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Oh Baby! Oh Baby 1 - Roman von Quinn, Suzy K. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.10.2018
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Oh Baby!

Juliette Duffy lebt in London und ist frischgebackene Mama der kleinen Daisy. Ihr Töchterchen stellt ihr Leben komplett auf den Kopf. Daisy scheint allergisch gegen Schlaf zu sein und will lieber Schokopudding statt Karottenbrei. Und sie ist die Liebe ihres Lebens. Nach einem Streit mit Daisys Vater Nick flieht Juliette zu ihrer Familie aufs Land. Dort trifft sie einen alten Bekannten wieder, Alex Dalton. Der wohlhabende Hotelunternehmer ist der perfekte Gentleman. Alex kann wunderbar mit Daisy umgehen und lässt bald auch Juliettes Herz höher schlagen - da macht Nick ihr plötzlich einen Heiratsantrag ...

Suzy K. Quinn arbeitete u.a. als Journalistin, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen widmete. Nach ihren Erotik-Bestsellern "Devoted", "Passion" und "Blackwell Lessons", die sie als S. Quinn veröffentlicht hat, ist "Oh Baby!" ihre erste romantische Komödie. Sie lebt mit ihrer Familie in Brighton.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 15.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641228187
    Verlag: Goldmann
    Serie: Oh Baby .1
    Originaltitel: The Bad Mother's Diary
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Oh Baby!

Freitag, 1. Januar

Neujahr

Ich bin wieder bei meinen Eltern, nach einem HEFTIGEN Krach mit Nick. Ich bin STINKSAUER . Ich hatte ihn gebeten, auf Daisy aufzupassen, während ich zum Supermarkt ging. (Wenn ich die Kleine mitnehme, falle ich auf die 2-für-1-Angebote rein und kaufe allen möglichen Kram, etwa Riesenkekse mit Marmeladenfüllung.) Als ich heimkam, spielte Nick am Computer, mit ZEHN leeren Flaschen Guinness-Bier neben sich.

ZEHN FLASCHEN! In ZWEI Stunden! Ich flippte aus.

"Ich vertrage eben viel", lallte er. "Wäre ich besoffen, hätte ich diesen Teil von Assassin's Creed nie geknackt."

Ich forderte ihn auf, eine gerade Linie zu laufen, und er fiel dabei hin.

Während ich Nick anschrie, platzte seine Mutter in die Wohnung. Sie sah ihn auf dem Boden liegen, sagte: "Setz dich aufrecht hin, Liebling", und fragte dann nach dem Grund für das ganze Theater.

Ich erzählte ihr, dass Nick auf Daisy hätte aufpassen sollen und sich stattdessen betrunken hatte.

"Ach, Nick ", sagte Helen. "Du musst bedenken, Juliette, er hat den ganzen Tag gearbeitet und ist sicher gestresst."

Gearbeitet! Nick hat heute nichts weiter getan, als für eine Online-Poker-Werbung einen zweiseitigen Text vorzulesen.

"Wenn ich je von einer geschiedenen Frau Beziehungsratschläge brauche, dann frag ich dich schon", entgegnete ich. Ich schrie Nick noch ein bisschen an, dann packte ich hastig eine Tasche zusammen und verkündete, Daisy zu meinen Eltern mitzunehmen.

Es wäre ein starker, würdevoller Abgang gewesen, hätte ich nicht noch mal zurückgemusst, um Daisys rosarote Waffelpiqué-Decke, ihren Teddy, den Verdunkelungsvorhang mit den Saugnäpfen und Ersatzwindeln zu holen - und dann auch noch den kleinen Leuchtbären, der Schlaflieder singen kann.

Samstag, 2. Januar

Gerade hat Nick angerufen und um Verzeihung gebettelt. "Ich brauche dich, Julesy. Ich brauche mein kleines Mädchen. Ohne dich bin ich verloren."

Aber ich werde kein Mitleid mit ihm bekommen. Er muss einsehen, dass es so nicht weitergeht. Seine ständigen Kater sind schon schlimm genug. Aber sich zu besaufen, wenn er auf Daisy aufpassen soll ...

Heute Morgen habe ich mich auf der Waage meiner Eltern gewogen. Sie stammt aus den Siebzigerjahren und ist normalerweise gnädiger als unsere moderne. Ich bin fast DREIZEHN KILO schwerer als vor meiner Schwangerschaft. Dabei habe ich mich doch völlig nackt daraufgestellt, nachdem ich auf dem Klo war. Mist!

Sonntag, 3. Januar

Mütter haben es heutzutage schwer, weil so vieles von ihnen erwartet wird. Sie müssen:

superschlank, gepflegt und modisch gekleidet sein und eine Designer-Wickeltasche in leuchtenden Farben und mit kleinen Waldtieren drauf haben

ein perfektes IKEA -Heim mit raffinierten, kinderfreundlichen Details wie einer bunten Schreibtafel am Kühlschrank und Designer-Roboterspielzeug schaffen

natürliche, umwelt- und gesundheitsbewusste Öko-Mums sein, dürfen keine chemieverseuchte Plastik-Tupperware verwenden und nur Bio-Gemüse kaufen, müssen ihr Kind ohne Medikamente zur Welt bringen, es stillen usw., ABER gleichzeitig ...

müssen sie wahre Sauberkeitsfanatikerinnen sein, Desinfektionssprays verwenden, alle Fußböden und Oberflächen stets klinisch rein halten und sich zehnmal am Tag die Hände waschen

UND außerdem dürfen sie keine rätselhaften weißen Flecken auf den Klamotten haben, wenn sie aus dem Haus gehen

Wie schaffen Frauen das?

Nick hat den ganzen Tag angerufen und mir Nachrichten geschrieben. Er hat versprochen, nie wieder zu trinken, und wollte Bilder von Daisy sehen. Immerhin ein Anfang, schätze ich.

Montag, 4. Januar

Heute im Pub schlug mi

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