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Noch einmal - mit viel Liebe! Julia Bd. 17 von MARSH, NICOLA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Noch einmal - mit viel Liebe!

'Oh, nein, warum muss er immer noch so unverschämt gut aussehen?' Kaum steht Brittany vor Nick Mancini, spürt sie seinen unwiderstehlichen Sex-Appeal. Dabei hat er sie so bitter enttäuscht: Nie ist Brittany darüber hinweg gekommen, dass ihre erste große Liebe sie vor Jahren einfach verließ. Sie wollte niemals wieder etwas mit Nick zu tun haben, der ein einflussreicher Geschäftsmann geworden ist. Doch daraus wird nichts, denn sie braucht ihren Ex. Ohne ihn wird sie viel Geld verlieren - und mit ihm ihr Herz, das er schon einmal gebrochen hat ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942031745
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.17
    Größe: 850 kBytes
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Noch einmal - mit viel Liebe!

1. KAPITEL

Brittany Lloyd riss das Lenkrad der gemieteten Geländelimousine herum und unterdrückte ein Fluchen. Fast wäre sie von der staubigen Auffahrt der Mancinis abgekommen.

Ihr eher mäßiger Fahrstil hatte weniger mit dem Zustand der Straße und mit den vielen Erinnerungen zu tun, als mit dem halb nackten Mann, der sich gerade über einen Mähdrescher beugte.

Sie ließ den Blick über den breiten Rücken gleiten, dessen bronzefarbene Haut in der sengenden Sonne von Queensland glänzte. Als der Mann sich aufrichtete und die Hände in seine hinteren Taschen seiner ausgeblichenen Jeans schob, betrachtete Brittany wie ausgehungert seinen Po. Wäre ich doch bloß nicht so lange weggeblieben, dachte sie unwillkürlich.

Die zehn Jahre in London waren eine Vernunftentscheidung gewesen. Doch der Anblick dieses heißen Typen am ersten Tag nach ihrer Rückkehr machte ihr klar, dass es nirgends auf der Welt so tolle Männer gab wie in Jacaranda. Das wusste Brittany aus eigener Erfahrung, denn sie hatte einem davon ihr Herz, ihre Jungfräulichkeit und ihre Treue geschenkt. Ganz schön dumm von mir, dachte sie.

Als sie den Wagen langsam weiterlenkte, drehte sich der Mann um. Und diesmal wäre Brittany fast im Graben gelandet. Der Motor ging aus, während sie, die Hände um das Lenkrad verkrampft, von überwältigender Freude erfüllt wurde. Und so konnte sie nur dasitzen und zusehen, wie er näher kam.

Nick Mancinis Gesicht spiegelte nicht den Hauch einer Gefühlsregung wider, als er sich mit seinen sonnengebräunten, muskulösen Armen in das offene Fenster stützte. "Hallo, Britt. Lange nicht gesehen", sagte er lässig.

Seine Stimme drückte weder Verbitterung noch Groll aus, aber schließlich hatte sie ja auch die Scherben aufsammeln müssen, als er alles beendet hatte.

Sein scheinbar ungerührtes Verhalten wurde dem, was sie miteinander verbunden hatte, nicht gerecht. Doch obwohl Brittanys Herz wie verrückt schlug, war sie entschlossen, sich ebenso lässig und desinteressiert zu geben.

"Ja, so etwa zehn Jahre."

Sie wollte, dass er zugab, sie vermisst zu haben, dass er sie fragte, wie es ihr ging - und dass er endlich erklärte, warum er sich damals gegen sie entschieden hatte.

Doch stattdessen zuckte er nur die Schultern, während ihr Blick über seinen Oberkörper glitt, der deutlich muskulöser war als noch zehn Jahre zuvor. Brittany zwang sich, den Blick abzuwenden und sein Gesicht anzusehen.

Als Teenager war Nick ein großspuriger, gut aussehender Rebell gewesen. Großspurig wirkte er noch immer, doch jetzt war er ein atemberaubend attraktiver Mann.

Er verzog seinen sinnlichen Mund zu einem zufriedenen Lächeln. "Was führt dich hierher?"

"Ich bin aus geschäftlichen Gründen in Jacaranda."

Eigentlich hatte Brittany gehofft, sie würde Nick aus dem Weg gehen und stattdessen alles Geschäftliche mit seinem Vater regeln können. Doch Nicks Leben war schon immer eng mit der Plantage verbunden gewesen. Es war eigentlich klar, dass er hier war und härter arbeitete als sämtliche Angestellten.

"So, so, geschäftliche Gründe also."

Als er die karamellfarbenen Augen zusammenkniff, wünschte Brittany, er würde aufhören, sie mit diesem intensiven Blick anzusehen. Denn Nick hatte schon immer tief in ihr Inneres blicken können, und das brauchte sie jetzt wirklich nicht.

Konzentrier dich, schärfte sie sich ein. Denk an deine Beförderung!

"Ich möchte dir ein Angebot machen."

Nick straffte seinen schlanken, über einen Meter achtzig großen, durchtrainierten Körper. Dann schenkte er ihr jenes freche Lächeln, an das Brittany sich noch so gut erinnerte und das sie nach ihrer Ankunft in London monatelang verfolgt hatte. Sie hatte um ihre erste Liebe getrauert. Denn Nick hatte sie abgewiesen, als sie ihn gebeten hatte, mit ihr zu kommen.

"Das glaube ich dir gern, Red", sagte er und öffnete die Wagentür.

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