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Officer Hot Cop von Paige, Laurelin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2020
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Officer Hot Cop

Officer Chase Kelly genießt das ungezwungene Leben eines Mannes, den die Frauen nur so umschwärmen. Und er hat auch nicht vor, daran etwas zu ändern. Nicht ahnend, dass die Begegnung mit Livia Ward sein Leben komplett auf den Kopf stellen wird, macht er sich daran, die bezaubernde und sexy Bibliothekarin auf seine immer erfolgreiche Weise zu verführen.
Livia geht stramm auf die Dreißig zu. Diese Tatsache stürzt sie in eine Sinnkrise und der einzige Ausweg scheint ihr, ein Baby zu bekommen. Leider hat sie der Männerwelt abgeschworen, was diesem Plan nicht gerade zuträglich ist. Doch als sie Officer Kelly trifft, der genau die Art von Mann ist, die Livia aus ihrem Leben gestrichen hat, tun sich ganz neue Möglichkeiten auf. Er ist nicht nur verdammt heiß, sondern auch bereit, ihr zu geben, was sie möchte.

Doch was passiert, wenn die Dinge sich ändern und aus einer rein erotischen Affäre Gefühle entstehen, mit denen niemand gerechnet hat?

Ein sexy Romance von der New York Times Bestsellerautorin Laurelin Paige und USA Today Bestsellerautorin Sierra Simone

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 31.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864439490
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 825 kBytes
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Officer Hot Cop

Kapitel 1
Livia

Dreihundertvierundsechzig Tage.

Das ist mein erster Gedanke, als ich aufwache. Ich habe noch nicht einmal die Augen geöffnet. Es liegen noch dreihundertvierundsechzig Tage vor mir, bevor Untergang und Zerstörung in Gestalt meines dreißigsten Geburtstags über mich hereinbrechen.

Dreihundertvierundsechzig erbärmliche Tage.

Das ist nicht annähernd lange genug. Ich befinde mich praktisch schon auf dem Totenbett. Ich kann fühlen, wie meine Haut trocken und faltig wird, während ich hier liege. Wie meine Knochen spröde werden. Wenn ich hinfiele, würde ich mir wahrscheinlich den Oberschenkelhals brechen. Vorbei sind die Tage, an denen ich am Eingang von Clubs und Bars meinen Führerschein vorzeigen musste. Es ist für jeden ersichtlich, dass ich nur noch einen Steinwurf vom Grab entfernt bin. Stöhnend ziehe ich mir die Decke über den Kopf. Ich bin neunundzwanzig und habe in meinem Leben nichts erreicht. Das Ende zieht herauf.

Ich bin fast dreißig.

Bevor ich wieder einschlummern kann, klingelt das Telefon. Die Neugier treibt mich an, danach zu greifen. Nur zwei Menschen rufen mich jemals an. Meine Mom und mein Bruder. Und keiner von beiden würde es wagen, mich so früh am Tag zu stören.

Ich sehe den Namen auf dem Bildschirm und seufze. Wenn ich sie ignoriere, ruft mich Megan einfach noch mal an. Also gehe ich dran.

"Echt jetzt? Ein Anruf? Ist deine Tastatur kaputt oder so was?"

Weil, ernsthaft. Wer ruft schon an, statt einfach eine Nachricht zu tippen?

"Was?", fragt sie, verwirrt von meiner Begrüßung.

Vielleicht kennt sie mich noch nicht lange genug, um meine Pedanterie reizend zu finden. "Ach nichts. Was gibt's?"

"Nicht viel. Ich muss heute nicht arbeiten und wollte mal nach dir hören."

Ich bin erst seit zwei Monaten in der Corinth Bibliothek. Das reichte für Megan Carter, der extrem fürsorglichen und extrem aufgeschlossenen Informationsfachfrau für Kinder, mich unter ihre Fittiche zu nehmen. Obwohl ihre Art manchmal beinah erdrückend sein kann, muss ich feststellen, dass ich sie sehr mag.

"Du hast ein bisschen niedergeschlagen ausgesehen, als du gestern Abend die Bar verlassen hast. Ist alles in Ordnung?"

"Außer, dass mich bald der Tod heimsuchen wird, geht es mir echt gut."

"Au weia. Bisschen Drama-Queen-mäßig drauf oder wie?"

Ich werfe die Decke von mir und klettere aus dem Bett. "Bin ich das? Oder bin ich Realistin? Stelle ich mich meiner unausweichlichen Vernichtung?"

"Klingt nicht so, als würdest du dich irgendwas stellen. Du jammerst. Bist dramatisch. Jeder wird älter. Jeder wird mal dreißig. Außerdem liegt noch ein komplettes Jahr vor dir. Willkommen im Leben, Schwester."

Ich schlurfe zur Küche und zu meiner Keurig Kaffeekapsel Maschine, die ich mir zum Geburtstag geschenkt habe. Ich habe sie erst einen Tag, bin ihr aber schon für immer verfallen. "Meinst du nicht eher Willkommen im Tod?" Ich wähle die Sorte Southern Pekannuss, drücke den Knopf und warte auf die Freude in meinem Humpen mit der Aufschrift Ich würde sterben für eine gute Tasse Kaffee. Das scheint zu meinem Sterblichkeitsthema zu passen.

Megan findet meinen Witz nicht lustig. "Das macht dir wirklich zu schaffen, oder? Warum glaubst du das?"

Oh Gott. Ich wollte wirklich nicht über meine Gefühle reden. Ich seufze. Das mache ich gern. "Ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl mir fehlt irgendetwas. Da muss es noch mehr geben, als das hier." Von der Küche aus blicke ich mich in meiner Zweizimmerwohnung um. Mit dem Rest vom Erbe meiner Großmutter konnte ich mir die Abzahlung leisten.

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