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My Image of You - Weil ich dich liebe von Moreland, Melanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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My Image of You - Weil ich dich liebe

Auch die größte Liebe garantiert kein Für Immer Als der Fotograf Adam Kincaid nach einem Unfall im Krankenhaus erwacht und sein Blick auf die zuständige Krankenschwester fällt, wähnt er sich im Himmel. Mit ihren roten Locken und den blitzeblauen Augen verdreht Alexandra Robbins Adam sofort den Kopf. Auch für sie ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch irgendetwas hält Alex davon ab, sich Adam hinzugeben und ihm voll und ganz zu vertrauen. Und als Adam ihr Geheimnis enthüllt und ihr hilft, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, sind sie so glücklich, wie zwei Menschen, die sich lieben, nur sein können. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu ... 'Eine Liebesgeschichte, die auf die Leinwand gehört!' USA Today Der neue Roman von Bestseller-Autorin Melanie Moreland

Melanie Moreland ist eine New-York-Times und USA-Today-Bestseller-Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in Ontario. Sie reist gerne, findet jedoch, dass das Heimkommen immer das Schönste ist. Am wichtigsten sind ihr ihre Familie und ihre Freunde. Weitere Informationen unter: www.facebook.com/authormoreland und bei Twitter (@MorelandMelanie)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 514
    Erscheinungsdatum: 02.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736309005
    Verlag: LYX
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My Image of You - Weil ich dich liebe

2

Das leise Knarren der Tür ließ meine Mundwinkel kurz zucken. Ich wusste, was nun als Nächstes kam. Ally hatte alle zwei Stunden nach mir gesehen. Ich würde hören, wie sie sich mit leisen Schritten näherte, wobei die Gummisohlen ihrer Schuhe ein unverwechselbares Quietschen auf dem abgetretenen Linoleumboden erzeugten. Dann würde sie sich zu mir beugen, mich in ihren blumigen Duft hüllen und mich sanft wecken, indem sie ihre Hand auf meinen Arm legte und leise meinen Namen sagte, was wie Balsam in meinen Ohren wäre. Wenn ich dann nicht antwortete, würde sie mich am Arm schütteln, mir danach mit den Fingern über den Kopf streichen und mich etwas lauter ansprechen.

Die Charade aufrechterhaltend, würde ich blinzeln und langsam die Augen öffnen, um ihr schließlich den Anflug eines Grinsens zu zeigen. »Hey, Ally.«

Sie hatte es aufgegeben, mich zu korrigieren, und lächelte nur noch, wenn ich sie so nannte. Ich löcherte sie mit Fragen, während sie meine Vitalfunktionen prüfte, und fand irgendwelche Vorwände, um sie länger bei mir zu behalten. Wenn sie sich über mich beugte, um mir die Augen auszuspülen, landete meine Hand seltsamerweise immer auf ihrer Hüfte. Und wenn sie dann etwas über Patienten murmelte, die ihre Finger nicht bei sich behalten konnten, ließ ich mir meine Erheiterung nicht anmerken.

Ich wusste, dass ihre Schicht bald endete, daher war das hier meine letzte Chance. Diesmal wollte ich sie nach ihrer Nummer fragen, denn ich hatte vor, mich privat mit ihr zu treffen; gleich heute Abend, wenn sie nichts dagegen hätte. Ich wollte mehr Zeit mit ihr verbringen. Viel mehr Zeit. Bewusst entspannte ich mich in den Kissen und erwartete ihre Berührung.

Aber die Schritte klangen falsch, und die schwere Hand, die sich auf meine Schulter legte und mich schüttelte, sorgte dafür, dass ich die Augen aufriss. Meine Akte in der Hand, stand eine große ältere Frau über mir. »Wachen Sie auf, Mr Kincaid.«

»Wo ist Ally?«

Sie sah mich missbilligend an. »Alex' Schicht ist vorbei. Sie ist nach Hause gegangen. Ich bin Vivian.«

Das versetzte mir einen Stich der Enttäuschung, ehe ich Verärgerung in mir aufsteigen spürte.

Sie war gegangen? Ohne sich von mir zu verabschieden? Das war wie eine kalte Dusche für mich. War ich denn allein mit meinem Gefühl, dass eine eigenartige Verbindung zwischen uns bestand?

Wie heftig hatte ich mir den Kopf tatsächlich angeschlagen?

Ich setzte mich auf, ohne den Schmerz zu beachten, der mich kurz überfiel, als mein Blick zur Uhr sprang. »Es ist doch erst sechs. Sie hat gesagt, sie arbeitet bis sieben«, ließ ich das Thema noch nicht ruhen.

Vivians Augenbrauen schossen nach oben. »Ich wusste nicht, dass Sie Alex kennen - oder ihren Dienstplan.«

»Tja, wir, äh, sind Freunde, also, Bekannte. Gute Bekannte«, betonte ich in der Hoffnung, etwas mehr von ihr zu erfahren, wenn sie uns für Freunde hielt. Doch ihre Antwort fiel sehr knapp aus.

»Nun, dann können Sie ja ein anderes Mal mit ihr sprechen. Ich habe sie heute früher nach Hause geschickt.«

»Das war sehr freundlich von Ihnen.« Das war es in der Tat, trotzdem machte ich mir weiter Gedanken über ihren wortlosen Abgang.

Darauf erwiderte Vivian nichts, und mir war klar, dass es keinen Zweck hätte, sie nach Allys Nummer zu fragen. Ich warf die kratzige Decke zurück und schwang die Beine über die Bettkante.

»Was machen Sie da?«

Langsam stand ich auf. »Nach Hause gehen.«

Entsetzt starrte sie mich an. »Ich kann Sie aber nicht gehen lassen, ehe der Doktor Sie noch einmal angeschaut hat.«

»Doch. Und zwar jetzt. Von mir aus unterschreibe ich, was auch immer Sie wollen.«

»Mr Kincaid ...«

Ich zuckte leicht zusammen, als ich mich nach unten beugte, um meinen Rucksack unter dem Bett hervorzuholen. »Geben Sie sich keine Mühe.« Dann grinste ich. »Haben Sie etwa vor, da stehen

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