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Oh, Baby! von Logan, Leandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Oh, Baby!

Manche Männer können es eben und manche nicht - kochen! Dylan kann es und zwar sehr gut. Kein Wunder, er ist ja auch Besitzer eines Cafés in New York City. Aber er kann noch viel mehr: zum Beispiel unglaublich zärtlich sein und eine Frau beschützen. Gerade deshalb hat Allison sich auch an ihre große Jugendliebe gewandt. Denn als Kindermädchen der kleinen Rachel muss sie verhindern, dass missgünstige Verwandte das verwaiste Baby in Abwesenheit des Großvaters Howard heimlich zur Adoption freigeben, um Howards Alleinerben zu werden. Ein ganz böser Plan, aus dem jetzt dank Allison und Dylan nichts wird. Dylan gibt seiner absoluten Traumfrau die Wohnung direkt über dem Cafe und stellt sie als Kellnerin ein. Überhaupt würde er alles für Allison tun! Und vielleicht bleibt sie ja diesmal für immer?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864949036
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 372 kBytes
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Oh, Baby!

1. KAPITEL

"Also ernsthaft, Mann, diese Hochzeit könnte kaum anstrengender sein, wenn es meine eigene wäre." Dylan Johnson stand genervt auf einem überfüllten New Yorker Bürgersteig und versuchte eine Anzahl von Päckchen und Plastiktüten auf den kräftigen Armen zu balancieren.

Garrett McNamara warf seinem Freund einen amüsierten Seitenblick zu. "Willst du vielleicht auch heiraten? Hat dich das Ehefieber nun doch gepackt?"

"Wie du weißt, habe ich zurzeit keine feste Freundin."

"So was kann sich schnell ändern. Manchmal trifft einen die Liebe wie ein Blitz. Und eigentlich müsstest du doch allmählich in der richtigen Stimmung zum Heiraten sein. Du warst schließlich Trauzeuge bei den meisten unserer alten Schulfreunde. Wenn ich nun auch verheiratet bin, bleibst nur noch du als Junggeselle übrig."

Dylan war fest entschlossen, die Sticheleien mit Humor zu nehmen. Natürlich war es irgendwie einfacher und lustiger gewesen, als er und seine Freunde unbeschwert mit den verschiedensten Mädchen ausgegangen waren und noch niemand daran dachte, sich an eine Frau zu binden. Aber mit den Jahren hatte einer nach dem anderen seine große Liebe gefunden, und seitdem waren ihnen die Frauen wichtiger geworden als alte Freunde. Es schien aber unwahrscheinlich, dass ihm Ähnliches widerfahren würde. Ein Gedanke, den er jedoch am liebsten unterdrückte.

Er musste allerdings zugeben, dass Garretts Hochzeit ihn besonders hart traf, war es doch seine kleine Schwester Shari, die Garretts Frau werden würde.

Dylan seufzte. "Die Hochzeit hat noch nicht einmal stattgefunden, und ich vermisse Shari jetzt schon. So lange hat sie auf demselben Flur wie ich über unserem Café gewohnt."

Seine tiefe Stimme zitterte leicht, und er räusperte sich verlegen. Seine fröhliche, lebhafte Shari würde heiraten. Sie war jetzt sechsundzwanzig und sehr verliebt in Garrett. Und er musste zugeben, dass sein Freund eine gute Partie war. Garrett war einer von Manhattans geachtetsten Financiers. Dennoch empfand er, Dylan, der seine jüngere Schwester stets behütet hatte, so etwas wie Trauer. Shari war so schnell erwachsen geworden, und mit ihrer Heirat würde es jetzt noch offensichtlicher werden, dass er immer noch keine Frau gefunden hatte.

Aber er freute sich auch für Shari. Das tat er wirklich.

"Sie ist doch schon vor über einem Monat bei mir eingezogen." Garrett legte ihm den Arm um die Schultern. "Allmählich musst du dich doch daran gewöhnt haben."

"Du hast recht. Ich versuche es ja auch."

"Ich weiß ja, du hast dich immer wieder in ihr Leben eingemischt und immer verlangt, dass sie ihren Teil der Verantwortung für das Café übernimmt."

"Wenn ich sie nicht immer zur Vorsicht bei Männern angehalten hätte, wäre sie für dich nicht mehr zu haben gewesen. Und das Beanery gehört ihr schließlich auch. Da kann ich doch einen gewissen Einsatz erwarten, oder?"

"Ich nehme sie dir ja nicht ganz weg, Dylan. Shari möchte auch nach unserer Heirat Teilhaberin des Cafés bleiben. Sie hängt an dem Familienunternehmen genauso sehr wie du und ist dankbar dafür, dass eure Eltern es euch vermacht haben. Wenn sie zurzeit weniger an das Geschäft denkt, liegt das daran, dass sie so viel anderes um die Ohren hat. Sie muss die ganze Hochzeit vorbereiten, dazu richtet sie noch mein Landhaus neu ein. Dass wir schon zusammengezogen sind, erleichtert ihr vieles. In meiner Wohnung muss sie sich weder um das Essen noch um die Wäsche kümmern. Das erledigt alles mein Butler."

Dylan nickte. "Selbstverständlich, ich will doch auch nur das Beste für sie."

"Es ist ja ganz natürlich, dass du dir ein bisschen verloren vorkommst", sagte Garrett beruhigend. "Besonders nachdem deine Eltern nach ihrer Pensionierung nach Florida gezogen sind. Da ist es doch klar, dass du dich ein wenig einsam fühlst."

Offenbar hatten sich Garrett und Shari darüber unterhalten. Dylan versuchte, das Thema zu wechs

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