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Mystery Thriller Band 227 von Kilborne, Dana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.07.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mystery Thriller Band 227

GEFANGENE DER ANGST von KILBORNE, DANA
Ihr Herz schlägt rasend, die Luft wird knapp, alles dreht sich: Ivy hat eine Panikattacke! Wie jedes Mal, wenn sie das Haus verlassen soll ein Trauma, das sie quält, seit sie vor zwei Jahren von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt wurde. Seitdem ist Ivy die Gefangene ihrer eigenen Angst. Und dann wird ihre Freundin Kay ermordet. Noch immer kann Ivy nicht raus. Aber der Mörder kann rein ...

ER KOMMT NÄHER ... von GATES, R. PATRICK
Unheimlich flackert das Licht in dem leeren, langen Flur. Ums Krankenhaus tobt ein Blizzard, ein Stromausfall droht. Noch nie hat sich Sally, die hier aushilft, so allein gefühlt. Wo ist Mark, der junge Pfleger, in den sie heimlich verliebt ist? Da durchdringt ein gellender Schrei die Stille. Und noch einer! Auf einer Station muss etwas Grässliches passiert sein! Soll Sally helfen - oder fliehen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 11.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733771782
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 676 kBytes
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Mystery Thriller Band 227

1. KAPITEL

Liebes Tagebuch,

das Wochenende war eigentlich zur Abwechslung mal ganz gut. Obwohl ich immer noch nicht fassen kann, was mit Kay passiert ist. Und irgendwie bin ich doch ganz froh, dass wieder Montag ist. Da hört man ganz andere Geräusche von draußen. Es fahren mehr Autos, und das Radioprogramm ist wochentags auch viel besser. Es ist jetzt Nachmittag, und ich habe vor einer Stunde mit der Arbeit angefangen, doch bisher ist noch kein Anruf gekommen. Hier am Schreibtisch zu sitzen und auf einen Call zu warten, ist immer total langweilig. Sicher, ich könnte was lesen oder so. Aber das mache ich ja sowieso schon die ganze Zeit. Und seit Kay nicht mehr da ist, gehe ich auch kaum noch ins Internet. Ach, Kay ... Wenn ich an sie denke, fühle ich mich immer total mies. Ich meine, warum sie? Warum nicht ich? Wo ich doch die meiste Zeit nur dumm rumsitze und sinnlos Sauerstoff verbrauche ...

Egal, ich will nicht jammern. Ich bin froh, wenn ich nachher wieder etwas im Haushalt machen oder auf den Crosstrainer steigen kann. Draußen scheint die Sonne. Vielleicht gehe ich auch ein bisschen in den Wintergarten. Am liebsten würde ich ja mit dem Rad rausfahren, aber du weißt ja ... Geht leider nicht. Ich weiß, ich sollte mich eigentlich nicht so anstellen, aber seit dieser Sache damals ... Moment, da kommt ein Anruf!

Wie immer, wenn das Telefon klingelte und das kleine grüne Lämpchen am Apparat auf ihrem Schreibtisch aufleuchtete, machte Ivys Herz einen aufgeregten Hüpfer. Sie atmete tief durch, rückte ihr Headset zurecht und drückte eine Taste am Telefon, das direkt neben dem Flachbildschirm stand. Schlagartig wurde ihre Nervosität von kühler Professionalität verdrängt.

"Hallo. Du sprichst mit Ivy von der Helpline - was kann ich für dich tun?"

Schweigen. Das war an dieser Stelle des Gesprächs eigentlich immer so.

"Du brauchst mir deinen richtigen Namen nicht zu nennen", fuhr sie geduldig fort. "Sag einfach irgendeinen Fantasienamen, damit ich dich ansprechen kann. Und selbstverständlich bleibt alles, was du mir anvertraust, absolut unter uns. Ich werde mit niemandem darüber reden, und es wird nichts aufgezeichnet."

Wieder eine Pause. Dann ein ängstliches Seufzen am anderen Ende der Leitung. Schließlich erklang eine weibliche, heisere Stimme. "Ich ... ich bin Jane. Und ich habe ein Problem mit meinem Freund."

Ivy machte sich eine Notiz und nickte. Sie hatte schon fast damit gerechnet. Die meisten weiblichen Anrufer hatten entweder Schwierigkeiten mit ihren Eltern oder mit ihrem Freund. Mit Schulproblemen hingegen meldeten sich für gewöhnlich eher Jungs.

"Wollen wir mal von vorn anfangen, Jane?" Natürlich war Ivy klar, dass Jane nicht wirklich so hieß, aber das war okay, sie hatte sie schließlich selbst dazu aufgefordert, sich einen Namen auszudenken. Und das aus gutem Grund: Indem sie der Person am anderen Ende der Leitung von Anfang an klarmachte, dass sie anonym bleiben konnte, schaffte sie Vertrauen. Das war eine der ersten Regeln, die Ivy zu Beginn ihrer "Karriere" bei der Helpline, dem offiziellen Sorgentelefon von Dedmon's Landing und Umgebung verinnerlicht bekommen hatte. "Also, Jane, wie lange bist du mit deinem Freund schon zusammen?"

Eine kurze Pause. Dann: "Etwas über zwei Monate schon!" Sie sagte es so, als wären zwei Monate eine Ewigkeit, was die Zeitspanne für ihr Empfinden wahrscheinlich sogar war.

"Und du bist noch verliebt in ihn?"

"Ja, bin ich. Wir wollten sogar heiraten!"

Ivy unterdrückte ein Seufzen. Ihrer Schätzung nach, war "Jane" allerhöchstens fünfzehn Jahre alt. Eher noch vierzehn. Ein so junges Mädchen von Heirat reden zu hören, war immer ein seltsames Gefühl für sie. Doch das durfte sie sich natürlich nicht anmerken lassen. Wichtig war, alle Anrufer absolut ernst zu nehmen, ganz egal wie alt sie waren und mit welchen Problemen sie sich an die Helpline wand

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