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Nachts in New York von Winston, Anne Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nachts in New York

Von Gefühlen ist nicht die Rede, als Faith und Stone ihre Hochzeit beschließen - wohl aber von Geld. Denn so, wie der millionenschwere Stone eine Ehefrau braucht, um auch noch die Firma der Mutter übernehmen zu können, so besticht Faith das Angebot, ihre kranke Mutter versorgt zu wissen. Doch obwohl alles bis ins Detail geplant ist - einschließlich des Scheidungstermins nach Ablauf des ersten Ehejahres - gerät schon mit dem Hochzeitskuss alles außer Kontrolle: Heißes Begehren setzt Faith derart in Flammen, dass es ihr plötzlich unmöglich erscheint, ganz New York die glückliche Ehefrau vorzuspielen - während die Angst vor dem Ende ihr jetzt schon das Herz zerreißt...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864949807
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 357 kBytes
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Nachts in New York

1. KAPITEL

Eine große Hand schloss sich fest um ihr Handgelenk, und Faith Harrell, die die Auslage für Damenoberbekleidung des Kaufhauses "Saks" in der Fifth Avenue dekorierte, drehte sich erschrocken um.

"Was zum Teufel tust du hier?", knurrte eine tiefe männliche Stimme.

Überrascht sah Faith in das wütende Gesicht Stone Lachlans. Ihr Herz machte einen Satz und begann zu hämmern. Sie freute sich so sehr, ihn zu sehen, dass es ihr fast den Atem nahm. Sie hatte Stone nicht mehr getroffen, seit er sie vor einem Jahr zum Mittagessen ausgeführt hatte - sie hätte sich niemals träumen lassen, ihm heute zu begegnen! Ihr Puls hatte zu rasen begonnen, als sie seine Stimme erkannt hatte, und sie hoffte nur, dass er nicht merkte, wie aufgeregt sie war.

"Hallo", sagte sie lächelnd. "Es ist auch schön, dich zu sehen."

Stone starrte sie an. "Ich warte auf eine Erklärung."

Stone war fast zehn Jahre älter als Faith. Ihre Väter waren sehr gute Freunde gewesen, und sie war damit aufgewachsen, Stone und seinen Vater gelegentlich zu besuchen. Sie war dem großen Jungen nachgelaufen, der sie huckepack getragen und ihr geholfen hatte, mit ihm zu tanzen, indem er sie auf seinen Füßen stehen ließ. Bis ihre Väter bei einem Schiffsunglück vor acht Jahren umgekommen waren, war er nur ein freundlicher Bekannter gewesen. Seitdem war Stone ihr Vormund, der dafür sorgte, dass sich die schlimme Krankheit ihrer Mutter nicht durch Stress verschlechterte. Obwohl sie in nur acht Monaten, im November, einundzwanzig Jahre alt werden würde, war er immer noch ihr rechtmäßiger Vormund, nahm Faith an. Doch sie brauchte keinen Vormund, auch wenn sie mittellos war.

Stone. Ihr Magen flatterte nervös vor Freude, und sie ermahnte sich in Gedanken, sich zu beruhigen und sich wie eine Erwachsene zu benehmen. Als Teenager war sie schrecklich in ihn verknallt gewesen.

Er hatte sie geneckt und mit ihr herumgealbert. Und sie war von schlimmem Liebeskummer geplagt gewesen. Obwohl sie sich gesagt hatte, dass es nur eine Vernarrtheit gewesen war, die verfliegen würde, wiesen die Reaktionen ihres Körpers sie jetzt als Lügnerin aus. Lächerlich, sagte sie sich streng. Du hast den Mann seit Monaten nicht gesehen. Du kennst ihn kaum.

Aber seit dem Tod ihres Vaters hatte Stone auf sie achtgegeben, obwohl sein voller Terminkalender ihm offensichtlich nicht erlaubt hatte, sie oft zu besuchen. Er hatte Weihnachten und an ihrem Geburtstag an sie gedacht und ihr gelegentlich von Geschäftsreisen Ansichtskarten geschickt. Kleine, erfreuliche Nachrichten in einer maskulinen Handschrift. Es war nicht viel gewesen, aber genug für ein junges Mädchen auf dem Internat.

Und sie wusste aufgrund seiner unregelmäßigen Briefe, dass er ihre Fortschritte auf dem Internat und dem College kontrollierte.

Und dann hatte sie die Wahrheit herausgefunden.

Die Wahrheit. Die Freude darüber, dass er aufgetaucht war, verschwand.

"Ich arbeite hier", sagte sie ruhig und mit Würde. Sie sollte wütend auf Stone sein, weil er das getan hatte. Aber sie konnte es nicht verhindern, seine große Gestalt, die hier bei all den femininen Kleidern so fehl am Platz wirkte, anzustarren wie ein liebeskranker Teenie.

"Du bist vom College abgegangen", sagte er, und sein markantes gebräuntes Gesicht verfinsterte sich.

"Ich habe vorübergehend aufgehört zu studieren", korrigierte sie ihn. "Ich hoffe, dass ich zwischendurch einige Vorlesungen besuchen kann." Dann erinnerte sie sich an den Schock und die Demütigung, als sie erfahren hatte, dass Stone seit dem Tod ihres Vaters ihre Ausbildung und ihren Unterhalt bezahlt hatte. "Und ich hätte in keinem Fall dort bleiben können. Ich brauchte einen Job."

Stone, der die Finger um ihr Handgelenk lockerte, sie aber nicht losließ, verstummte, plötzlich hellhörig geworden. "Warum sagst du das?"

"Du weißt sehr gut, warum, also täusche keine Unschuld vor." Faith beobachtete ihn

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