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Nimm mich, wo du willst Heiße Storys von Kramer Bussel, Rachel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2013
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Nimm mich, wo du willst

Es bleibt heiß - mit 20 sinnlichen Geschichten Ein schummrig beleuchteter Fahrstuhl, ein liegengebliebenes Auto mitten im Nirgendwo, ein riesiges Hotelbett mit unberührten Laken - jeder dieser Orte birgt das Potenzial, das Feuer der Leidenschaft zum Lodern zu bringen. Die Protagonisten dieser erotischen Storys kennen und lieben ihre Partner schon lange, doch oft genügt ein kleiner Funke, um ungeahnte Begierden zu entfachen. Lustvolle Abenteuer für alle, die Sex und Liebe nicht voneinander trennen wollen. Rachel Kramer Bussel lebt in New York. Sie ist Autorin, Herausgeberin und Blogger. Sie gibt die Reihe Best Sex Writing heraus und ist Co-Herausgeberin von mehr als 20 weiteren Erotica. Ihre Werke wurden in mehr als 100 Anthologien veröffentlicht. Sie arbeitet als Senior Editor bei Penthouse Variations und hat für die Village Voice die beliebte Kolumne "Lusty Lady" geschrieben. Sie schreibt für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen, unter anderem Huffington Post, Newsday, New York Post, Penthouse, Playgirl, San Francisco Chronicle und Time Out New York. Auch im Fernsehen war sie in zahlreichen Sendungen zu sehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 18.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641102111
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Passion
    Größe: 532 kBytes
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Nimm mich, wo du willst

Sex im großen Bett

Donna George Storey

"Waren Sie schon einmal bei uns im Beverly Hills Hotel?" Der gepflegte Mann an der Rezeption blickte mir direkt in die Augen und lächelte mit strahlend weißen Zähnen.

Sehe ich etwa so aus wie ein Idiot, der für eine Nacht in einem Hotelzimmer tausend Dollar ausgibt?

Das lag mir auf der Zunge, aber stattdessen sagte ich: "Nein, ich bin zum ersten Mal hier."

"Dann ist es mir ein Vergnügen, Ihnen unser Hotel zu zeigen", sagte der Mann. Er ergriff den grün-rosa Schlüsselkartenfolder und trat neben mich. "Hier entlang, bitte."

Ich folgte ihm durch die Lobby – korallenrote Samtsessel, die in einem weiten Kreis auf dem blattgrünen Teppich arrangiert waren. Es war Donnerstagnachmittag und relativ ruhig. Er wies auf den Eingang zur berühmten Polo Lounge, und dann zeigte er mir den Weg zum Swimmingpool, wo schon zahllose Stars in der Sonne gelegen hatten.

Ich nickte lächelnd und marschierte hoch erhobenen Hauptes neben ihm her. Als ich hinter ihm den Aufzug betrat, fiel mir der beachtliche Umfang seines Zeigefingers auf, mit dem er auf den Knopf für den ersten Stock drückte. Diskret musterte ich ihn: stämmig, mit braunen Haaren und für eine Hauptrolle im Film nicht gut aussehend genug, aber trotzdem recht attraktiv. Ich schätzte ihn auf Ende zwanzig oder Anfang dreißig, nur ein paar Jahre jünger als ich.

Nicht, dass es eine Rolle gespielt hätte. Ich war eine glücklich verheiratete Frau. Sehr glücklich verheiratet.

"Wir haben heute für Sie ein besonders schönes Zimmer", teilte er mir freundlich mit, als wir den Flur entlanggingen. Das Dschungelmuster auf den Wänden wurde von funkelnden Wandleuchtern illuminiert.

"Sehr gut", murmelte ich cool.

Er schob die Schlüsselkarte in den Schlitz von Zimmer 209 und hielt mir die Tür auf. Als ich das Zimmer betrat, musste ich mir auf die Lippe beißen, damit mir nicht der Unterkiefer herunterfiel. Meine Schwester – meine reiche Schwester – hatte angedeutet, dass sie sich meine Unterkunft etwas kosten lassen würde, aber dies war wirklich das luxuriöseste Hotelzimmer, das ich außer im Film jemals gesehen hatte. Ein kurzer Eingangsbereich mündete in einem riesigen Wohnzimmer mit einem weichen Sofa, Sesseln, einem großen Flatscreen-Fernseher an einem Ende und einem Schreibtisch mit Marmorplatte und einem eleganten Stuhl am anderen. Auf dem gläsernen Couchtisch prangte ein gut gefüllter Obstkorb, und in jeder Ecke standen Vasen mit duftenden Lilien.

Der Angestellte begann mit der Besichtigungstour, und mir wurde schnell klar, dass ich sie brauchen würde. Die Schranktür links entpuppte sich als Tür in ein veritables Ankleidezimmer. Dahinter befand sich ein üppiges Badezimmer mit hohen Spiegeln und goldenen Armaturen. Außer dem Jacuzzi gab es auch eine deckenhoch verglaste Duschkabine, und ich beschloss sofort, beides auszuprobieren, obwohl ich nur eine Nacht blieb. Auf Regalen stapelten sich flauschige weiße Handtücher und so viele Toilettenartikel, dass man damit einen ganzen Chor von Schönheiten hätte pflegen können.

"Den Vorhang können Sie so heben und senken", erklärte der Angestellte und drückte einen der zahlreichen Knöpfe an der Wand. Ein leises Summen ertönte, der rosa Raffvorhang über der Wanne bewegte sich nach oben und gab den Blick frei auf den Park, in dem die Bungalows – die Unterkünfte für echte Filmstars und Produzenten – verborgen waren.

Ich war so fassungslos, dass ich das wirkliche Pi&egrav

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