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No Sweeter Summer von Miles, Olivia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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No Sweeter Summer

Sie ist die Eine, die er nie vergessen konnte. Er ist derjenige, der ihr Herz gestohlen hat Die Werbetexterin Lila Harris weiß aus leidvoller Erfahrung, wie es ist, sich in den falschen Mann zu verlieben. Diesen Fehler will sie nie wieder begehen! Als jedoch Sam Crawford, der attraktive und erfolgreiche Chef einer großen Werbeagentur - und ganz nebenbei ihr Ex - erneut in ihr Leben tritt und ihr ein verlockendes Angebot macht, weiß sie nicht, was sie tun soll: mit ihm zusammenarbeiten und das Eiscafé ihres Großvaters retten oder ihr Herz davor beschützen, erneut gebrochen zu werden? 'Olivia Miles ist eine Expertin, wenn es darum geht, einen süßen, romantischen Plot und liebenswerte Charaktere zu kreieren.' ROMANTIC TIMES Auftaktband der SWEET-Reihe Olivia Miles gewann 2011 den Harlequin HAPPY HOLIDAYS CONTEST. Seitdem schickt sie ihre Protagonistinnen mit Vorliebe aus der Großstadt in idyllische Einöden. Denn obwohl die Autorin schon immer in großen Metropolen lebte und arbeitete, weiß sie den Kleinstadt-Charme zu schätzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 252
    Erscheinungsdatum: 29.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308602
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Sweeter in the Summer
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No Sweeter Summer

1

Lila Harris warf einen letzten Blick auf die altehrwürdige Kuckucksuhr an der Wand und wartete, dass das kleine Holztürchen sich öffnen und der geschnitzte blaue Hüttensänger hervorschnellen würde. Unter höchster Anspannung tickten die Sekunden dahin, bis ...

Lila zuckte zusammen, wie immer, wenn die Uhr zu schlagen begann, und lachte leise auf. Sie atmete einmal tief durch, stand vom Stuhl auf und strich sich den Rock glatt. Die Umhängetasche auf ihrem Schreibtisch war fertig gepackt, die Nägel waren frisch lackiert, die Schuhe neu.

Als sie hinausging, hob ihre Assistentin aufmunternd den Daumen in die Höhe, und Lila lächelte zum Dank nervös, stieß die Eingangstür auf und eilte mit locker das Geländer streifenden Fingern das Treppenhaus hinunter. Unten angekommen, hielt sie gleich Ausschau nach einem Taxi. Die Sonne brannte auf den Asphalt und versprach einen weiteren warmen Tag. Lila hob schützend die Hand vors Gesicht und spähte die Straße hinunter.

"Hey, Lila!", rief Jim Watson, dessen Anwaltskanzlei im zweiten Stock des Sandsteingebäudes in Lincoln Park lag, direkt über ihrem Büro. Er kam auf sie zu und lächelte. "Fühlt sich langsam richtig nach Sommer an, was?"

"Ja, endlich", stimmte sie ihm zu und hob rasch die Hand, um einen nach Fahrgästen Ausschau haltenden Taxifahrer heranzuwinken. Die Dachanzeige leuchtete auf, und kurz beschleunigte sich ihr Puls. "Dir einen guten Appetit!"

Jim hob zum Gruß die Papiertüte mit seinem Mittagessen in die Höhe und stieg die Stufen zum Haupteingang hinauf. "Dir auch!"

Im Taxi war es heiß und stickig, aber wenn Lila die Augen schloss, konnte sie sich beinahe einbilden, sie säße am Strand, mit Sand zwischen den Zehen und Wind im Haar. Am Wochenende hatte sie eine Verabredung mit dem Michigansee. Aber heute ... Ihr Magen zog sich angstvoll zusammen. Heute hatte sie eine Mission.

Das Taxi glitt durch Lincoln Park und folgte verschlafenen Wohnstraßen, in denen Mütter Kinderwagen vor sich herschoben und Nachbarn auf der Türschwelle ein Schwätzchen hielten, während ihre Kleinen tropfendes Eis am Stiel schleckten oder mit Kreide den Bürgersteig vollmalten. Schließlich bog der Wagen auf den Lake Shore Drive ein und beschleunigte. Lila versuchte, sich auf die Gebäude ringsum zu konzentrieren, auf die hübsche Architektur, die sie stets aufs Neue gern betrachtete, den Blick auf den See und dann auf den Fluss. Schließlich kam das Taxi sanft zum Stehen, und Lila reichte dem Fahrer einen Zwanziger, ohne das Wechselgeld zu verlangen, obwohl es ein großzügiges Trinkgeld war und sie derzeit jeden Dollar gut gebrauchen konnte. Doch wenn sie jetzt zögerte, würde sie am Ende noch die Nerven verlieren - in diesem Fall war Selbstbewusstsein alles.

Lila stieg aus dem Taxi in den Sonnenschein, verspürte einen stechenden Schmerz und biss sich auf die Unterlippe: An ihrer linken Ferse bildete sich gerade eine dicke Blase. Sie schlängelte sich auf dem Bürgersteig durch die Menschenmassen bis zum Restaurant. Dessen Eingangstüren waren riesig; dunkel und unheilverkündend und eindeutig zu mysteriös. Was mochte dahinterliegen? Wartete man bereits auf sie?

Vielleicht schon. Das wäre nicht das Schlechteste, sagte sie sich und straffte die Schultern. Dann hatte sie eben weiche Knie und einen derart verknoteten Magen, dass sie kaum atmen konnte - das würden die anderen gar nicht bemerken. Was sie dagegen sehr wohl bemerken würden: ob sie gut auf das Treffen vorbereitet war oder nicht. Und wie begierig sie war - nein, nicht begierig , dachte sie schnell, als eine vertraute Übelkeit sie überfiel. Sie wollte definitiv nicht begierig wirken, selbst wenn sie es war.

Im Grunde benahm sie sich einfach albern. Sie hatte schon Dutzende Meetings dieser Art gemeistert. Was war schon dabei, dass Reed Sugar ... Wieder dieses Ziehen in der Magengrube. Wem wollte sie hier eigentlich etwas vormach

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