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Nur eine rasante Affäre? Julia Bd. 9 von RICE, HEIDI (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nur eine rasante Affäre?

Männer? Nein danke. Jessie will nichts mehr von Liebe wissen! Bis eines Tages ein faszinierender Mann auf einem Motorrad direkt in ihr Herz braust. Monroe Latimer ist nicht nur ein bekannter Künstler, sondern besitzt auch sonst Qualitäten, die Jessie schwach machen: Fantasie, Charme und jede Menge Sex-Appeal. Noch nie war ein Sommer so leidenschaftlich wie mit Monroe, noch nie waren Sommernächte so heiß wie mit diesem Traummann - der ihr jedoch keine Illusionen macht: Eine prickelnde Affäre ist wunderbar. Aber an die große Liebe glaubt er nicht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862955121
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.9
    Größe: 181 kBytes
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Nur eine rasante Affäre?

1. KAPITEL

"Ich hab zwar keine Ahnung, wer er ist, aber er ist völlig nackt", flüsterte Jessie Connor atemlos und spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen stieg.

Kaum fünfzehn Meter von ihr entfernt stand der schönste Mann, den sie je gesehen hatte. Splitterfasernackt! Gott sei Dank wandte er ihr den Rücken zu, sonst hätte ihr Herz womöglich versagt!

Die dunklen Strähnen seines nassen Haars reichten bis zu seinen starken breiten Schultern. Glitzernde Wassertropfen rannen von seinem muskulösen braungebrannten Körper und fielen auf die weißen Steinfliesen am Rande des Swimmingpools.

Ohne einen Ton von sich zu geben, wich Jessie zurück, bis sie die warme wettergegerbte Holzwand des Ferienhauses ihrer Schwester Allie durch den leichten Baumwollstoff ihres blauen Sommerkleides spürte. Doch die gespeicherte Sonnenwärme der Hauswand war nichts im Vergleich zu der Hitze, die in ihrem Körper loderte.

"Wer ist das denn? Kennst du ihn?", raunte Allie ihr zu.

Ein wenig geistesabwesend betrachtete Jessie ihre Schwester, die mit einem besorgten Stirnrunzeln ebenfalls an der Hauswand lehnte, die Arme schützend um ihren Babybauch gelegt. "Na ja, ich kann jetzt zwar nur seine Rückseite beurteilen, aber ich würde sagen, ich kenne ihn nicht."

"Rutsch mal, ich will auch mal gucken!" Allie drängelte sich nach vorn und spähte neugierig um die Hausecke - ein bisschen zu neugierig für eine verheiratete Frau, fand Jessie.

"Wow, sein Hintern ist fast so knackig wie der von Linc!", bemerkte sie mit auffallend roten Wangen.

Jessie beschloss, diese unpassende Bemerkung über ihren Schwager zu ignorieren. "Interessanter wäre, ob dir dieser Hintern da bekannt vorkommt."

"Natürlich nicht, ich bin schließlich verheiratet!"

"Sieh an, jetzt ist es ihr wieder eingefallen", murmelte Jessie.

"Wir sollten besser Linc informieren."

"Sei nicht albern. Das können wir doch auch allein regeln."

Skeptisch zog Allie die Augenbrauen hoch. "Nein, das können wir nicht! Ich bin im achten Monat schwanger, und der Kerl ist riesengroß! Hast du seine Schultern gesehen?"

"Ja, unter anderem ..."

"Du kannst ihn nicht allein stellen! Vielleicht hat er eine Waffe."

"Und wo bitte soll er die versteckt haben? Der Kerl ist splitternackt", erwiderte Jessie mit wachsender Ungeduld. "Wie kann er es wagen, einfach in unserem Pool zu schwimmen? Das ist Hausfriedensbruch, und darauf werde ich ihn hinweisen." Mit einem Blick auf den runden Bauch ihrer Schwester fügte sie ruhig hinzu: "Du bleibst am besten hier. Linc wird ja jeden Augenblick mit Emmy zurück sein."

"Und was, wenn er dich nun angreift?" Allies Flüstern klang ebenso verzweifelt wie verärgert.

"Keine Bange! Ich hab einen Plan."

Finster zog Allie die Augenbrauen zusammen. "Ich weiß nicht, ob mich das beruhigt."

"Bei Bruce Willis hat es in 'Stirb langsam 2' jedenfalls super funktioniert."

"Bist du übergeschnappt?!"

"Psst!" Jessie legte ihrer Schwester energisch den Finger auf den Mund. "Er ist vielleicht gut gebaut, aber bestimmt nicht taub!" Sie atmete tief durch, ehe sie einen weiteren Blick um die Hausecke riskierte.

Nachdenklich nagte sie an der Unterlippe. Wahrscheinlich hatte Allie recht. Sie sollte ihn besser nicht direkt ansprechen.

Aber seit sie bei ihrer Rückkehr von der Ultraschall-Untersuchung ihrer Schwester das imposante schwarze Motorrad in der Einfahrt entdeckt hatten, pulsierte eine Überdosis Adrenalin durch ihre Adern.

Diese Impulsivität war ihre größte Schwäche. Sogar Toby, ihr dämlicher Exverlobter, hatte ihr das in den zwei Jahren ihrer Beziehung immer wieder zu verstehen gegeben. "Wenn du wenigstens auch im Bett so zügellos wärst!", hatte er ihr wütend entgegengeschleudert, als ihre Verlobung vor sechs Monaten endgültig in die Brüche ging.

Das gleißende Sonnenlicht spiegelte sich auf der glatten Wasserober

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