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Palast der Sinnlichkeit von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.12.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Palast der Sinnlichkeit

Es knistert wie verrückt, als Scheich Quadir Maggie unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen küsst. Dabei ist ihre Verlobung eine reine Geschäftsbeziehung! Bis eines Nachts im Palastgarten die Spannung zwischen ihnen in einem Rausch der Leidenschaft explodiert ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733766269
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 975 kBytes
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Palast der Sinnlichkeit

1. KAPITEL

Maggie Collins gab es wirklich nicht gern zu, aber von ihrer ersten Begegnung mit einem leibhaftigen Prinzen war sie doch ein bisschen enttäuscht.

Nach einem fantastischen Flug nach El Deharia - first class selbstverständlich, wie nicht anders zu erwarten - wurde sie in einer Luxuslimousine in ein Luxushotel chauffiert. Man führte sie in eine geräumige Luxussuite mit Blick auf das Arabische Meer. Allein der Salon war so groß wie das Häuschen in Aspen, in dem sie aufgewachsen war. Zumindest kam es ihr so vor.

Der Palast entsprach ganz ihren Vorstellungen von einem königlichen Domizil - nein, er übertraf diese sogar noch. Der Bürotrakt hingegen - die Räume sahen aus wie Büros überall auf der Welt. Und die Kleidung der Angestellten wurde ihren Vorstellungen ebenfalls nicht gerecht: keine Pluderhosen, keine wallenden Gewänder, nicht mal eine kleine Tiara hier und da. Nur stockkonservative dunkle Anzüge. Und ernste Männer, die in diesen Anzügen steckten, keine Frau weit und breit. Insofern wäre natürlich auch eine Tiara fehl am Platz.

Maggie stellte sich gerade kichernd vor, der vornehme britische Gentleman, der sie ins Büro des Prinzen geführt hatte, trüge eine Tiara auf dem in Würde ergrauten Haupt, da öffnete sich die Tür, und ein hochgewachsener Mann in einem dunklen Anzug - was auch sonst! - kam herein.

"Guten Morgen. Ich bin Prinz Quadir", erklärte er ohne Umschweife.

Maggie konnte ein enttäuschtes Seufzen nicht unterdrücken. Okay, der Prinz sah zweifellos gut aus, ließ jedoch eine gewisse majestätische Aura vermissen. Keine ordengeschmückte Brust oder andere Insignien seiner Macht.

"Mist", stieß sie hervor.

"Wie bitte?" Prinz Quadir hob fragend die Brauen.

Hatte sie das gerade etwa laut gesagt? Ups ... "Ich, nun ..."

Maggie straffte die Schultern. "Prinz Quadir, es freut mich, Sie kennenzulernen." Sie trat auf ihn zu und streckte ihm die Hand entgegen. "Ich bin Maggie Collins. Wir haben ja schon per E-Mail korrespondiert."

Er nahm ihre Hand und umschloss sie mit festem, aber nicht unangenehmen Griff. "Darüber bin ich mir im Klaren, Miss Colins. Und ich erinnere mich auch ganz genau, in meiner letzten Mail deutlich gemacht zu haben, dass ich es vorziehe, mit Ihrem Vater zusammenzuarbeiten."

"Aber das Ticket war auf meinen Namen ausgestellt", erwiderte sie geistesabwesend. Insgeheim war sie zu sehr damit beschäftigt, seine beeindruckende Größe zu bewundern, zumal sie auch nicht gerade klein gewachsen war.

"Ich habe Ihnen beiden Tickets schicken lassen. Ist Ihr Vater nicht mitgekommen?"

"Nein." Sie richtete den Blick durch das Fenster auf die angelegte Gartenanlage. "Mein Vater ..." Ihre Stimme brach, und sie musste sich räuspern, um weitersprechen zu können. Der Schmerz war noch zu frisch. "Mein Vater ist vor vier Monaten verstorben."

"Oh, mein aufrichtiges Beileid."

"Danke."

Quadir warf einen Blick auf seine Uhr. "Ein Wagen wird Sie zum Hotel zurückbringen."

"Wie bitte?" Ihre Empörung vertrieb die aufsteigenden Tränen. "Sie lehnen es ab, mit mir zu verhandeln?"

"Ja."

Typisch Mann: arrogant und stur. Unglaublich! "Ich bin durchaus fähig, diesen Job zu meistern", erklärte sie spitz.

"Daran zweifle ich nicht, Miss Collins. Aber der Auftrag ging an Ihren Vater, nicht an Sie."

"Wir waren Geschäftspartner." Während des vergangenen Jahres hatte sie die Werkstatt geführt, die ihr Vater vor Jahren gegründet hatte. Dann hatten die horrenden Krankenhausrechnungen dazu geführt, dass sie den Betrieb verkaufen musste.

"Das Projekt bedeutet mir viel. Ich brauche jemanden mit Erfahrung."

Am liebsten hätte Maggie ihm einen Tritt gegen das Schienbein verpasst. Allerdings bezweifelte sie, dass eine derartige Attacke gegen ein Mitglied des Königshauses sie dem ersehnten Ziel näher bringen würde. Also beschloss sie, ihn stattdessen zu beeindrucken.

"In

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