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Park Avenue Player von Keeland, Vi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Park Avenue Player

Er glaubt nicht mehr an die Liebe. Bis er sie trifft ...

Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch passiert es: Elodie erwischt mit ihrem alten Jeep den glänzenden Mercedes eines reichen Schnösels. Es ist Abneigung auf den ersten Blick, als ihr der arrogante - wenn auch leider attraktive - Geschäftsmann die alleinige Schuld an dem Unfall gibt. Nach einem hitzigen Wortgefecht muss die temperamentvolle New Yorkerin sich sputen, um noch pünktlich zu ihrem Termin zu erscheinen - und staunt nicht schlecht, als sich ihr Unfallgegner als ihr zukünftiger Chef entpuppt ...

'Welch. Ein. Spaß!!! Ich habe dieses Buch von Anfang bis Ende einfach nur geliebt!' Maryse's Book Blog

Der neue Bestseller des Erfolgsduos Vi Keeland und Penelope Ward

Vi Keeland ist eine Spiegel-Bestseller-Autorin. Als waschechte New Yorkerin lebt sie mit ihrer Familie noch immer dort und arbeitet als Anwältin. Weitere Informationen unter: vikeeland.com Penelope Ward ist eine NEW-YORK-TIMES, USA-TODAY- und WALL-STREET-JOURNAL-Bestseller-Autorin. Sie ist in Boston aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Rhode Island. Weitere Informationen unter: penelopewardauthor.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 429
    Erscheinungsdatum: 21.12.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736314221
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Park Avenue Player
    Größe: 1425 kBytes
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Park Avenue Player

1. KAPITEL
Elodie

Manchmal wünschte ich, ich wäre hässlich. Nicht unbedingt potthässlich mit einer Warze auf der Nase, drei schwarzen Zähnen im Mund, einer Narbe auf der Wange und schütterem Haar - denn ab und zu musste ich ja auch selbst in den Spiegel schauen -, aber es wäre schön, wenn mich beim Betreten einer Bar nicht gleich jeder Anzug tragende Idiot von der Börse mit Blicken ausziehen würde.

Klinge ich verbittert? Tut mir leid. Aber die Börsenmaklerbars in der City hingen mir zum Hals raus. Eigentlich waren Broker nur Gebrauchtwagenhändler mit schickeren Anzügen, oder? Wenn sie sich angeblich so gut aufs Aktiengeschäft verstanden, warum saßen sie dann nicht zu Hause und zählten ihre mit lukrativen Investitionen verdienten Scheinchen, statt anderen Tipps zu verkaufen? Ich war also froh, dass es bei meinem heutigen Einsatz nicht um einen Börsenmakler ging.

Apropos ... Meine Zielperson hatte mich gerade bemerkt. Das lüsterne Schwein taxierte eine ganze Minute lang meinen Körper, bevor er mir ins Gesicht schaute. Immerhin sah dieser Fremdgänger genauso aus wie auf dem Foto, das wir bekommen hatten: groß, durchtrainiert, zurückgegeltes pechschwarzes Haar, kantiges Kinn, mächtige Nase. Schmale Augen. Ein Blick genügte, und ich wusste, dass ich auf dem Absatz kehrtgemacht hätte, wenn es kein Auftrag gewesen wäre.

Mein ahnungsloser Gegenspieler an diesem Abend war ein Jurist von der Upper West Side - ein Anwalt für Medienrecht mit einer Schwäche für Filmsternchen, die noch nicht gelernt hatten, unter dem Dreitausend-Dollar-Anzug den Wolf zu erkennen.

Im Rahmen unseres nicht erstattungsfähigen Honorarvorschusses waren vierzig Stunden für diesen Job angesetzt worden. Ich würde viel Geld darauf wetten, dass ich nur einen Bruchteil dieser Zeit brauchte.

Hmmm ... vielleicht sollte ich das wirklich tun. Soren war immer für eine kleine Wette zu haben. Für ihn wäre es natürlich ein Win-win-Geschäft, denn es motivierte mich, den Job zügig zu erledigen, wodurch ich schneller wieder einen neuen übernehmen konnte.

Allerdings hoffte ich, dass es bald keine dieser Aufträge mehr für mich geben würde. Am nächsten Tag hatte ich ein Bewerbungsgespräch für einen richtigen Job - für einen, bei dem ich nicht tagtäglich angegrapscht wurde. Mit ein bisschen Glück war dieser Scheiß also bald vorbei.

Als ich spürte, dass Anwalt Larry mich wieder anglotzte, klimperte ich mit den Wimpern und schenkte ihm mein bestes Du bist ein starker, reicher, tougher Kerl, und ich bin nur ein kleines dummes Mädchen-Lächeln. Spaßeshalber warf ich noch mein von Natur aus platinblondes Haar nach hinten und streckte meine D-Körbchen leicht vor. Seine flachbrüstige brünette Frau hatte uns darauf hingewiesen, dass er auf Blondinen mit großen Brüsten stand.

Du hast Glück, Larry. Komm her, du Hund, und hol dir dein Leckerli!

Ich hatte Soren gerade eine Nachricht mit meinem Wettangebot geschickt, da stand der Rechtsverdreher auch schon neben mir.

»Sie sehen aus, als könnten Sie einen Drink vertragen«, sagte er.

Ich biss mir auf die Unterlippe und spielte mit gesenktem Blick die Schüchterne, bevor ich mit meinen großen himmelblauen Augen zu ihm aufsah.

»Ich trinke normalerweise nicht mit Fremden.«

Er reichte mir die Hand. »Garrett Lopresti.«

Los geht's! Lüge Nummer eins, Larry Mercer!

Ich erwiderte den Händedruck. »Sienna Bancroft.«

Er ließ nicht wieder los. »Jetzt sind wir keine Fremden mehr, nicht wahr, Sienna?«

Ich lächelte, als fühlte ich mich von seiner Aufmerksamkeit geschmeichelt. Dabei waren Männer, die auf lange Beine und große Brüste abfuhren, der Fluch meines Lebens. In dem Moment vibrierte mein Telefon. Ich wusste, dass es Soren war.

»Entschuldigen Sie mich kurz.«

Soren: Leo hat gerade geparkt

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