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Nur Rache brennt heißer von Reisz, Tiffany (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nur Rache brennt heißer

Die Schweißerin Veronica kennt sich mit Feuer bestens aus. Aber noch nie hat sie so lichterloh für jemanden gebrannt wie für Ian. Der sie fallen gelassen hat! Als sie für ihn arbeiten muss, kommt ihr eine gewagte Racheidee: Er soll sie nicht mit Geld bezahlen. Sondern mit - sich ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733739492
    Verlag: CORA Verlag
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Nur Rache brennt heißer

1. KAPITEL

Veronica "Flash" Redding schlug zum letzten Mal die Tür ihres Spinds zu. Sie streifte die Bomberjacke aus Leder über und schlug den Kragen hoch, um den Knutschfleck am Hals zu verdecken. Dann zog sie die Arbeitsschuhe mit Stahlkappen aus, packte sie in den Rucksack und schlüpfte in ihre leuchtend roten Sneakers.

Entschlossen holte sie tief Luft. Ihr Vorhaben ließ sich nicht mehr aufschieben. Sie musste es tun.

Ihr Boss Ian Asher stand in seinem Büro hinter dem Schreibtisch und studierte die Baupläne für das nächste Projekt: ein dringend benötigtes kleines Krankenhaus für die Menschen, die rund um den Mount Hood lebten.

Sie blieb in der Tür stehen und wartete darauf, dass Ian sie bemerkte. Das könnte eine Weile dauern. Er war ein Meister darin geworden, sie zu ignorieren. Der gut aussehende Mittdreißiger neben ihm musste der kürzlich angeheuerte Projektmanager Drew sein. Ian zählte ihm die Veränderungen auf, die fällig würden, wenn das Parlament in Oregon im nächsten Jahr dem Gesetzentwurf mit den neuen Bauvorschriften zustimmte.

"Und wenn diese Vorschriften nicht beschlossen werden? Soll deswegen wirklich das gesamte Bauvorhaben noch einmal geplant werden?"

"Sie werden beschlossen", erwiderte Ian.

"Sind Sie sicher?"

"Er ist sicher", schaltete Veronica sich ein.

Ian sah von den Bauplänen hoch und funkelte sie an. "Was gibt es, Flash?"

Anscheinend ist er nicht glücklich darüber, mich zu sehen. "Der Dad unseres Chefs ist Senator des Bundesstaates Oregon", sagte sie zu Drew. "Deshalb weiß er, dass diese Vorschriften höchstwahrscheinlich verabschiedet werden."

"Wenn die neuen Verordnungen gesetzlich vorgeschrieben werden, müssen wir nächstes Jahr nachrüsten. Wir machen es besser gleich richtig", erklärte Ian. "Und mein Vater hat nichts damit zu tun."

"Sie sind von der Ostküste hierhergezogen, nicht wahr?", fragte sie den Projektmanager.

"Washington, D. C. Wieso?"

"Ihnen ist bewusst, dass sie auf Mount Hood, einem Stratovulkan, stehen? Und dass es kein ruhender Vulkan ist?"

"Hören Sie auf, dem neuen Mitarbeiter Angst einzujagen, Flash", sagte Ian angespannt.

"Mir Angst einjagen?", spottete Drew. "Inwiefern?"

"Laut den Prognosen ist bei uns im Pazifischen Nordwesten ein schweres Erdbeben überfällig", fuhr sie fort. "Angeblich sogar ein gigantisches Erdbeben mit desaströsen Folgen." Als sie Drews erschreckten Gesichtsausdruck bemerkte, grinste sie teuflisch. Dieses Grinsen hatte sie im Spiegel geübt.

"Stimmt das?", fragte er Ian.

"Wie sind hier im sicheren Bereich. Auf sichererem Gebiet. Die Küste wird es am stärksten treffen."

"Ja, wir hier oben auf dem Berg werden wohl davonkommen", meinte Flash. "Es sei denn, das Erdbeben löst einen Vulkanausbruch aus."

"Ich ..." Der Projektmanager griff nach den Bauplänen. "Ich rufe den Architekten an. Jetzt. Sofort."

"Wenn Sie möchten, kann ich Ihren Schreibtisch an den Boden schweißen", sagte sie, als er schnell an ihr vorbei in Richtung Flur ging. "Auf meine Kosten!", rief sie ihm nach.

"Du bist eine furchtbare Person", sagte Ian, als sie allein waren.

"Neue Mitarbeiter ein bisschen zu schikanieren, gehört hier doch dazu. Soll ich dich daran erinnern, wie die Kollegen mich schikaniert haben, als ich hier angefangen habe?"

Er setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl. "Aber du hast es ihnen doch gründlich heimgezahlt, oder nicht?"

"Du meinst, als ich ihre Spinde zugeschweißt habe?"

"Ja." Wieder funkelte er Flash an. "Das meine ich."

Ian war ein Prachtkerl. Wenn sie sich bei ihm unbeliebt machte - was oft der Fall war -, geriet sie in Versuchung, ihn anzuflehen, es auf seinem Schreibtisch mit ihr zu treiben. "Man kann sagen, dass die Männer und ich danach quitt waren."

"Deine Kollegen haben dich doch nicht noch auf andere Weise geärgert, ode

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