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Nina und die Schimmerfeen von Hendler, Susanne (eBook)

  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
8,99 €
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Nina und die Schimmerfeen

Nina ist zehn Jahre alt und liest wahnsinnig gern. Sie hat die Gabe, mit dem Herzen zu sehen, und in ihrer Fantasie erlebt sie immer wieder die spannendsten Abenteuer. 'Kopfkino' nennt sie das. Eines Abends, vor dem Einschlafen, erscheint eine Schimmerfee in Ninas Kinderzimmer und bittet sie, das Reich des ewigen Strahlens zu retten. Denn dieses wird durch ein böses Wesen bedroht! Gemeinsam mit drei Lichtgestalten macht Nina sich auf den Weg und erlebt eine Welt, die so ganz anders ist als unsere ... Geh mit Nina auf die Reise und erlebe gemeinsam mit ihr die unglaublichsten Dinge!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 92
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990640029
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 530 kBytes
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Nina und die Schimmerfeen

Kapitel 1 - Die Schimmerfeen

Immer wenn jemand eine Wachskerze anzündet, wird eine von uns geboren.

Wenn die Flamme erwacht, schlüpft eine Schimmerfee aus dem glimmenden Docht.

Wir sind nur sichtbar für diejenigen, die mit dem Herzen sehen, und zaubern wir uns in eure Gedanken, verbreiten wir die schönsten Träume und Fantasien.

Es war spät nachts, als Nina durch ein Geräusch an ihrem Ohr munter wurde. Sie richtete sich auf, um dem störenden Ton nachzugehen. Es war dunkel und nur die Sichel des Mondes, der durchs Fenster schien, erhellte das Zimmer. Sie rieb sich die Augen und allmählich gewöhnte sie sich an die Dunkelheit. Angestrengt hörte sie auf jedes Knistern und Knacken. Da war das vertraute Ticken der Uhr, das Krachen der alten Holzdielen, das Rauschen des Windes vor dem Fenster und in der Ferne hörte sie das Tropfen des Wasserhahns im Badezimmer.

Aber - was war das? Sie vernahm ein seltsames Surren. Vorsichtig schaute sie sich um und dann sah sie es! Ein zartes, insektengroßes, leuchtendes Wesen schwebte anmutig durch den Raum. Für Glühkäfer war es zu früh, denn es war Mitte März und diese Käfer bewegen sich nur im Sommer durch die Lüfte.

Nina schlich sich aus ihrem Bett, um die Kreatur, deren Herkunft sie nicht erraten konnte, zu beobachten.

Sie starrte an die Wand und erkannte eine kleine Figur mit schimmernden Flügeln. Bei jeder Bewegung versprühte das Wesen glitzernde Sterne.

Nina fürchtete sich nicht, denn tief im Innersten fühlte sie, dass sie nicht in Gefahr war. Sie kniete sich auf den Boden und hielt ihre Hand auf, in der Hoffnung, die kleine Lichtkreatur würde sich daraufsetzen.

"Wer bist du?", fragte sie leise, um die kleine Gestalt nicht zu erschrecken oder gar ihre schlafenden Eltern aufzuwecken. Das leuchtende Wesen schien sie zu verstehen und setzte sich auf ihre Handfläche.

"Mein Name ist Lumara, ich gehöre zur Spezies der Lichtgestalten. Ich kenne dich, dein Name ist Nina und du wurdest am 12. 09. 2005 geboren. Ich weiß, dass es dir vor Schlangen ekelt und dass du dich vor Gewittern fürchtest. Dein Lieblingsessen sind Spaghetti, deine Lieblingsfarbe ist Gelb und wenn du lachst, ist das ansteckend für all jene, die sich in deiner Nähe befinden."

Das kann ich bestätigen, denn könnten Katzen lachen, dann würde ich es bestimmt auch tun.

"Ich wurde geboren, als deine Taufpatin deine Kerze in der Sankt-Jakob-Kirche am heiligen Licht anzündete und seit diesem Tag bin ich dein stetiger Begleiter, denn du bist mein Schützling. Dein Wohl habe ich mir zur Aufgabe gemacht."

"Warum bin gerade ich dein Schützling und nicht jemand anders?", unterbrach Nina. "Weil du meine Bestimmung bist, dich und mich verbindet so etwas wie ein durchsichtiges Band. So wie eine Mutter ihr Kind erkennt, so erkannte ich, dass du zu mir gehörst. Nenn es Instinkt, wenn du willst." Nina nickte, um zu zeigen, dass sie verstanden hatte, und Lumara erzählte weiter:

"Ich kenne deine tiefsten Gedanken, deine größten Träume und deine schlimmsten Ängste. Ich war bei dir, als du dein erstes Wort gesagt hast, deine ersten Schritte gemacht hast und deinen ersten Zahn verloren hast. Ich tröstete dich, wenn du weintest, ich wärmte dich, wenn du frorst, und hattest du Angst, vertrieb ich sie dir mit den schönsten Gedanken. Ich weiß, dass deine beste Freundin Lisa heißt und dass du ihr alles erzählst und ihr ganz und gar vertraust. Deinen Kater nennst du Felix und wenn er etwas anstellt, schimpfst du mit ihm."

Ich glaube, das hat sie erfunden, aber ich nehme es ihr nicht übel, denn manchmal kann ich wirklich ein richtiger Wildfang sein.

"Ich kenne deine Vorlieben, deine Hobbys und alles, was dich zornig macht. Wen

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