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Next Generation - Awaken von Busch, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2015
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Next Generation - Awaken

Nachdem eine tödliche Grippe die Erde drastisch entvölkert hat, schwingt sich Curtis zum gefürchtetsten Mann in Awaken auf. Mit eiserner Hand herrscht der ehemalige Gladiator über eine Gruppe junger Diebe und Stricher. Bis einer von ihnen zu husten beginnt und damit sein Tod beschlossene Sache ist. Und ein anderer gegen den beschlossenen Mord aufbegehrt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 404
    Erscheinungsdatum: 04.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945934463
    Verlag: dead soft verlag
    Größe: 1084kBytes
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Next Generation - Awaken

2. Freedom

Wenn Kopf und Herz sich widersprechen

Wenn Träume in die Seele stechen

Wenn aus Vertrauen trauen wird

Wenn das Gefühl den Geist verwirrt

Dann naht das Ende deiner Frist

Erkenne dich, so wie du bist

Erlösung liegt in dir allein

Fang endlich an du selbst zu sein

(Erwachen - Saltatio Mortis)

Er hatte sich wie ein Idiot überrumpeln lassen. Und das von dieser kleinen Kröte! Curtis kniff die Augen zu einem schmalen Schlitz zusammen.

Du wirst auf deine alten Tage unachtsam, schalt er sich und spuckte Blut in die Schüssel, die Heath ihm unters Kinn hielt. In der Arena wäre es aus mit dir gewesen. Und wäre Keegan ein kleines bisschen schlauer, würde ich mausetot im Fluss treiben. Zum Glück hatte der Junge offenbar Hemmungen gehabt, ihm den Rest zu geben. Sein Fehler ...

"Bist du bald fertig?", knurrte er Galen an, der mit Nadel und Faden in seinem Gesicht herumhantierte.

"Sir, ich habe doch erst angefangen", stammelte der erschrocken. "Kleine Stiche, sagten Sie."

"Aber nicht lediglich einen pro Tag, du Tölpel. Sieh zu, dass du fertig wirst. Ich habe nämlich eine Ratte zu jagen." Das hätte er wohl besser nicht gesagt, denn Galens Hände begannen zu zittern. Nicht, dass sie vorher besonders ruhig gewesen wären. Nun hätte er ihm beinahe das Auge ausgestochen. Fauchend vor Wut sprang Curtis in die Höhe, riss Heath die Schüssel aus der Hand und schlug sie Galen über den Kopf. Blutvermischtes Wasser spritzte über den Ältesten hinweg.

"Geh mir aus der Sonne, du Trottel! Und gib Heath die Nadel."

Hastig tauschten die beiden die Plätze und Curtis setzte sich wieder. Sein Kopf dröhnte, dabei hatte ihn der Baseballschläger nicht einmal richtig getroffen. Dafür sollte er dem Schicksal dankbar sein. Hätte Keegan mehr Übung und weniger Skrupel gehabt, hätte er ihm den Schädel einschlagen können. Trotzdem hatte er einen heftig blutenden Riss an der Schläfe davongetragen, ihm fehlten drei Zähne und auch die Nase war zertrümmert. Die musste er unbedingt zu richten versuchen, damit er nicht zukünftig wie eine Bulldogge ausschaute. Sein Kiefer schien ebenfalls einen Knacks zu haben, die nächste Zeit würde es ausschließlich Suppe geben.

Kleiner Scheißer!

"Heath!"

"Ich gebe mir Mühe, Sir."

Das tat er wirklich. Nur Curtis war zu ungeduldig. Am liebsten wäre er sofort aufgesprungen und hätte sich auf die Suche nach Keegan gemacht.

"Dem reiße ich den Arsch bis zu den Mandeln auf", knurrte er und fixierte Galen, der inzwischen die Schüssel hielt. "Und du willst nichts von einer Freundschaft zwischen den beiden gewusst haben?"

"Nein, Sir, niemand von uns wusste davon. Keegan schien sich erst für Cian zu interessieren, als der krank wurde. Nicht wahr, Heath?"

Heath brummelte eine Zustimmung, konzentrierte sich aber auf seine Arbeit.

"Ich will es wissen, wenn einer der beiden Kontakt zu euch aufnehmen sollte. Sofort. Hast du das verstanden, Galen?"

"Ja, Sir."

"Bekomme ich heraus, dass ihr diese Ratten unterstützt, dann drücke ich euch persönlich Schaufeln in die Hände und sehe zu, wie ihr eure eigenen Gräber buddelt."

"Das wird nicht nötig sein, Sir."

Der eingeschüchterte Blick, den Galen mit Heath wechselte, entging ihm nicht. Zufrieden verschränkte er die Arme vor der Brust und starrte den Ältesten, der von einem Fuß auf den anderen trat, durchdringend an. Irgendwie konnte sich Curtis nicht so recht vorstellen, dass Galen nichts von einer Verbundenheit zwischen Keegan und Cian gewusst hatte. Entweder tanzten die Jungs Galen auf der Nase herum, oder er verschwieg ihm etwas. Beides konnte Curtis nicht tolerieren. Wohin das führte, hatte er mitten ins Gesicht geknallt bekommen.

"Galen", sagte er leise.

"Ja, Sir?"

"Blas mir einen."

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