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Obsession: Vertrauensvolle Hingabe von Forgia, Felicity La (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2015
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (PDF)
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Obsession: Vertrauensvolle Hingabe

Stell dir vor, du hast den Mann deines Lebens gefunden. Stell dir vor, es ist der einzige Mann, der je mehr in dir gesehen hat als all die anderen. Stell dir vor, du hättest ihm deine Welt zu Füßen gelegt, doch dann hat er dich verlassen. Würdest du nicht hoffen und warten? Würdest du nicht alles tun, um ihn zurückzugewinnen? Stell dir vor, du hast die Frau deines Lebens gefunden. Stell dir vor, du wolltest ihr die Sterne vom Himmel holen. Stell dir vor, du hast ihr vertraut, doch sie hat dein Vertrauen missbraucht, auf die schlimmstmögliche Weise. Würdest du nicht auch der Liebe abschwören? Würdest du nicht alles tun, um nie wieder so hintergangen zu werden und deine Welt vor dem Absturz zu retten? Michaela und Rowan sind beide von der Liebe enttäuscht. Doch Hingabe und Lust, Anziehung und Dominanz sind auch ohne Liebe ein Genuss. Zumindest denken sie das ...

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 01.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864435379
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 1291 kBytes
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Obsession: Vertrauensvolle Hingabe

Kapitel 1

Er war im zeitigen Frühjahr nicht dazu gekommen, die Hecke zu schneiden. Wie üblich hatte Abbi vergessen, einen Gartenservice zu beauftragen, das zu übernehmen. Nachsichtig lächelnd schüttelte Rowan den Kopf, stellte den Motor des Audis aus und öffnete die Fahrertür.

Er liebte seinen Job, der ihn bis in die entlegensten Winkel der Erde brachte. Liebte die Arbeit, auch wenn er oft wochenlang von zu Hause, von Abbi und Phoebe, weg war. Aber er liebte auch das Nachhausekommen. Die subtilen Veränderungen in der südenglischen Landschaft wurden deutlicher, wenn man eine Weile nicht von ihr umgeben war.

Es war früh am Tag. Die Black Watch war mitten in der Nacht in Southampton eingelaufen, ein paar Stunden früher als im Reiseplan ausgewiesen, was bedeutete, dass Rowan zeitiger am Tag zu Hause war als geplant. Er stieg aus dem Wagen, nahm seine Reisetasche aus dem Kofferraum und lauschte einer Amsel, die auf dem First seines Hauses saß und ihre Freude über den anbrechenden Sonnentag in den Himmel jubilierte. Im Vorbeigehen berührte er die Blüten des Rhododendrons. Der Duft von Flieder streifte ihn. Kleinigkeiten, die es in dieser Zusammenstellung nur hier gab. In seinem Garten. Zu Hause.

Die Haustür war noch verschlossen. Er sah zur Uhr. Kurz vor acht. Abbi schlief gern lange, wenn Phoebe sie ließ. Rowan nahm keinen Haustürschlüssel mit, wenn er auf Kreuzfahrt ging, aber fand den Reserveschlüssel unter dem Topf mit Katzenminze, der für Mimi bei der Tür stand.

Im Haus herrschte Stille. Offenbar schliefen seine beiden Mädchen wirklich noch. Rowan ließ seine Tasche im Korridor von der Schulter gleiten, legte den Schlüssel auf den Glasteller unter dem Spiegel und trat in die Küche. Die Kaffeemaschine war vorbereitet, er drückte auf den Knopf und schaltete sie ein. Auf dem Küchentisch lagen Phoebes Buntstifte und mehrere Bögen Papier. Er überflog die Zeichnungen und lächelte, ehe er die Glastür zum Garten öffnete. Grill und Gartenmöbel vegetierten noch unter durchsichtiger Folie vor sich hin, er freute sich darauf, alles für den Sommer fertigzumachen. Der Rasen brauchte einen ersten Schnitt. Im Gras lagen ein paar Spielzeuge und das Plastikauto, auf dem er Phoebe im vergangenen Herbst durchs Dorf gezogen hatte. Der Duft nach dem aufblühenden Flieder war betäubend.

Leise stieg er die Treppe hinauf und sah zuerst in Phoebes Zimmer, dessen Tür angelehnt war. Nichts änderte sich, der Fußboden war übersät mit Stofftieren, Puppen und Buntstiften. Phoebe lag nicht in ihrem Bett. Auch die Tür zum Schlafzimmer stand einen Spalt offen, er drückte sie auf.

Abbi war nicht da.

Das war seltsam. Der kleine Porsche, den er ihr im vergangenen Sommer gekauft hatte, stand in der Einfahrt, er hatte seinen Audi daneben eingeparkt.

Im Bad war sie auch nicht.

Er stieg die Treppe hinunter, inhalierte den Duft von frisch gebrühtem Kaffee und beäugte die Tür zum Keller, wo Abbi ihr Atelier hatte und ... aber nein, sie würde jetzt nicht dort sein. Zumal die Räume unten für Phoebe eine Verbotszone waren. Noch einmal trat er hinaus in den Garten, lief ein Stück über den morgenfeuchten Rasen, begrüßte Mimi, die miauend auf ihn zulief, und blickte am Haus hinauf.

Noch immer trällerte die Amsel, jetzt begleitet von anderen Vogelarten, die er nicht benennen konnte. Mimi saß schnurrend neben ihm im Gras und beobachtete das Treiben der Vögel, schien aber nach durchjagter Nacht satt zu sein. Alles war wie nur Minuten zuvor, doch ein Gefühl der Anspannung hatte sich unter seine Freude, nach Hause zu kommen, gemischt. Er mochte es nicht, nach mehrwöchiger Reise zurückzukommen und ein leeres Haus vorzufinden. Noch dazu ohne jede Erklärung. Unter das Gesinge der Vögel mischten sich andere Klänge. Etwas wie ein gedämpftes Stöhnen. Sein Blick irrte zu den Kellerfenstern. Das zu Abbis Atelier war gekippt, noch ein Zeichen, dass sie zu Hause war, sie würde es niemals offenlas

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