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No Limits - Berauschende Sehnsucht von Sangue, Vanessa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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No Limits - Berauschende Sehnsucht

Als Dante Warden in einer Bar in eine Schlägerei gerät, sieht der MMA-Kämpfer Rot: Was zur Folge hat, dass er vor dem Staatsanwalt landet. Wenn Dante nicht ins Gefängnis will, muss er sich einer Therapie unterziehen - ausgerechnet wenige Wochen bevor die entscheidende nächste Saison losgeht, in der Dante seinen Titel verteidigen will! Doch nicht nur Dante kann sich Schöneres als die Therapie bei Penelope DeWinter vorstellen. Die regelmäßigen Sitzungen sind auch für die hübsche Psychologin keine leichte Aufgabe. Penelope hat in ihrer letzten Beziehung Schreckliches erlebt und seitdem panische Angst vor dominanten Männern. Doch ob sie will oder nicht: Dantes Präsenz fasziniert sie auf eine ungekannte Weise, und der charmante Kämpfer schafft es, sich mit jeder Sitzung tiefer in ihr Herz zu schleichen - (ca. 450 Seiten) Vanessa Sangue wurde in Duisburg geboren und lebt noch heute in ihrer Heimatstadt. Dort hat sie 2013 auch ihr Abitur gemacht. In ihrer Freizeit findet man sie meistens mit der Nase in einem Buch vergraben, denn Bücher sind ihre große Leidenschaft. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich ihre Passion auch auf das Schreiben ausweitete. Mit ihrem Debütroman gewann sie 2015 den Wettbewerb auf LYX Storyboard. 'No Limits - Berauschende Sehnsucht' ist ihr erster zeitgenössischer Liebesroman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 07.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736303478
    Verlag: LYX
    Größe: 1622 kBytes
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No Limits - Berauschende Sehnsucht

3

Montagmittag aß Penelope gerade eine Kleinigkeit und versuchte, den Gedanken an ihren nächsten Termin zu verdrängen, als die Gegensprechanlage ihres Telefons summte.

"Penelope?"

"Ja?"

"Mr Warden lässt ausrichten, dass er seinen Termin heute Mittag nicht wahrnehmen kann."

Penelope verkniff sich ein erleichtertes Seufzen und fühlte sich prompt schuldig. Sie war Psychologin. Das hier war ihr Job. Und Mr Warden hatte eine gerichtliche Anweisung zu befolgen.

"Könntest du mir seine Nummer bringen, Tess?"

"Klar."

Penelope aß die Reste des Salats, als Tess auch schon hereinkam und einen gelben Notizzettel auf den Schreibtisch legte.

"Bitteschön." Sie grinste sie an. "Du solltest an deinem Gesichtsausdruck arbeiten, Boss. Man sieht dir die Erleichterung viel zu sehr an."

Penelope öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, schüttelte dann aber den Kopf. "Ich weiß. Aber der Mann geht mir gehörig auf die Nerven."

"Ich kann mir gar nicht vorstellen, wieso", lachte Tess und verließ das Büro wieder.

Einen Moment lang starrte Penelope auf den kleinen gelben Zettel, als wäre er allein schuld daran, dass sie dieses Telefonat jetzt führen musste. Dann griff sie sich den Telefonhörer und wählte die Nummer. Mit jedem Klingeln ballte sie die Hand stärker zur Faust, und als schließlich die Mailbox ansprang, musste sie sich zusammenreißen, um das Telefon nicht wieder auf den Hörer zu knallen.

Penelope wusste ganz genau, wieso sie so heftig reagierte. Aber sie entschied sich dafür, das Gefühl zu ignorieren. Stattdessen lauschte sie Mr Wardens tiefer Stimme und kniff dabei die Augen zusammen.

"Mr Warden. Ich erhielt gerade die Nachricht, dass Sie Ihren Termin heute kurzfristig abgesagt haben. Wenn Sie mir keinen legitimen Grund dafür liefern können, dann bedeutet das einen Verstoß gegen die Richtlinien des Gerichts, und Sie wissen, was das bedeutet. Sie haben eine Stunde, um mich zurückzurufen. Ansonsten sehe ich mich dazu gezwungen, den zuständigen Staatsanwalt zu informieren." Damit beendete sie das Gespräch und lächelte zufrieden vor sich hin. Sie sollte es nicht so genießen, dass sie Mr Warden gegenüber eine Machtposition innehatte, aber sie tat es. In vollen Zügen.

Penelope erhob sich, strich den dunkelroten Rock, den sie trug, glatt und ging zum Empfang.

"Tess? Ich habe Mr Warden eine Nachricht hinterlassen. Ich gehe und hole mir einen Kaffee. Ruf mich bitte an, sollte er sich melden. Er muss seine Termine einhalten." Sie strich sich eine verirrte Strähne aus dem Gesicht. "Gib ihm bitte einen neuen Termin, sobald er sich meldet."

"Wird gemacht, Boss."

Penelope ging zu dem Starbucks auf der anderen Straßenseite. An diesem Tag war es wesentlich wärmer als zuvor, und die lockere weiße Bluse bot ihr kaum Abkühlung. Seufzend schob sich Penelope die Sonnenbrille in die offenen Haare und betrat das Geschäft. Sie bestellte den üblichen Milchkaffee mit Karamellaroma und setzte sich an einen der freien Tische im hinteren Bereich.

Das Wochenende hatte ihr geholfen, ihre Erinnerungen wieder sicher in der Kiste in ihrem Kopf zu verstauen. Dennoch musste sie zugeben, dass sie vor dem Treffen mit Mr Warden nervös gewesen war. Er entsprach einfach viel zu sehr dem, was sie für den Rest ihres Lebens hatte vermeiden wollen. Wieso konnte er kein netter, unschuldiger Angestellter in irgendeiner Firma sein? Wieso musste er dieser dominante Macho sein, der sie innerhalb einer Stunde völlig aus der Fassung gebracht hatte?

Weil er sonst nicht in deiner Praxis gelandet wäre, Dummkopf.

Innerlich schüttelte sie den Kopf über sich selbst, während sie Kaffee trank. Es gab nur eins, was sie tun konnte. Sie musste ihre Gefühle abschalten und Mr Warden als das betrachten, was er war. Ein Patient. Sie verzog abschätzig den Mund. Wenn das nur so einfach wäre.

"Dante!"

Schwer atmend hielt e

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