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Näher Bei Dir: TOUCH ME von Jackson, A. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2014
  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)
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Näher Bei Dir: TOUCH ME

Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe ... Sechs Jahre sind vergangen, seit Jared Holt aus Aleena Moores Leben verschwunden ist. Sechs Jahre, in denen Aly sich gefragt hat, was aus dem Jungen geworden ist, dessen Dämonen ihn und seine Familie zerstört haben. Sechs Jahre, in denen sie sich nicht erlaubt hat, einen anderen zu lieben, denn noch immer schlägt ihr Herz für Jared. Aly weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss, und trifft sie - in jener Nacht, in der Jared zu ihr zurückkehrt.

A. L. Jackson, New York Times Bestsellerautorin der NÄHER BEI DIR Serie, lebt mit ihrem Mann und ihren drei wunderbaren Kindern in Südarizona.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 02.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783902972286
    Verlag: Romance Edition Verlag
    Größe: 1238 kBytes
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Näher Bei Dir: TOUCH ME

1. Kapitel

Aleena

Ich saß auf dem Bett, ein Kissen im Rücken und balancierte meinen Zeichenblock auf den Knien. Megan, die am Fußende im Schneidersitz wippte, bemühte sich krampfhaft, nicht zu lachen.

"Halt still", befahl ich ihr und kaute auf meiner Unterlippe, während ich versuchte, ihren Mund richtig hinzubekommen. Die Feinheiten waren knifflig und es sollte perfekt werden. Megan hatte das aufrichtigste Lächeln, das ich je bei einem Menschen gesehen hatte. Ich weigerte mich schlicht, es zu vermasseln.

"Aber ich muss mal pinkeln", quengelte Megan. Sie wippte noch ein bisschen schneller. Schließlich konnte sie es nicht mehr zurückhalten und brach in hysterisches Lachen aus, als sie sich von der Bettkante rollte. "Ich bin gleich wieder da."

Ich stöhnte und warf den Block auf das Bett. "Du bist so eine Nervensäge, Megan", rief ich ihr noch hinterher, als sie schon im Flur auf dem Weg zur Toilette war. In der letzten Stunde war sie mindestens dreimal aufgestanden, um pinkeln zu gehen. Das Mädchen hätte nicht einmal still sitzen können, wenn ihr Leben davon abgehangen hätte.

"Darum hast du mich ja auch so lieb", rief sie, ehe die Badezimmertür hinter ihr zufiel.

Ich nahm den Block erneut in die Hand, um mir die Zeichnung anzusehen. Zurück starrte Megans beeindruckendes, lächelndes Gesicht; die normalerweise langen blonden Haare in Kohleschattierungen, ihre sonst blauen Augen groß und schwarz.

Wir waren beste Freundinnen, seit sie vor knapp fünf Jahren aus Rhode Island hierhergezogen und zu uns in die zehnte Klasse an der Highschool dazugestoßen war. Ich zeichnete sie so gern, weil sie ganz anders war als die typischen Modelle, die sich sonst anboten. Sie war mit nicht ganz einem Meter sechzig eher klein, hatte tolle Kurven und ein einzigartiges Gesicht. Irgendwie wirkte es zugleich süß und neugierig, was ihrem Ausdruck diese Unschuld verlieh, die sich selbst nicht hinterfragte.

Megan wohnte noch bei ihren Eltern in derselben Gegend, in der auch ich aufgewachsen war. Nur zwei Straßen entfernt von meinem Elternhaus, in dem meine Eltern und mein jüngerer Bruder heute noch lebten. Sie hing oft hier in meiner Wohnung ab, die ich mir mit meinem älteren Bruder Christopher seit meinem Highschoolabschluss vor zwei Jahren teilte. Christopher und ich studierten beide an der Arizona State University und unsere Wohnung lag nah am Campus. Ich wollte Krankenschwester werden, aber bei Gott, eigentlich wünschte ich mir manchmal, ich könnte etwas mit meiner Kunst anfangen. Mir war klar, dass das abwegig war und kaum etwas dabei herumkommen würde. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, es mir trotzdem zu wünschen.

Als Megan keine zwei Minuten später wiederkam, grinste sie.

"Besser?", fragte ich.

"Und wie." Sie stieg zurück aufs Bett und bewegte sich vorwärts, um einen Blick zu erhaschen.

Ich verbarg den Block an meiner Brust.

"Lass mich mal sehen." Sie streckte die Hand aus und versuchte, den Block zu schnappen.

Ich schüttelte den Kopf und presste ihn noch fester an mich. "Du kennst doch die Regeln."

"Ich weiß, ich weiß." Sie lehnte sich zurück.

Niemand durfte es jemals sehen. Niemand außer mir.

Auf dem Fußboden klingelte Megans Handy in ihrer Handtasche. Sie beugte sich hinunter, um es herauszukramen. Als sie sich wieder aufrichtete, hatte sie vor Aufregung einen völlig anderen Gesichtsausdruck. "Er ist es", formte sie lautlos mit den Lippen, als sie bereits abhob und sich das Telefon ans Ohr hielt. "Hallo?"

Ich wandte mich wieder meinem Entwurf zu und versuchte, ein Lächeln zu unterdrücken, während ich ihr beim Telefonieren mit Sam zuhörte

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