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Nächte im Harem Roman von Benton, Clara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.09.2014
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Nächte im Harem

Sinnlich, exotisch, scharf: Entdecken Sie 'Nächte im Harem' von Clara Benton - ein erotisches Abenteuer aus Tausend und einer Nacht jetzt als eBook. Das sittenstrenge England im Jahre 1894: Schockiert, dass ihre geliebte Schwester auf einer Reise in den Oman verschleppt wurde, begibt sich Emily wildentschlossen auf die Suche nach ihr. Ihr waghalsiges Abenteuer führt sie in den fernen Harem eines Sultans. Die verführerischen Düfte und exotischen Frauen wecken eine ungeahnte Leidenschaft in ihr. Doch alle Verlockungen des Orients sind nichts gegen den Sohn des Sultans - und dessen Lust auf Abenteuer ist genauso groß wie ihre ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Nächte im Harem' von Clara Benton. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Clara Benton ist das Pseudonym einer britischen Bestellerautorin. Sie wurde vor allem mit Kriminalromanen im bürgerlichen Milieu bekannt. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unternahm sie ausgedehnte Reisen in den Nahen Osten. Bei dotbooks erschien von der Autorin bereits ihr Roman 'Nächte im Harem'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 314
    Erscheinungsdatum: 02.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955206284
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 733 kBytes
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Nächte im Harem

Prolog

Über die grünen Wiesen nördlich von Weymouth jagten zwei blonde Mädchen auf ihren Schimmeln dahin. Inmitten der zarten Nebelschleier des warmen Frühlingsabends hatten sie Ähnlichkeit mit Elfen.

Die Zwillingsschwestern lagen gleichauf, denn keine von beiden war ernsthaft bemüht, als Erste das Ziel zu erreichen. Sie strebten auf die Küste zu, genauer gesagt auf die steil abfallenden Kreidefelsen rund um Stag und Arch, an denen die duftenden, mit Blumen übersäten Wiesen jäh endeten. Unten an den Felsen brandete das Meer so heftig, als habe es die Aufgabe, die Lebenden mit seinem verführerischen Rauschen in die Tiefe zu locken.

Elinor beugte sich dicht über den Hals ihrer Stute, sie war beim Reiten so ernst wie bei allem, was sie tat. Emily, eine Stunde jünger als ihre Schwester, tat es ihr auf dem Hengst nach. Sie jauchzte, schrie gegen den Wind an und lachte, bis sie schließlich atemlos, aber glücklich das Ziel erreicht hatten. Dieser Überschwang der Gefühle war wohl in ihrer geringeren Lebenserfahrung begründet, wie Tante Gwendolin nicht müde wurde, immer wieder stirnrunzelnd zu behaupten. Doch auch darüber konnte Emily nur lachen.

Dicht vor dem Abgrund griff Elinor kräftig in die Zügel. Emily tat es ihr gleich. Die Pferde bäumten sich auf und wieherten laut, aber nach einer Weile beruhigten sie sich wieder.

Die Schwestern sprangen ab. Emily versuchte, eine von Elinors Haarsträhnen zu erwischen, doch Elinor wich geschickt aus und lachte. Wie so oft neckten sie sich übermütig. Sie waren lebenslustige junge Mädchen, die nichts betrüben oder erschrecken konnte. Sie umarmten sich schließlich stürmisch und ließen sich dann in die Wiese fallen. Die Pferde begannen sofort zufrieden zu grasen.

Elinor streckte sich, und Emily bettete ihren Kopf auf den Bauch der Schwester. Ihr volles Haar umrahmte ihr zartes Gesicht. Eine warme Brise wehte vom Meer herüber. Die beiden Mädchen spürten sie durch die dünnen Kleider auf ihren Körpern. Sie starrten einen Moment lang schweigend in den Himmel, der sich bereits rot zu färben begann, genossen das Rauschen des Meeres, den Himmel und ihre Zweisamkeit. Das war alles, was sie brauchten.

Plötzlich sagte Emily: "Als wir in London waren, wollte ich gar nicht mehr zurück nach Quill. Alles war so aufregend! Und die jungen Männer dort waren so gebildet und geistreich. Was sie alles wussten! Aber eigentlich war das College nur ein Zeitvertreib. Schließlich werden wir schon bald heiraten."

"Und was hast du dagegen? Sind die Männer, die auf uns warten, nicht wunderbar?", entgegnete Elinor verwundert.

"Nun, vielleicht eignen sie sich als Geliebte oder auch als lebenslange Freunde und Gesprächspartner. Aber als Ehemänner? Da schrumpft ihre Größe, und sie werden zu Gnomen, ehe du dich versiehst!"

"Woher willst du das wissen, du Schlaukopf? Sie bleiben doch immer Männer!"

"Sieh dir doch all die steifen Herren an, die uns mit ihren Frauen besuchen! Ist einer dabei, der deine Aufmerksamkeit verdient?"

Elinor seufzte. "Ich wünsche mir einen, der mir erklärt, warum ich eine jüngere Schwester habe, die so ruhelos und kritisch ist!"

Emily drehte sich auf den Bauch, kroch ein Stück nach oben und kicherte in Elinors weichen, duftenden Busen. "Ich bin so gespannt, wer von uns zuerst einen Liebhaber haben wird! Es ist herrlich, darüber nachzudenken! Wollen wir eine Wette abschließen?"

"Ich wette, ich habe zuerst einen! Es kann gar nicht anders sein! Dir genügt es doch, in lauen Sommernächten mit einem Mann, der dich anhimmelt, übe

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