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Näher Bei Dir: FEEL ME von Jackson, A. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.02.2015
  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)
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Näher Bei Dir: FEEL ME

Liebe mich dann, wenn ich es am meisten brauche ... Wenige Monate sind vergangen, seit Jared Holt in Aleena Moores Leben zurückgekehrt ist. Monate, in denen sich Jareds Leben völlig verändert hat. Noch immer kämpft er gegen seine Dämonen, während er versucht, für Aly und das Baby eine Existenz aufzubauen. Um eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen, muss er sich seiner Vergangenheit stellen, doch damit tun sich Abgründe auf, denen Jared nicht gewachsen ist. Eifersucht, Intrigen und Lügen drohen seine dunkle Seite zu wecken und ihn wieder in die Hölle hinabzuziehen, aus der er erst entkommen ist ... A. L. Jackson, New York Times Bestsellerautorin der NÄHER BEI DIR Serie, lebt mit ihrem Mann und ihren drei wunderbaren Kindern in Südarizona. Mehr Informationen über die Autorin unter www.aljacksonauthor.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 380
    Erscheinungsdatum: 18.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783902972521
    Verlag: Romance Edition Verlag
    Größe: 1223 kBytes
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Näher Bei Dir: FEEL ME

1. Kapitel

Jared

Trost.

Seit vielen Jahren war er mir versagt geblieben. Als wäre in mir ein Loch ausgehöhlt worden, das flehte, mit irgendetwas ausgefüllt zu werden. Wie quälender Hunger, wenn du am Verhungern bist und dein Körper auf der Suche nach Sättigung an deinen Eingeweiden nagt, da keine Nahrung aufzutreiben ist. Trost war nur noch eine vage Erinnerung geworden, die mich mit dem quälte, was ich nicht länger haben durfte. Die mich mit Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit verhöhnte und ständig daran erinnerte, dass ich das Recht auf Liebe verloren hatte.

Die mich dem Verfall überließ.

Denn ohne Liebe, was bleibt da noch?

Nichts.

Und genau das war aus mir geworden.

Ich hatte es akzeptiert, da ich nichts anderes verdient hatte.

Mein Leben als Buße.

Meine Schulden.

Im diesigen Morgenlicht atmete ich Kokosduft, all das Gute und den Geruch des Mädchens ein. Ich versank in ihrer Wärme und verlor mich in dem Gefühl von Alys perfektem schmalem Körper dicht an meinem.

Trost .

Er umgab mich jetzt.

Mit den Fingern fuhr ich durch die seidenweichen Strähnen ihres langen dunklen Haares, so dunkel, dass es in den Umrissen des weichen Morgenlichts, das durch ihr Schlafzimmerfenster fiel, fast schwarz aussah.

Hatte ich diesen Trost jetzt verdient? Ich hatte keinen blassen Schimmer.

Eigentlich wusste ich gar nichts, abgesehen von einer Tatsache.

Ich liebte dieses Mädchen.

Ich war in Aleena Moore verliebt.

Jetzt, wo ich es endlich zugegeben hatte, konnte ich nichts anderes sehen.

Ein Teil von mir wollte aus dem Bett steigen und sich mein Tagebuch schnappen. Mir juckte es in den Fingern, meine Verwirrung in Worten auf die Seiten strömen zu lassen, um das Chaos in meinem Kopf loszuwerden. Doch dafür Alys Bett verlassen? Auf keinen Fall.

Ein sanftes Seufzen entwich ihren geöffneten Lippen und aus ihrem Mund kam ein kleines, zufriedenes Stöhnen, während sie sich tiefer in meine Umarmung sinken ließ. Dieser winzige Laut genügte, um jeden einzelnen meiner Nerven zu entfachen.

Ich drückte all meine Härte an ihre Sanftheit und presste mich dicht an ihren schneeweißen Rücken.

Mhm ... ja.

Ich war in dieses Mädchen verliebt.

Und ich würde sie nicht mehr gehen lassen.

Niemals. Tage ohne Aly bedeuteten Dunkelheit und ich hatte aufgehört, mich dieser hinzugeben. Der zwielichtigen Scheiße, in der ich mich immer befand. Der Selbstzerstörung. Dieses verkackte Leben war vorbei, da ich endlich akzeptiert hatte, dass Aly mein Leben war.

Seit Stunden lag ich wach neben ihr, dachte nach, versuchte, meine Gedanken zu sortieren, während ich ihr beim Schlafen zusah. Schuldgefühle schrammten am Rand meines Bewusstseins entlang. Drängten sich hinein. Die ganze Nacht über hatte ich mich gefragt, ob es ein Fehler gewesen war, zu ihr zurückzukehren.

Würde es ihr und unserem Baby ohne mich besser ergehen? Nahm ich noch immer, was mir nicht zustand? Verdarb ich dieses schöne Mädchen in meinen Armen? Würde ich sie zerstören?

Ich war mir sicher gewesen, dass es dazu kommen würde. Jetzt wusste ich nicht mehr, was ich noch glauben sollte. Denn Aly hatte alles, woran ich geglaubt hatte, zerschlagen.

Als ich gestern nach Phoenix zurückgekehrt war, hatte ich wahnsinnige Angst gehabt, da ich keine Ahnung hatte, was mich erwarten würde. Ich fühlte nur diesen intensiven Drang, der mich antrieb. Der mir sagte, ich müsste sie irgendwie zurückgewinnen./

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