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Munich Lovers - Spiel mit dem Feuer Nora und Lucas von Kühnel, Franziska (eBook)

  • Verlag: Fahrenheit
eBook (ePUB)
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Munich Lovers - Spiel mit dem Feuer

Munich Lovers - sexy, aufregend und geheimnisvoll. Genau wie die Liebesgeschichte von Nora und Lucas. Nora ist jung, sexy – und chronisch pleite. Als sie von Lucas das lukrative Angebot bekommt, vor seiner todkranken Mutter die liebende Freundin zu mimen, ist das ihre Chance, endlich den leeren Geldbeutel zu füllen. Doch das Zusammenwohnen wird zum Spiel mit dem Feuer, Nora und ihre Gefühlswelt durchleben das pure Chaos. Ist das alles noch gespielt – oder doch Realität? "Spiel mit dem Feuer - Nora und Lucas" ist der erste Band der sexy New-Adult Reihe "Munich Lovers". Band 2 "Verbotene Früchte - Lisa und Jonas" ist ebenfalls bei Piper Fahrenheit erhältlich. Franziska Kühnel, Baujahr 1993, ist gelernte Kauffrau im Einzelhandel und in ihrer Freizeit passionierte Träumerin. Wenn die Wirtschaftlerin in ihr, die jeden Vorgang gewohnheitsgemäß aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, auf die private Franzi trifft, werden Lesen und Schreiben zum perfekten Ventil, um dem Alltag zu entkommen. Sie recherchiert mit Leidenschaft Songtexte, Legenden der griechischen Mythologie und Zitate jeglicher Art und lässt sich von ihnen auch gerne zu Geschichten inspirieren. Derzeit lebt die gebürtige Bruckerin mit ihren Eltern und Geschwistern in einem kleinen Örtchen im Kreis Landsberg am Lech.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492982795
    Verlag: Fahrenheit
    Serie: Munich Lovers 1
    Größe: 779 kBytes
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Munich Lovers - Spiel mit dem Feuer

Prolog

Nora
Sommer 2008

Die Sonne brennt heiß und unerbittlich auf meine nackten Schultern. Vielleicht ist es doch keine so gute Idee gewesen, die Stola zu Hause zu lassen. Ich bin mir sicher, das werde ich morgen noch mehr bereuen als in diesem Moment. Meine Schultern fühlen sich jetzt schon heiß an, aber morgen werden sie rot und wie verbrannt sein. Doch mein 800-Euro-Date ist es wert. Dieses Date bezahlt nämlich meinen nächsten Anteil der Miete und noch dazu eines der superteuren Bücher für mein Studium.

"Ist alles in Ordnung?" Leo, mein besagtes Date, beugt sich zu mir runter und streicht mir sanft über die glühenden Schultern. Ich zucke kaum merklich zusammen und nicke artig. Innerlich sterbe ich zwar gerade, aber ich will meinen Schmerz nicht vor aller Welt zeigen. Und mit "aller Welt" meine ich die komplette Prominenz Münchens!

Dieses Event ist für Leo ziemlich wichtig und ich bin seine bezahlte Begleitung. Womöglich klingt das nuttig, ist es aber nicht. Ich schlafe ja nicht mit meinen Kunden", sondern begleite sie zu ihren Veranstaltungen, damit sie vor den Augen anderer Superreicher nicht als Versager dastehen. Alles völlig harmlos. Außerdem komme ich so auch unter Leute, genieße den teuersten Champagner und finanziere gleichzeitig mein Studium und meine Unterkunft. Auch wenn ich in einer WG mit meinen zwei verrückten Zwillingsfreundinnen wohne, ist München verdammt teuer. Und genau deswegen halte ich mich lieber mit gut bezahlten Escort-Aufträgen über Wasser anstatt mit langweiligen Supermarktschichten. Meist habe ich bei den Escort-Aufträgen sowieso nicht viel zu tun. Ich stehe hauptsächlich neben meinem Auftraggeber und lächle, reden muss ich nicht. Ab und an interessiert sich mal jemand für meine Anwesenheit, aber nicht lange. Heute zum Beispiel interessiert sich keine Sau für mich. Die Veranstaltung dient Kindern und Erwachsenen, die an Krebs leiden. Wobei die reichen, einflussreichen Männer und Frauen versuchen, sich gegenseitig mit Geldbeträgen zu überbieten. Bei diesen Leuten hier scheint das Geld ziemlich locker zu sitzen. Wenn sie davon so viel abtreten können, würde es meinem Konto auch nicht schaden, denke ich - zugegebenermaßen ziemlich gefühlskalt. Sofort schäme ich mich für meine Gedanken. Schließlich geht es hier um etwas Gutes! , ermahne ich mich selbst und konzentriere mich auf die Bläschen meines Proseccos, der mittlerweile schon ziemlich viel Sonneneinstrahlung genossen hat - so wie ich, verdammt!

"Und Leo, wie läuft das Studium?" Eine tiefe, raue Stimme reißt mich aus meinen verqueren Gedanken. Ich schaue nach oben und begutachte die Person, die Leo freundschaftlich die Hand auf die Schulter gelegt hat.

"Ziemlich gut, würde ich sagen. Anatomie macht mir zurzeit zwar ein wenig zu schaffen. Aber das wird schon wieder", seufzt er. Leo ist Medizinstudent. Hauptsächlich, weil sein Vater es so möchte. Leos Familie besteht zu 60 Prozent aus Ärzten, soweit ich weiß. Er selbst ist nicht gerade eine Person, der ich mein Leben in die Hände legen würde, da er bisher mit seinem Hang zum übermäßigen Alkoholkonsum einen eher leichtsinnigen Eindruck hinterlassen hat. Aber wer weiß schon, wie er sich bis zum Ende seines Studiums entwickelt. Denn wie mein Vater früher einmal sagte: "Stecke Menschen nicht gleich in vorgefertigte Schubladen, nur damit etwas, das nicht passt, passend gemacht wird."

"Das glaub ich dir gern. Zum Glück ist mein Studium vorbei! Ich habe es gehasst, tagein, tagaus in diese verdammten Vorlesungen zu stiefeln, ohne irgendwas zu lernen." Eine gewisse Überlegenheit schwingt in jedem seiner Worte mit, als wäre der Mann alles und Leo ein Nichts.

"Was haben Sie denn studiert?", platzt es, weniger aus Neugierde denn als Verteidigungsversuch gegenüber Leo, aus mir heraus. Erschrocken verziehe ich das Gesicht. Eigentlich ist es nicht meine Aufgabe, mich ins Geschehen einzumischen. Jetzt aber, da die Worte

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