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New York Affair - Eine Woche in New York von Bay, Louise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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New York Affair - Eine Woche in New York

Sie hatte klare Regeln. Doch Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden. Anna Kirby hat das mit der Liebe aufgegeben. Viel zu oft wurde ihr bereits das Herz gebrochen, und inzwischen hat sie sich damit abgefunden, dass sie mit Männern, die nicht länger als eine Nacht bleiben, glücklicher ist. Ein Business-Trip nach New York ist die perfekte Gelegenheit sich von ihrer letzten Trennung abzulenken. Und als sie den Geschäftsmann Ethan Scott kennenlernt, gibt es klare Regeln: Keine Vergangenheit, keine Nummern, keine echten Namen. Doch Anna hat nicht mit Ethans Regel Nummer 1 gerechnet: Keine Regeln! 'Sehr, sehr heiß und so unterhaltsam!' Bookbitches Blog Erster Teil der New York Affairs.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 148
    Erscheinungsdatum: 04.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736309265
    Verlag: LYX
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New York Affair - Eine Woche in New York

1

Anna

"Hat er versucht, Kontakt mit dir aufzunehmen?"

Durch die dröhnenden Bässe hindurch konnte ich Leah kaum verstehen. Wir saßen auf Hockern in einer megacoolen Bar in Tribeca und mussten uns einander entgegenbeugen, um hören zu können, was die andere sagte. Ob ihre Worte Sinn ergeben hätten, wenn ich sie denn verstanden hätte, wusste ich nicht - wir waren bereits beim dritten Cocktail. Aber ich begriff, dass sie von Ben sprach - in letzter Zeit redete sie kaum noch von etwas anderem.

Leah war meine allerbeste Freundin. Wir hatten uns auf der juristischen Fakultät kennengelernt und uns bis vor Kurzem noch eine Wohnung geteilt. Sie war äußerst fürsorglich und beschützend, und ich verhielt mich ihr gegenüber ebenso. Über Männer reden und Cocktails trinken war unsere Hauptbeschäftigung, und wir waren verdammt gut darin. An diesem Abend war Ben der Gegenstand unserer Unterhaltung - mein letzter Ex.

"Das wagt er nicht. Er weiß genau, dass ich ihm die Eier abreißen würde", sagte ich schulterzuckend und nippte an meinem Manhattan. Wenn ich schon in Manhattan war, musste ich auch Manhattans trinken, oder etwa nicht?

"Ich kann es einfach nicht glauben", sagte Leah zum siebenundfünfzigsten Mal an diesem Abend.

Erneut zuckte ich mit den Achseln. Ich blickte über Leahs Schultern und sah ein Gesicht in der Dunkelheit, das mich musterte. Er hob sein Glas und nickte mir zu. Kannte ich ihn? Er kam mir jedenfalls bekannt vor. Ich richtete den Blick wieder auf Leah.

"Und es gab keinerlei Anzeichen dafür?", fragte sie.

"Na ja, er war anders als die Typen, mit denen ich bisher ausgegangen bin. Aber nein, er hat nie erwähnt, dass er in der Klemme steckt und den falschen Leuten Geld schuldet."

Ben der Biker hatte sich in den Freund aus der Hölle verwandelt - oder Ben das Arschloch, wie Leah ihn inzwischen nannte. Ich hatte ihn immer total süß gefunden. Ich dachte, er wäre anders. Ich dachte, ich hätte endlich mal eine gute Wahl getroffen, nachdem ich mit Männern jahrelang absolut kein Glück gehabt hatte. Aber jemand hatte mir die Augen geöffnet - Ben das Arschloch war ein Arschloch. Die Irren, denen er Geld schuldete, waren in unsere Wohnung eingebrochen und hatten eine völlig abgedrehte Drohung auf den Spiegel über dem Waschbecken in Leahs Zimmer gekritzelt. Mitgenommen hatten sie nichts, was uns ziemlich verwirrte. Ungefähr eine Woche später beichtete Ben mir alles, und ich ging zur Polizei.

Die hatte mich früher am Tag bereits angerufen und bestätigt, dass Ben auch bei ihnen ein Geständnis abgelegt hatte. Die Drohung sollte ihm Angst machen, damit er zurückzahlte, was er schuldig war.

"Und willst du dein Apartment jetzt verkaufen?"

"Ich sage zwar immer noch Wohnung dazu, aber ja, ich werde sie verkaufen", sagte ich und lächelte ironisch. Kaum waren wir auf dem John F. Kennedy International Airport gelandet, hatte Leah angefangen, ihr Handy ein cell phone zu nennen. Diese Gelegenheit, sie wegen ihrer plötzlichen Amerikanisierung aufzuziehen, konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Im Flugzeug hatte ich endgültig beschlossen, meine Wohnung zu verkaufen. Seit dem Einbruch fühlte ich mich dort nicht mehr wohl. Daniel, Leahs Freund und ein rundum perfekter Mann, hatte eine Alarmanlage installieren lassen. Aber Leah war mit ihm zusammengezogen, und ich hasste es, allein zu sein. Obwohl ich wusste, dass die Polizei an der Sache dran war, wollte ich mich nicht mehr in der Wohnung aufhalten. Das erzählte ich Leah nicht, denn sie hätte darauf gedrängt, dass ich zu ihr und Daniel ziehe, aber sosehr ich die beiden auch liebte, wollte ich doch nicht mit ihnen zusammenwohnen und sie beim Sex stören. Vor allem, wenn ich selbst keinen hatte.

Leah konnte es einfach nicht glauben, wie sie mir immer wieder versicherte. Aber ungefähr zur Zeit des Einbruchs hatte B

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