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Paradies der Venus Erotischer Roman

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2016
  • Verlag: venusbooks
eBook (ePUB)
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Paradies der Venus

Atemberaubend sinnlich: Der erotische Klassiker 'Paradies der Venus' von Anonymus jetzt als eBook bei venusbooks. Mit einem Funkeln in den Augen verspricht Graf Edmond der Herzogin von Richelieu, ausführlich von seinen Liebesabenteuern zu berichten - und er hält Wort. Was der Chevalier seiner heimlichen Gespielin von seinen Liebeseskapaden in ganz Europa erzählt, ist so skandalös wie aufregend: Mit allerlei Tricks und viel Raffinesse dringt er noch die geheimsten Boudoirs und sorgsam gehüteten Gemächer vor. Von vernachlässigten Gräfinnen, unschuldigen Komtessen bis hin zu neugierigen Nönnlein - seufzend geben sich ihm die Damen hin. Der Appetit des nimmersatten Chevalier kennt keine Grenzen ... Zwölf Briefe, wie im fiebrigen Rausch geschrieben - eine opulente Feier der Lust und eine Huldigung an das Paradies auf Erden: die Leidenschaft! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Paradies der Venus' von Anonymus jetzt als eBook bei venusbooks. .Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag. Jugendschutzhinweis: Im realen Leben dürfen Erotik und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem eBook werden fiktive erotische Phantasien geschildert, die in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Der Inhalt dieses eBooks ist daher für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Über die wahre Identität des Autors, der sich hinter dem Pseudonym Anonymous verbirgt, liegen widersprüchliche Informationen vor: Handelte es sich um einen Berliner Buchhändler oder einen Wiener Journalist? Der Autor hat vermutlich noch weitere deftige Erotika verfasst, die von der Jahrhundertwende bis zum Beginn des 1. Weltkriegs zum Skandal wurden - so wie auch 'Lore'. Zurecht wurde diesem Erotikon der Untertitel 'Berliner Mutzenbacher' oder 'Berliner Fanny Hill' gegeben, denn es ist genau so schamlos - und auch für den modernen Leser ein frivoler Lesegenuss!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 171
    Erscheinungsdatum: 26.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958854130
    Verlag: venusbooks
    Größe: 752kBytes
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Paradies der Venus

Kapitel 1
ERSTER BRIEF.

Liebe, verehrte Freundin!

Nun liege ich wieder vor den Mauern von Breisach und habe während der verdammten langweiligen Belagerung des kaiserlichen Nestes Zeit genug, Ihnen, liebe Tante, den versprochenen ausführlichen Bericht über die Abenteuer der letzten Wochen vor ihre noch immer anbetungswürdigen Füßchen zu legen. Ach, wie oft habe ich schon als fünfzehnjähriger Junge diese entzückenden Füßchen der charmantesten Tante, die je ein nichtsnutziger Neffe hatte, mit meinen frommen Küssen bedeckt. Wie oft bin ich dann mit meinen brennenden, bebenden Lippen andächtig und auf jede Nervenerregung von Ihnen lauernd, aufwärts gewandert, über die ganz schmalen Fesseln, die die Hand eines vierjährigen Kindes hätte umschließen können, über die schlanken, die heraldisch graziösen Waden, über die rosigen Knie mit ihren provokanten Grübchen, in denen es verräterisch zuckte, wenn meine Küsse zu wirken begannen und über die prallen, marmorglatten Schenkel, die ich gewöhnlich schon rascher passierte, da mich das Endziel, das atlasgepolsterte mysteriöse Veilchennest, magisch anzog. Ach, was waren es doch für himmlische Zeiten, als Sie, zwar mit ein wenig geringschätzig geschürzten Lippen, aber doch so geschickten, weichen Händchen den unschuldigen, dummen, in unsäglicher Liebe zu Ihnen zuckenden Jungen in die frühlingsduftige Laube zogen, um alle Schleier fallen zu lassen, die manchem Unkundigen bis an sein Lebensende verborgen halten, was sein wahres, sein einziges Glück hätte werden können. Wie war ich Ihnen für alle Lehren dankbar - und wie bin ich's noch heute! Nur einen kleinen Teil meiner großen Dankesschuld trage ich ab, wenn ich mein Versprechen halte und Ihnen wahrheitsgetreu und ohne jede Beschönigung über alle Episoden meines der Liebe geweihten Lebens berichte, die mir einigermaßen des Erzählens wert erscheinen. Sie werden mir zugeben, daß ich Ihnen schon ein recht respektables, wenn auch nicht durchwegs wohlriechendes Bukett von solchen Episoden überreicht habe und daß Ihr nunmehr schon bald siebenundzwanzigjähriger Schüler sich wirklich nicht ganz erfolglos bemüht hat, seiner angebeteten Lehrmeisterin würdig zu werden. Nun gut, die neue Blüte wird Sie hoffentlich ergötzen.

Vor einigen Wochen hatte ich eine Geheimbotschaft aus dem Lager nach Versailles zu überbringen. Ich machte mich, nur von meinem alten, treu ergebenen Blaisois begleitet, auf die Reise. Am dritten Tage hatten wir Nancy verlassen und wir näherten uns einem einsam gelegenen Kloster, einer Dependance des Stiftes Cluny. Ich kannte das Kloster, da ich bereits einmal dort übernachtet hatte und ich wußte, daß es nur von Nonnen und einigen adeligen Zöglingen bewohnt sei. An das Kloster schließt sich ein weitläufiger, mit einer hohen Mauer umgebener Park, die entlang wir nun reiten mußten, um zur Klosterpforte zu gelangen. Die helle Junisonne ließ uns stumpfsinnig in den Sätteln hängen. Da scheute plötzlich mein Pferd. Ein Federball war wie vom Himmel herab vor seine Füße gefallen und während ich noch, aus meinen Träumen gerissen, zum Firmamente aufsah, tönte ein silberhelles Stimmchen an mein Ohr: "Ach, bitte mein Herr, werfen Sie mir meinen Ball wieder über die Mauer." Dem Schalle der Stimme folgend, erblickte ich nun über dem Rande der Parkmauer den reizendsten blauäugigen Mädchenkopf, der je von goldschwerem Wuschelhaare umrahmt wurde. Rasch stieg ich vom Pferde, hob den Ball auf und sprang wieder in den Sattel. Ganz nahe an die Mauer, über die der Blondkopf mir zulächelte, lenkte ich mein Tier; so konnte ich mit ausgestrecktem Arme die Mauerkrone eben erreichen. Schon streckte mir mein unbekanntes Prinzeßchen die Hand entgegen, um den Ball zu ergreifen. Ich aber sah lachend zu ihm auf und fragte: "Und welchen Lohn bekommt der dienende Ritter von seiner Dame? Hält die Dame seinen Dienst eines Kusses für wert?" Aber hochmütig und mokant kam es zurück: "N

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