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Paradies der Liebe von Allison, Heather (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Paradies der Liebe

Auf seiner Privatinsel in der Karibik spürt Parker Laird: Sein Leben besteht nicht nur aus Geschäften. Seine neue Assistentin Abby ist ihm wichtiger als alles andere. Und tatsächlich erleben sie das pure Glück! Bis sein Bruder Ungeheuerliches behauptet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 03.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733773557
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 949 kBytes
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Paradies der Liebe

1. KAPITEL

"Abigail? Würden Sie bitte zu mir kommen?"

Abby Monroe schlüpfte in ihre Stöckelschuhe, stand auf und strich den Kostümrock glatt. Dann schritt sie über den dicken, weichen Teppich ins Büro der persönlichen Mitarbeiterin von Parker Laird.

Abby liebte ihre Arbeit in dem sechsundzwanzigstöckigen Bürogebäude der Ölbohrgesellschaft "Laird Drilling". In den letzten vier Jahren war sie die Karriereleiter langsam und beständig hochgestiegen und hatte dabei entdeckt, dass die Dicke des Teppichs direkt von der Wichtigkeit der Person abhing, in deren Büro er lag.

Mittlerweile war sie im obersten Stockwerk angelangt und konnte sich nicht vorstellen, dass ein Teppich noch dicker sein konnte als der, über den sie gerade schritt.

Hier oben war das Nervenzentrum der Firma, und die Luft schien elektrisch geladen von der Aura schierer Macht.

Valerie Chippin, seit fünf Wochen Abbys direkte Vorgesetzte, schloss die Tür und winkte Abby zu der Sitzgruppe am Fenster. Das war mehr als ungewöhnlich.

Eines Tages werde ich auch so ein Büro haben, dachte Abby. Aber noch war dieser Tag nicht gekommen, und so setzte sie sich gehorsam Valerie gegenüber in einen der bequemen Sessel.

"Ich bin mit Ihrer Arbeit sehr zufrieden", begann Valerie, und Abby konnte ihre Überraschung nur mit Mühe hinter einem Lächeln verbergen. Ihre Chefin war nicht gerade dafür bekannt, dass sie großzügig Lob an ihre Mitarbeiter austeilte.

"Und Mr Laird ebenfalls", fuhr sie jetzt fort.

Abby blieb bei ihrem Lächeln, obwohl sie davon überzeugt war, dass Parker Laird von ihrer Existenz nicht einmal etwas ahnte. Gut, er nickte ihr flüchtig zu, wenn zufällig einmal sein Blick auf sie fiel. Aber meist las er in seinem Börsenblatt und hatte für nichts anderes Augen.

Ihr eigener Schreibtisch stand oben in der Empfangshalle, und wenn jemand aus dem Lift trat, fiel sein Blick zwangsläufig auf sie. Sie arbeitete als Empfangssekretärin, aber sie würde dafür sorgen, dass sich das irgendwann änderte.

"Wie Sie wissen, gehe ich nächste Woche in Urlaub", fuhr Valerie fort.

Abby klappte ihren Block auf, um die erwartete Liste von Anweisungen entgegenzunehmen, aber ihre Chefin schüttelte den Kopf. "Ich weiß, der Zeitpunkt für meinen Urlaub ist sehr unglücklich gewählt, wo wir gerade mit den Ölbohrungen in El Bahar anfangen. Aber mein Mann hatte diese Kreuzfahrt schon seit einem Jahr gebucht." Sie lächelte und strich sich ordnend über das makellos frisierte blonde Haar. "Aus Anlass unserer Silberhochzeit."

Abbys Haare waren kastanienrot, lockig und nur schwer zu bändigen. Sie beneidete Valerie um ihre perfekt sitzende Frisur.

"Herzlichen Glückwunsch", gratulierte Abby. Sie wunderte sich ein wenig. Valerie verlor nie ein Wort über ihr Privatleben, und es ging das Gerücht, sie hätte gar keines. Das hätte Abby nicht überrascht. Wann immer sie ins Büro kam, Valerie war schon da. Und am Abend blieb sie grundsätzlich länger als alle anderen.

Genau wie Parker Laird. Zu seinem Büro gehörte sogar eine Suite mit kleiner Küche und Bad, auch wenn Abby sich um alles in der Welt nicht vorstellen konnte, warum jemand, der ein so wunderschönes Haus in River Oaks in Houston besaß, den Wunsch verspüren sollte, im Büro zu übernachten.

"Mr Laird war so reizend, darauf zu bestehen, dass ich diese Kreuzfahrt mit meinem Mann unternehme."

Abby hatte sich mittlerweile von ihrer Überraschung erholt. "Ich werde mein Bestes tun, Ihre Vertretung zu unterstützen", sagte sie.

"Genau darüber wollte ich mit Ihnen sprechen, Abigail." Valerie machte eine kleine Pause. "Ich habe Sie Mr Laird vorgeschlagen."

"Mich?" Abby traute ihren Ohren nicht. Sie bemühte sich um Haltung. "Ich bin natürlich entzückt ...", begann sie.

"Aber Sie fragen sich, wie Sie dazu kommen", meinte Valerie trocken. Abby blieb stumm. Sie stand unter einer Art Schock. "Haben Sie einen Freund?" Sie schü

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