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Neuanfang in Briar Creek von Miles, Olivia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Neuanfang in Briar Creek

Als Anna Madisons geliebtes kleines Café in Briar Creek niederbrennt, steht sie vor einem großen Scherbenhaufen. Der einzige Ausweg: Anna muss in dem Diner anheuern, das von ihrem Exfreund Mark Hastings geführt wird. Und der sieht nicht nur sündhaft gut aus, sondern lässt Annas Herz immer noch höher schlagen. Auch wenn die beiden sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was gute Küche ist ...

Olivia Miles gewann 2011 den Harlequin Happy Holidays Contest. Seitdem schickt sie ihre Protagonistinnen mit Vorliebe aus der Großstadt in idyllische Einöden. Denn obwohl die Autorin schon immer in großen Metropolen lebte und arbeitete, weiß sie den Kleinstadt-Charme zu schätzen. Ihre Romane wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt. Miles lebt mit ihrer Familie in Illinois.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 07.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599361
    Verlag: LYX
    Originaltitel: A Match on Main Street
    Größe: 1166kBytes
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Neuanfang in Briar Creek

1

"Eine gute Freundschaft ist immer die beste Grundlage für eine dauerhafte Beziehung."

Anna Madison, die gerade die Blaubeerscones auf einem Keramiktablett arrangierte, hielt inne und runzelte die Stirn. Nicht immer , dachte sie.

Bis jetzt waren die Gespräche des wöchentlichen Buchklubtreffens nur ein angenehmes Hintergrundgeräusch gewesen, ein munteres und beruhigendes Summen an einem ansonsten ruhigen Vormittag im Laden. Jetzt spitzte Anna jedoch die Ohren, um trotz der blubbernden Kaffeemaschine mehr von der Unterhaltung mitzubekommen. Sie schob das Tablett über die Theke aus poliertem Holz und kniff die Augen zusammen, um die aus mehreren Frauen bestehende Gruppe zu mustern, die sich rings um den antiken Farmtisch vor dem großen Schaufenster von "Main Street Books" versammelt hatte. Die Damen trafen sich jeden Samstagvormittag im "Anhang", wie die Café-Erweiterung des Buchladens genannt wurde, seitdem sie das Geschäft eröffnet hatte. Hinter der Ladentheke stehend beobachtete sie, wie die Frauen Cappuccino tranken und das frische Gebäck aßen, und sie fragte sich, wer von ihnen töricht genug gewesen war, eine solche Aussage zu machen.

Ihr Blick fiel auf Rosemary Hastings, die am Kopf des Tisches saß und entschlossen das Buch dieses Monats - Sinn und Sinnlichkeit - umklammerte. Rosemary presste ihre rubinroten Lippen selbstsicher zusammen und saß steif und stolz da, was von ihrem jahrelangen professionellen Tanztraining zeugte. Ihr immer grauer werdendes Haar hatte sie zu einem Knoten gebunden, für den sie inzwischen berühmt geworden war.

"Ich habe meinen Kindern immer gesagt, dass sie zuerst mit einer Freundschaft anfangen sollen. Wenn die erst einmal steht, ist die wahre Liebe nicht mehr weit", fuhr Rosemary weise fort. Die anderen Damen nickten oder nippten höflich an ihrem Kaffee oder Tee, da sie genau wussten, dass man eine gegenteilige Meinung lieber nicht laut aussprach. "Männer und Frauen können nie nur Freunde sein", führte Rosemary weiter aus. "Eine Freundschaft ist nur der Anfang. Daraus entsteht immer etwas Bedeutungsvolleres."

Oh, das reichte jetzt aber wirklich. "Ja, klar", murmelte Anna. Sie schüttelte den Kopf und wandte ihre Aufmerksamkeit erneut dem Korb mit den Ingwer-Feige-Muffins zu. Zufrieden stellte sie fest, dass diese an diesem Morgen sehr beliebt waren, da nur noch sieben der zwölf übrig waren, die sie aus dem "Fireside Café", ihrem Restaurant, mitgebracht hatte.

"Bist du anderer Meinung, Anna?"

Jetzt hatte sie es geschafft. Anna blickte auf und stellte fest, dass Rosemary sie quer durch den Raum scharf ansah und den Kopf erwartungsvoll schief gelegt hatte. Sie seufzte und sackte in sich zusammen, als zehn Augenpaare sie musterten und alle auf ihre Antwort warteten. Ihr war klar, dass man einen Streit mit Rosemary einfach nicht gewinnen konnte und es klüger wäre, es dabei zu belassen und sich ihrer immer länger werdenden To-do-Liste zu widmen. Seit der Neueröffnung von Main Street Books hatte Anna mehr zu tun, als sie sich je hatte vorstellen können. Das Buchladencafé war sehr gut angekommen, wie es ihre ältere Schwester Grace vorhergesagt hatte, und die Geschäfte im Fireside liefen auch nicht schlechter. Wahrscheinlich sollte sie sich über den guten Start freuen - schließlich hing viel davon ab, dass die beiden Geschäfte gut liefen, damit sie das Darlehen, das sie für die Neubelebung des angeschlagenen Geschäfts ihres Vaters hatte aufnehmen müssen, zurückzahlen konnte -, aber ein Geschäft führte sich nun mal nicht von allein.

"Was haben Sie gesagt, Rosemary?" Annas jüngere Schwester Jane kam um die Ecke und trug einen großen Bücherstapel vor sich her. Sie warf einen Blick auf das oberste Buchcover und schob den Band dann an den passenden Regalplatz in der Kochbuchabteilung, die an das Café grenzte.

"Deine Schwester hat gerade meiner Aussage widersprochen, da

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