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Off Limits - Wenn ich von dir träume von Ward, Penelope (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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Off Limits - Wenn ich von dir träume

Reich, arrogant und verboten! Heather tut alles, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halten. Sie geht kellnern und vermietet zusätzlich das Bootshaus ihrer Familie an Sommergäste, um ihr Einkommen aufzubessern. Als im Sommer Noah Cavallari einzieht, ändert sich ihr Leben schlagartig, Noah ist sexy, arrogant und absolut verboten - und doch kann Heather sich nicht von ihm fernhalten ... 'OFF LIMITS ist so emotional wie humorvoll, so romantisch wie sexy!' TOTALLYBOOKED Eine prickelnde und gleichzeitig gefühlvolle Liebesgeschichte von Bestseller-Autorin Penelope Ward

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 381
    Erscheinungsdatum: 01.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736313958
    Verlag: LYX
    Größe: 3771 kBytes
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Off Limits - Wenn ich von dir träume

1

Heather

"Hast du schon den Typ gesehen, der ins Bootshaus eingezogen ist?"

Ich war gerade erst in unser Haus am See zurückgekommen, nachdem ich am Morgen meine Mutter zu einem Arzttermin begleitet hatte. Meine Freundin Chrissy hatte mir den Gefallen getan, unseren neuen Mieter in Empfang zu nehmen und ihm die Schlüssel auszuhändigen, während ich unterwegs war.

Ich schüttelte den Kopf. "Nein."

Chrissy grinste über beide Ohren.

"Was schaust du denn so?", fragte ich.

"Er ist ... interessant."

Ich runzelte die Stirn. "Inwiefern?"

Sie kicherte. "Ich glaube, das solltest du lieber selbst herausfinden."

Das konnte nur eins von zwei Dingen bedeuten: Entweder sah er sehr gut aus, oder er hatte auf sie wie ein Psychopath gewirkt.

Seit einigen Jahren vermietete meine Familie das ausgebaute Bootshaus am Lake Winnipesaukee, dem größten See von New Hampshire. In den Ausläufern der White Mountains gelegen, war der See ein beliebtes Ziel bei Touristen, die der Stadt entfliehen wollten. Wie die Einheimischen so schön sagten: "Wenn man hier ist, lebt man nach 'Seezeit'".

In unserem Haus wohnten derzeit nur meine Mutter und ich, und weil Mom nicht arbeitete, brauchte sie die Mieteinnahmen vom Bootshaus, um über die Runden zu kommen. Während es im Winter öfter mal leer stand, war es in den wärmeren Monaten bis in den frühen Herbst regelmäßig ausgebucht. Manchmal blieben die Leute eine Woche, manchmal länger. Das Bootshaus war nicht sonderlich geräumig, deshalb mieteten es eher Einzelpersonen als ganze Familien. Der jetzige Gast hatte es für fast drei Monate gebucht, bis Ende August - den ganzen Sommer. Das hatte es bislang noch nie gegeben.

"Dann ist mit ihm so weit alles klar?", fragte ich.

"Ja. Scheint ein ganz anständiger Kerl zu sein. Er hat nicht viel geredet, war aber höflich. Er trug eine Sonnenbrille, deshalb konnte ich seine Augen nicht sehen. Die sagen ja normalerweise viel über einen Menschen aus."

Ich wusste, dass er Noah hieß, weil ich seine Kreditkartendaten aufgenommen und ein paar Hintergrundinformationen eingeholt hatte. Ansonsten wusste ich nicht viel über ihn - Noah Cavallari aus Pennsylvania mit einer Visa Card und einer weißen Weste.

Ich suchte im Grunde nie den Kontakt zu unseren Gästen. Als ich noch klein war, hatte mir meine Mutter immer strikt verboten, auf die Gäste zuzugehen - nur für den Fall, dass es keine guten Menschen waren. Daher halte ich aus Gewohnheit nun auch als Erwachsene im Großen und Ganzen stets Abstand.

Teil unseres Angebots war ein gewisser Zimmerservice - gewährleistet durch meine Wenigkeit. Ich ging hinüber, meistens am Nachmittag, machte das Bett und wechselte die Handtücher. Alles fast wie im Hotel. Die Gäste hatten zudem Zugang zur Waschmaschine und zum Trockner im Keller des Haupthauses. Der Waschraum hatte eine eigene Tür ins Freie, wofür sie einen Schlüssel bekamen. Deshalb brauchten sie auch nicht unser Haus zu betreten.

Im Bootshaus gab es eine kleine Kochnische, in der sich die Mieter ihre Mahlzeiten zubereiten konnten. Das Bootshaus bestand aus einem einzigen Raum, dazu ein Badezimmer. Allerdings hatten alle vier Wände mehrere Fenster, es kam also genug Licht herein, und man hatte einen schönen Ausblick auf den See.

"Wie geht es Alice heute?", fragte Chrissy.

"Der Arzt stellt gerade ihre Medikamente um. Alles in allem nicht ihr bester, aber auch nicht ihr schlechtester Tag."

Mehr konnte man auch nicht erwarten, wenn es um meine Mutter ging, die seit Jahren immer wieder in die Psychiatrie musste, je nach Schwere ihrer Anfälle.

Mom litt unter klinischer Depression. Damit hatte sie schon ihr ganzes Leben lang zu kämpfen, aber seit dem Tod meiner älteren Schwester vor über fünf Jahren hatte sich ihr Zustand deutlich verschlechtert. Opal war zehn Jahre älter als ich gewesen. Sie war

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