühnel, Franziska (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2018
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Munich Lovers - Du bist meine Welt

Munich Lovers - sexy, aufregend und mit einer Prise Humor. Genau wie die Liebesgeschichte von Emma und Alex. Die Geschichte von Emma und Alex beginnt nach dem Tod von Alex'Mutter und einem fürchterlichen Streit mit seinem Vater, da dieser Alex schon kurze Zeit darauf seine neue Freundin vorstellt. Danach verlässt Alex sein Elternhaus und lässt sich treiben. Bis er die Studentin Emma kennenlernt. Auch Emma hat gerade eine große Enttäuschung hinter sich. Die Beiden verbringen einen ganzen Abend miteinander, ehe sich ihre Wege für ein paar Wochen trennen. Doch dann beschließt Emma, Alex zu suchen. Als die beiden sich finden, entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Jedoch müssen sich beide den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen, damit ihre Liebe eine Chance hat. "Du bist meine Welt - Emma und Alex ist der neue Band der sexy New-Adult Reihe "Munich Lovers". Er ist unabhängig von den anderen Teilen der Reihe "Spiel mit dem Feuer - Nora und Lucas" "Verbotene Früchte - Lisa und Jonas" und "Ich gehör zu dir - Isabell & Raphael" zu lesen. Franziska Kühnel, Baujahr 1993, ist gelernte Kauffrau im Einzelhandel und in ihrer Freizeit passionierte Träumerin. Wenn die Wirtschaftlerin in ihr, die jeden Vorgang gewohnheitsgemäß aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, auf die private Franzi trifft, werden Lesen und Schreiben zum perfekten Ventil, um dem Alltag zu entkommen. Sie recherchiert mit Leidenschaft Songtexte, Legenden der griechischen Mythologie und Zitate jeglicher Art und lässt sich von ihnen auch gerne zu Geschichten inspirieren. Derzeit lebt die gebürtige Bruckerin mit ihren Eltern und Geschwistern in einem kleinen Örtchen im Kreis Landsberg am Lech.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 02.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492984874
    Verlag: Piper
    Serie: Munich Lovers .4
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Munich Lovers - Du bist meine Welt

Prolog

Alex

Es gibt Momente im Leben, in denen sieht man einfach rot. Als bekäme man einen burgunderfarbenen Seidenschal über die Augen gelegt. Als blicke man durch ein rötliches Stück Scherbe eines Buntglasfensters in der Kirche. Ich sehe gerade rot. In einer Situation, die unter anderen Umständen, zu einer anderen Zeit, mit anderen Personen völlig harmlos wäre. Aber die gegenwärtige Kombination ist genau der Knackpunkt. Und es passiert mir, verdammt!

"Du verfluchter Bastard", knurrt mein Vater und hält sich die Nase. Sie blutet und ist gebrochen. Wie mein beschissenes Herz, wenn ich das Blondchen neben meinem Vater sehe, das ihm eine Hand auf die Schulter legt und ihn besorgt mustert. Sie ist die Frau, die er jetzt liebt. Jetzt. Ganze einundzwanzig Tage nach dem Tod meiner Mutter. Neun verschissene Tage, nachdem ihr lebloser, vom Krebs zerfressener Körper unter die Erde gebracht wurde. Aber - und ich glaube, das ist ein sehr wahrscheinliches Aber - er hat sie mit Sicherheit schon vor dem Tod meiner Mutter gepoppt. Sie ist immerhin Krankenschwester in dem Krankenhaus, in dem die beste Frau der Welt ihren letzten Atemzug getätigt hat. Die beiden hatten also genug Kontakt. Genug Zeit, um etwas miteinander anzufangen. Vor den Augen der wichtigsten Person in meinem Leben. Am liebsten würde ich ihn gleich noch mal schlagen. Nicht mehr auf die Nase. Auf den Kiefer oder so. Damit der Schmerz aufhört.

"Vielleicht beruhigen wir uns alle erst mal wieder und setzen uns?", schlägt Blondie mit aufgesetzt fröhlicher Stimme vor.

"Einen Scheiß werde ich mich beruhigen!", brülle ich. "Wer glauben Sie eigentlich, wer zur Hölle Sie sind, dass Sie mir sagen können, ich solle mich beruhigen?"

"Alexander, pass auf, was du sagst ...", warnt mich mein Vater. Seine eisblauen Augen funkeln mich bedrohlich an. Bohren sich tief in meine ebenfalls eisblauen Augen. Ich hasse es, dass wir die gleiche Augenfarbe haben. Jede noch so kleine Ähnlichkeit mit ihm macht mich rasend. Denn ich will nichts, wirklich überhaupt nichts, mit diesem Arschloch gemein haben.

"Ich, Vater, rede so mit dieser Frau, wie ich es für angemessen halte", zische ich und wende den Blick ab. Zurück zu der Frau der Stunde. "Na, wie fühlen Sie sich so? War es schön, meine Mutter zu betreuen und hinter ihrem Rücken mit ihrem Mann zu vögeln? War es schön, ihr jeden gottverdammten Tag dreist ins Gesicht zu lügen? Ihr ein falsches Lächeln zu schenken? Ihr mehr und mehr beim Sterben zu zusehen? Ach, zum Teufel! Ich glaube, so was wie Gewissen kennen Sie noch nicht mal! Das würde nämlich bedeuten, Sie hätten ein Rückgr-"

Das Klatschen einer Handfläche auf bloßer Haut stoppt meine Schimpftirade. Genauer gesagt ist es die Handfläche meines Vaters auf meiner rechten Wange, die mich zum Schweigen bringt. Blondie quiekt erschrocken und bricht anschließend in Tränen aus. Wäre ich nicht so extrem fassungslos, dass mein Vater tatsächlich die Hand gegen mich erhoben hat, würde ich ihr befehlen, damit aufzuhören. Sie ist schließlich die Letzte, die das Recht hat zu flennen.

"RAUS!", schreit mein Vater hasserfüllt. "Verzieh dich aus meinem Haus und lass dich so schnell nicht wieder blicken."

"Liebend gern", gebe ich für mich selbst überraschend ruhig zurück und gehe rückwärts, ihn nicht aus den Augen lassend, in Richtung meines Zimmers. Dort packe ich wahllos ein paar Klamotten, einen Zeichenblock und meine Kohlestifte in eine Sporttasche, nehme eines der Familienfotos von meinem Schreibtisch, reiße den Teil, auf dem mein Vater zu sehen ist, ab, stecke die andere Hälfte in meine Hosentasche, schnappe mir eine Jacke und verlasse ohne ein weiteres Wort das Haus meines Vaters. Weil - sind wir mal ehrlich -, er ist es nicht wert, auch nur ein einziges Geräusch von mir zu hören zu bekommen.

Es wäre besser gewesen, er hätte ins Gras gebissen. Nicht meine Mutter. Denn sie war ein Engel. Der beste Mensch auf der We

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