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Nur ein einziger Song - Mia & Chase von Lynn, Stacey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)

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Nur ein einziger Song - Mia & Chase

Mia hatte alles, was sie wollte: einen Job, den sie liebt, ihre beste Freundin Nicole und eine heiße Affäre mit Chase Harper - Schlagzeuger der erfolgreichsten Rockband des Landes. Spaß ohne Verpflichtungen, so war die Abmachung. Bis Chase entschied, dass er mehr wollte. Und Mia tat, was sie am besten kann: Sie floh. Jetzt steht die Hochzeit von Nicole und Zack bevor, und Mia wird Chase nach sechs Monaten zum ersten Mal wiedersehen. Ihr graut davor, denn nur er kann es schaffen, sie wieder fühlen zu lassen - und das will sie unbedingt verhindern. Doch dann läuft plötzlich alles in ihrem Leben schief. Und Chase ist derjenige, der für sie da ist ... Der zweite heiße und berührende Band der Rockstar-Romance-Reihe 'Nur ein einziger Song'. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 325
    Erscheinungsdatum: 01.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732578825
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1263 kBytes
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Nur ein einziger Song - Mia & Chase

Kapitel eins

Mia

Ich wusste schon beim Aufstehen heute Morgen, dass dieser Tag ein schlechter Tag werden würde. Mein Wecker hatte nicht geklingelt, und als ich mich, in dem Bewusstsein, dass ich eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit kommen würde, in meinem viel zu kleinen und entsprechend vollgestopften Ein-Zimmer-Apartment in New York City abgehetzt habe, habe ich mir gleich zweimal den Zeh gestoßen, bis ich endlich zur Tür raus war, um zur U-Bahn zu rennen.

Eingequetscht zwischen einem Mann, der aussah und roch, als hätte er sich seit der Jahrtausendwende nicht mehr gewaschen, und einer Frau, deren Ellbogen sich in meine Rippen bohrten, jedes Mal, wenn sie eine Seite ihres Klatschmagazins umblätterte, lechzte ich förmlich nach frischer Luft, als die Bahn endlich in meine Haltestelle einfuhr. Leider ließ die frische Luft noch etwas auf sich warten, da der Ellbogen, der mich schon die ganze Fahrt über gepiesackt hatte, sich diesmal in meine Wirbelsäule bohrte, und das mit solcher Kraft, dass ich beim Aussteigen stolperte und fiel.

Bei dem Sturz riss auch noch der Knöchelriemen meiner dunkelblauen Keilabsatz-Sandale von Chanel, sodass ich den ganzen Weg durch den Fashion District den Fuß mit dem kaputten Schuh über den Boden schleifen ließ, um ihn nicht zu verlieren. Mein entsprechend seltsamer Gang brachte mir neugierige Blicke der Passanten ein.

Erst im Büro fiel mir auf, dass mein dunkelblau-weiß gestreifter Rock sich in meinem Gürtel verfangen hatte, sodass jeder auf der Eighth Avenue meine altmodische Baumwollunterhose hatte sehen können. Das erklärte die sonderbaren Blicke der Leute, die ich auf meinen Gang zurückgeführt hatte. Ich ging zuerst ins Bad, um mich herzurichten, und seufzte dankbar, als ich den Wasserhahn aufdrehte und der Wasserstrahl nicht auf meine weiße Seidenbluse spritzte. Das wäre die Krönung gewesen, aber gewundert hätte es mich nicht.

Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, kam der Anruf von meiner Ärztin wegen der Ergebnisse einiger Untersuchungen der vergangenen Woche. Die Nachricht der Sprechstundenhilfe lag ganz oben auf dem Stapel Zettel mit dem Vermerk "Nach der Rückkehr aus L.A. zurückrufen". Nicht, weil der Anruf nicht wichtig gewesen wäre, sondern eher, weil ich die Sache nach dem Prinzip "Aus den Augen, aus dem Sinn" verdrängt hatte.

Als ich das Büro am Morgen betreten hatte, war ich so übellaunig und abgehetzt gewesen, dass ich eine neue Praktikantin angeschnauzt hatte, die mir den falschen Kaffee gebracht hatte. Ich schnauze niemals Praktikantinnen an, und diese, Shelley, hatte Tränen in den Augen, als sie mein Büro verließ, was auch nicht dazu angetan war, meine Stimmung zu heben.

Dabei mag ich Kaffee noch nicht einmal.

Und zu allem Überfluss muss ich morgen früh nach L.A. fliegen, um meiner besten Freundin Nicole beizustehen, die den Mann ihrer Träume heiratet, der ganz nebenbei auch der Traummann jeder anderen Amerikanerin ist.

Ich freue mich unendlich für sie und in dem gleichen Maße, bin ich auch urlaubsreif. Der heutige Morgen war wirklich in meinem stressigen Alltag mit zu wenig Schlaf und Nahrung der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Ich muss nur noch das Mittagessen und mein letztes Meeting mit meiner Chefin, Devan, hinter mich bringen, die aus unzähligen Gründen Devan the Devil genannt wird, dann bin ich aufbruchsbereit.

"Mal im Ernst, warum kann ich nie einen Kugelschreiber finden, wenn ich einen brauche?"

Ich wühle weiter in den Papieren auf meinem Schreibtisch herum und höre meine Kollegin Marcia kichern.

"Mia", sagt sie lachend und scheint sich nicht bewusst zu sein, dass ich gerade nicht in der Stimmung für Spaß bin. "In deinem Haar."

Ich taste meine Haare ab und finde ihn. Sogar zwei. Ich werfe ihr einen verlegenen Blick zu, als ich die Stifte herausziehe, woraufhin mir das blonde Haar bis über meinen hal

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