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Mystery Band 351 von Adloff, Nicole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mystery Band 351

MAGISCHE BLUTSBANDE von ADLOFF, NICOLE
Du bist zauberhaft, Winona. Wenn Adan das sagt und sie zärtlich küsst, muss Winona lächeln. Er ahnt ja nicht, wie recht er hat: Sie ist eine Hexe. Und zwar eine, an die ihr Clan große Erwartungen knüpft, denn Winona gilt als magisch hochbegabt. Weshalb die Venatores, die Erzfeinde der Hexen, sie erbarmungslos jagen. Vor niemandem machen die bösen Geister halt: nicht vor ihrer Familie - und auch nicht vor Adan.

IM ZEICHEN DES SICHELMONDES von HAGGIS, ANNE
Fassungslos starrt Aileen auf das uralte gälische Pergament, das ihr in die Hände gefallen ist: Dieses Zeichen kennt sie! Drei ineinander verschlungenen Mondsicheln ... genau so sieht das Tattoo auf ihrer Schulter aus! Aufgeregt beginnt sie zu lesen und taucht in die mystische Welt der Wiccein ein. Nur wer die goldene Mondsichel trägt, kann Hohepriesterin des Ordens werden. Heißt das wirklich, dass sie, Aileen ...?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 14.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733772222
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 659kBytes
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Mystery Band 351

2. KAPITEL

Vor mir schoss eine Wand aus heißen Flammen empor. Schützend hielt ich mir die Hände vors Gesicht. Die Wolken rissen auf und gaben das Wasser frei, das sie festgehalten hatten. Meine Beine versagten mir den Dienst. Kraftlos sank ich auf den Boden. Heiße Tränen rannen über mein Gesicht. Fassungslos schlug ich mir die Hände vor den Mund und schluchzte auf.

"Mum ... Dad ..."

Auf einmal ertönte ein markerschütternder, schmerzverzerrter Schrei. Entsetzt sah ich auf.

"Mum?! Dad?!"

Schemen. Im Feuer waren Schatten. Zwei Schatten.

Hektisch sprang ich auf und rannte auf die Flammen zu. Ein heftiger Windstoß, der mir die Hitze entgegenschleuderte. Schützend hielt ich mir die Hände vor das Gesicht.

"Mum?! Dad?!", schrie ich hysterisch.

Ich versuchte, irgendetwas zu erkennen. In meinen Händen entstanden energiegeladene Feuerbälle.

"Ich hole euch da raus! Haltet durch!", rief ich und wollte gerade beginnen, das Feuer einzusaugen ... als ein Schatten verschwand.

Dann gab das Feuer die Person frei.

Entsetzt ließ ich die Arme sinken.

"Adan", keuchte ich erstickt. "Adan!"

Kurz trafen sich unsere Blicke. Noch ein Schrei. Er krümmte sich. Seine Arme begannen zu brennen.

"Adan!"

Neben ihm erschien eine Person. Eine blonde Frau. Sie wandte mir den Rücken zu. Als sie sich schließlich zu mir umdrehte, schoss das Feuer empor und verdeckte ihre Gestalt. Und dann wurde Adan von den Flammen verschlungen ...

Schweißgebadet fuhr ich hoch. Mein Herz raste. Eine eiskalte Gänsehaut überzog meinen Körper. Ich strich mir einmal über mein Gesicht, warf die Decke vorsichtig beiseite und erhob mich. Es war noch dunkel. Scheinbar hatte ich nicht lange geschlafen.

Leise öffnete ich die Zimmertür und ging hinunter in die Küche. Dort trank ich ein Glas Wasser, lehnte mich gegen den Tisch und atmete tief durch.

Ich konnte immer noch nicht so recht glauben, dass ich Adan in meinem Traum tatsächlich mit dem Tod meiner Eltern in Verbindung gebracht hatte. Jedes Mal, wenn ich von dem Angriff und den Flammen träumte, durchlebte ich diesen Abend genau so, wie er gewesen war. Mit jeder Einzelheit. Doch dieses Mal waren nicht meine Eltern umgekommen. Nicht meine Mutter hatte geschrien. Es war Adan gewesen. Ich hatte seinen Schrei gehört, der mir noch immer tief in den Knochen steckte. Auch ich hatte geschrien. Hatte seinen Namen geschrien.

Ich schüttelte einmal energisch den Kopf, um die Erinnerung an diesen Traum loszuwerden. Auf einmal ging das Licht an. Erschrocken fuhr ich zusammen.

"Was ist denn los?", wollte Jalene verschlafen wissen und rieb sich über die Augen.

"Ich habe schlecht geträumt und wollte etwas trinken. Geh wieder hoch und schlaf weiter. Ich komme auch gleich."

"Ist gut. Aber ist wirklich alles in Ordnung? Was hast du denn geträumt?"

"Das erzähle ich dir später. Na los, geh schon."

"Wie du willst. Aber komm auch gleich wieder hoch. Du hast noch ein paar Stunden, bis du wieder aufstehen musst."

"Ich weiß. Bis gleich."

Sie nickte nur und verschwand wieder. Ich setzte mich derweil auf einen Stuhl und strich mir seufzend meine Haare nach hinten. Schlafen kam für mich überhaupt nicht infrage. Der Traum hatte mich hellwach gemacht. Es war so real gewesen. Mir war, als könne ich immer noch die Nässe des Regens und die Hitze des Feuers spüren. Und ich fragte mich, wer die junge Frau gewesen war.

Noch ein paar Minuten saß ich hier, ehe ich mich entschloss, zu Jalene zurückzukehren. Adan hatte mit seinem Auftauchen einfach sehr viel aufgewühlt. Das war alles. Der Traum selbst hatte nichts zu bedeuten.

Schwerfällig erhob ich mich und verließ die Küche. Träge stieg ich die Treppen empor und legte mich ins Bett. Jalene war bereits wieder eingeschlafen. Ich verübelte es ihr nicht. Es war gerade mal ein paar Stunden her, seit wir be

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