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Nachts lockt das Verlangen von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.04.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nachts lockt das Verlangen

Er ist ihr Feind! Aber wie kann er dann nur so sexy auf sie wirken? Devin versteht sich selbst nicht. Denn der Milliardär Lucas Demarco scheint Gefühle nicht zu kennen: Wo sie ein weiches Herz hat, hat er einen Stein! Und das Sorgerecht für seine kleine verwaiste Nichte, um die Devin sich liebevoll kümmert, will er sicher nur erstreiten, weil das Kind Anteile am Familienunternehmen geerbt hat. Aber das wird Devin verhindern. Auch wenn das bedeutet, dass sie vorübergehend auf sein Anwesen ziehen muss - wo es zwischen ihr und ihrem sexy Feind jede Nacht heißer knistert ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 09.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465491
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 541 kBytes
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Nachts lockt das Verlangen

1. KAPITEL

Als Amelia endlich schlief, ging Devin Hartley durch das Wohnzimmer ihres am Ufer des Puget Sounds liegenden Cottages, sammelte Plastikspielzeuge, Decken und verschiedene Bücher und Zeitschriften auf, die überall verstreut herumlagen.

Seit Amelia letzten Monat zu krabbeln begonnen hatte, zog sie sich auch an den Möbeln hoch und hatte sogar den ein oder anderen wackligen Schritt getan, während sie sich an ein Möbelstück klammerte. Und so hatte Devin den unteren Meter des Cottages babysicher gemacht. Trotzdem sah es meistens schon gegen Mittag wie in einer Kriegszone aus.

"Alles ruhig?" Die Stimme ihrer Nachbarin Lexi war sanft, als sie vorsichtig die Fliegengittertür der Veranda öffnete.

Devin lächelte und winkte Lexi herein. Die Frau war Anfang vierzig und hatte drei erwachsene Kinder, die alle in anderen Staaten lebten, entweder aufs College gingen oder arbeiteten.

Lexi hatte ihren Mann vor sechs Jahren bei einem Bootsunfall verloren. Und es waren ihr Verständnis und ihr Mitgefühl gewesen, die Devin über die schrecklichen ersten Wochen nach dem Flugzeugabsturz von Monica und Konrad hinweggeholfen hatten.

"Hast du letzte Nacht wenigstens ein bisschen Schlaf bekommen?", fragte Lexi und schloss die Fliegengittertür hinter sich.

"Sechs Stunden am Stück", protzte Devin mit einem zufriedenen Lächeln. Schlaf war dieser Tage eine Seltenheit.

Lexi bückte sich, um ein paar Spielzeuge aufzuheben, und verstaute sie in der bunten Holzkiste in einer Ecke des Zimmers.

Die Einrichtung war wirklich nicht spektakulär - zwei burgunderfarbene Sessel, ein gestreiftes Sofa und verschiedene nicht zusammenpassende Tischchen und Lampen. Der kleine gemauerte Kamin war seit Jahren nicht benutzt worden, wohingegen der rosenfarbene Teppich deutliche Abnutzungsspuren zeigte.

Aber es war sauber und gemütlich, und Devin liebte ihr kleines Cottage. Für Amelia war es der perfekte Ort zum Spielen, und wenn etwas Dreck und Sand vom Ufer hereingetragen wurden, kümmerte es niemanden.

"Hast du Zeit für einen Tee?", fragte Lexi.

"Absolut." Devin hoffte, dass Amelia wenigstens eine Stunde lang schlafen würde.

"Irgendwas Neues zur Vormundschaft?"

"Nur, dass ich mich vor der Anhörung fürchte." Devin seufzte und warf die letzten Klötzchen in die Kiste. "Ich verstehe nicht, warum wir die Dinge nicht einfach so lassen können, wie sie sind."

In weniger als zwei Monaten würde die Anhörung über die endgültige Vormundschaft für Amelia stattfinden, aber plötzlich hatte Lucas Demarco beschlossen, dass er auch die vorläufige Vormundschaft wollte. Schon kommende Woche war der Gerichtstermin.

"Du weißt, warum er das tut." Lexi zog eine Augenbraue hoch. "Um nah an Amelia dranzukommen."

Devin nickte. "Das ist noch mein großer Vorteil ihm gegenüber."

"Soll er's doch versuchen." Lexi ging hinüber in die Küche. "Er ist nicht gerade zum Vater sein geschaffen."

Sie hatten beide die Zeitungsartikel über ihn als kaltblütigen Geschäftsmann, attraktiven Jet-Setter und Junggesellen gelesen. Für jeden mit auch nur einem Funken Verstand war es offensichtlich, dass Lucas sich nur für Amelia interessierte, weil sie Firmenanteile von Pacific Robotics geerbt hatte. Wenn er die Vormundschaft bekam, kontrollierte er die Firmengeschicke.

Eigentlich vertraute Devin darauf, dass jeder Richter das durchschauen würde. Nur manchmal, mitten in der Nacht, wenn ihr Selbstvertrauen sank und das Leben sie einfach zu überwältigen schien, fürchtete sie, Lucas könne den Fall gewinnen und ihr Amelia wegnehmen.

Es klopfte an der Haustür.

Lexi spähte aus der Küche

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