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New York City Days von Hunter, Gillian (eBook)

  • Verlag: Wild Books by Latos Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
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Online verfügbar

New York City Days

Als Kiki La Coquette ist Kathryn Dearing gefeierter Star einer Burlesque-Show. Dabei hatte sie sich nur ein Jahr zuvor ihr Leben noch ganz anders vorgestellt. Ihr Traum war es immer gewesen, als Balletttänzerin erfolgreich zu werden, Anthony Cunningham zu heiraten und eine Familie mit ihm zu gründen. Aber sie musste ihren Traum vom klassischen Tanz schweren Herzens aufgeben. Und nicht nur den. Denn als sie sich für eine Karriere als Burlesque-Tänzerin entschied, löste Anthony Cunningham ihre Verlobung. Für ihn als Detective der New Yorker Polizei war es inakzeptabel, dass seine Frau sich in aufreizenden Shows anderen Männern präsentiert. Ihre Wege kreuzen sich erneut, als Kathryn von einer Tournee nach New York zurückkehrt. In New York City werden seit mehreren Monaten Anschläge auf Burlesque-Tänzerinnen verübt. Und der Täter hat es nun auch auf sie abgesehen. Um für Kathryns Schutz zu sorgen, engagiert ihr Manager eine Sicherheitsfirma, die keinem Geringeren als dem Ex-Cop Anthony Cunningham gehört ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 230
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783964150813
    Verlag: Wild Books by Latos Verlag
    Größe: 373 kBytes
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New York City Days

1. Kapitel

1 Jahr später

Viktor stellte seine Kaffeetasse auf einen der Tische direkt bei der Bühne ab und nahm Platz. Wann immer er Zeit dafür fand, beobachtete er die Proben, um sich ein Bild von den Fortschritten machen zu können. Es ging in die heiße Phase, denn in gerade einmal zwei Wochen würde das Godess zum ersten Mal seine Pforten für Gäste öffnen - endlich. Und da mussten die Auftritte sitzen.

"Los geht's, Ladies!" Der Choreograf Steven James, ein muskulöser Hüne von einem Mann, klatschte in die Hände und stieg die wenigen Stufen zur Bühne hoch. "Die Pause ist zu Ende, noch einmal von vorn", wies er die drei Tänzerinnen an, die mit ausgestreckten Beinen auf der untersten Stufe der beweglichen Treppe saßen, die bei Nichtgebrauch in den hinteren, für die Gäste unsichtbaren Teil der Bühne gefahren werden konnte. Er strich sich mit einer Hand das schulterlange dunkelblonde Haar aus dem Gesicht und baute sich mit in den Hüften gestemmten Händen vor den Frauen auf.

"Bei dir will ich dieses Mal mehr Feuer in den Augen sehen, Bridget. Du bist Kathryns Zweitbesetzung und musst die verführerische Sexgöttin genauso echt rüberbringen wie sie. Wenn du die Treppe runterkommst, spiel mit deinen Haaren, lass deine Finger hindurchgleiten und streiche dann mit den Händen an deinem Körper herab. Wenn der Saal voll ist, muss jeder einzelne Kerl am liebsten auf die Bühne stürmen und sich dir zu Füßen werfen wollen."

"Ich habe schon Probleme mit den Absätzen, die sind wahnsinnig hoch. Keine Ahnung, wie Kathryn so sicher auf ihnen die Treppe runterkommt. Und dann noch dabei mit den Haaren spielen? Du verlangst Unmögliches von mir." Bridget zupfte an einer Locke der schwarzen Langhaarperücke auf ihrem Kopf und sah mit gerötetem Gesicht betrübt zum Choreografen auf.

"Du schaffst das, Kleines", munterte Steven sie mit einem Lächeln auf. "Ich bin mir absolut sicher, dass du deiner Rolle gerecht werden wirst."

"Könntest du es denn? Auf Mörderabsätzen die Treppe runtersteigen, dabei mit einer wilden Lockenmähne spielen und gleichzeitig noch sexy und nicht unsicher aussehen?"

"Glaubst du etwa, ich würde es nicht schaffen?" Steven legte den Kopf schief und kniff die Augen zusammen, während er auf seinen Schützling, der trotz High Heels fast einen Kopf kleiner als er selbst war, gespielt böse hinunterstarrte. Viktor verkniff sich ein Lachen, nippte an seinem Kaffee und war sich ziemlich sicher, dass Steven Bridgets Herausforderung annehmen würde. Der Choreograf verlangte von den Tänzerinnen nicht weniger, als wozu er selbst imstande war.

"Eigentlich glaube ich nur, dass ich mir eine längere Pause verschaffen könnte, indem ich dich dazu bringe, uns das Gegenteil zu beweisen."

Als Steven nach der Perücke verlangte, verzog sich Viktors Mund zu einem breiten Grinsen. Die Mädchen hatten ihren Tanztrainer genauso im Griff wie er sie.

"Oh mein Gott! Wenn er in den High Heels diese Treppe mit ordentlich Hüftschwung runterwackelt, dann stürme ich da hoch und schleppe ihn in meine Garderobe." Layla ließ sich in ihrem eng anliegenden, silbernen Paillettenkleid in einer geschmeidigen Bewegung auf den Stuhl neben Viktor sinken. Mit einer Hand fächelte sie sich hektisch Luft zu und mit der anderen schob sie sich eine blasslila Locke aus dem Gesicht. Ihre Augen klebten an Steven, der gerade in High Heels schlüpfte und leichtfüßig die Treppe hinauflief. "Kathryns schwarze Wallemähne, dazu diese muskulösen Oberschenkel und ein Arsch, mit dem er locker Nüsse knacken kann ...", geriet sie ins Schwärmen und entlockte Viktor ein leises Lachen. "Früher oder später gehört der Kerl mir. Den vernasch ich mit Haut und Haaren."

"Und wenn du ihn in deine Garderobe geschleppt hast. Wann soll ich die Cops rufen? Wenn er schreit oder du?" Sein flapsiger Kommentar brachte Viktor einen empörten Schlag gegen die Schulter ein.

"Niemals die Cops rufen

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