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Park Avenue Prince von Bay, Louise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Park Avenue Prince

Er ist der Prinz der Park Avenue - doch sie regiert sein Herz! Sam Shaw hat für seinen Erfolg hart gearbeitet und sich aus dem Nichts ein millionenschweres Vermögen aufgebaut - weshalb er noch nie Zeit für Beziehungen hatte. Auch als er die Galeriebesitzerin Grace Astor kennenlernt, scheinen die Spielregeln klar: eine Nacht, nicht mehr. Egal wie sehr sie ihm unter die Haut geht. Doch als Grace mitten in der Nacht Sams Wohnung ohne ein weiteres Wort verlässt und sich nicht mehr meldet, ist sein Ehrgeiz geweckt. Er will der hübschen Prinzessin von Manhattan beweisen, wer in den Schlafzimmern der Park Avenue den Ton angibt - auch wenn er dabei riskieren muss, sein Herz zu verlieren. 'Heiße Liebesszenen und wunderbare Charaktere: Park Avenue Prince ist zum Niederknien sexy und romantisch!' USA Today Band 2 der sinnlich-heißen Kings-of-New-York-Reihe von USA-Today-Bestseller-Autorin Louise Bay Louise Bay ist einen erfolgreiche USA-Today-Bestseller-Autorin. Sie schreibt Romane, wie sie sie selbst gern liest: sexy und romantisch. Die Autorin lebt in London und liebt neben Tagen ohne Make-Up vor allem ihre Freunde, Elefanten und Champagner.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 330
    Erscheinungsdatum: 28.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307780
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Park Avenue Prince
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Park Avenue Prince

1. KAPITEL

SAM

"Meine Güte, Sam, so riesig!", rief Angie und betrat den leeren Wohnraum mit der hohen Decke, von dem aus der Central Park und die City zu sehen waren. Die Sonne schien so grell, dass ich meine Augen abschirmen musste, als ich aus dem Fenster auf die West Side blickte. Ich atmete tief durch und ließ die Umgebung auf mich wirken. Gehörte mir diese Wohnung tatsächlich? Ich wusste, dass meine Unterschrift unter dem Kaufvertrag stand, aber manchmal hatte ich das Gefühl, das Leben eines anderen Menschen zu führen.

"Das sagen sie alle", antwortete ich und lachte in mich hinein. Wie die meisten Männer hatte auch ich noch immer den pubertären Humor eines Fünfzehnjährigen. Aber nach ebenfalls fünfzehnjähriger Freundschaft erwartete Angie vermutlich nichts anderes von mir.

"Du bist ein Ferkel. Hier geht es nicht um deinen Schwanz, um es mal ganz deutlich zu sagen."

"Wer redet denn von dem ?", fragte ich und breitete die Arme aus. " Ich spreche von dieser Wohnung. Du und deine schmutzige Fantasie!"

Angie schüttelte den Kopf, aber es ließ sich nicht leugnen, dass die Wohnung, die ich gerade gekauft hatte, wirklich groß war. Sechshundertachtzig Quadratmeter auf der Upper East Side, und dort lebte ich jetzt. "Die Aussicht sorgt dafür, dass die Bude ihren Wert behält", sagte ich und ließ den Blick über die Skyline von Manhattan schweifen.

"Dafür sorgt allein die Lage. Das hier ist die Park Avenue 740, Sam." Ungläubig schüttelte sie den Kopf. Ich konnte es ihr nicht verdenken.

Auf diese Adresse legte ich Wert. Den Wohnungsannoncen zufolge gehörte sie zu den begehrtesten in New York, sodass ich mit dem Kauf eines der sichersten Immobiliengeschäfte getätigt hatte, die in den Staaten nur möglich waren. Es war ein Sieg für mich persönlich und gleichzeitig eine gute Art, mein Geld - oder zumindest einen Teil davon - anzulegen.

"Hast du eigentlich manchmal das Gefühl, dass das hier gar nicht dein Leben ist?"

"Ja, manchmal schon." Jeden einzelnen Dollar für diese Wohnung hatte ich innerhalb der letzten zehn Jahre selbst verdient. Nach dem Abschluss der Highschool hatte ich das Kinderheim verlassen, in dem ich zuvor sechs Jahre lang gelebt und nur zwei Jeans, zwei T-Shirts, ein Sweatshirt und etwas Unterwäsche besessen hatte. Für mich war es eine Befreiung gewesen, mein altes Leben hinter mir zu lassen und neu anzufangen. Angie war der einzige Mensch aus dieser Zeit, mit dem ich noch in Kontakt stand. Wir hatten uns an meinem ersten Tag in der neuen Schule kennengelernt, nachdem ich zuvor in das Heim gezogen war. Sie wohnte im Mädchenheim ganz in der Nähe und hatte offenbar sofort erkannt, dass auch ich eine Waise war. Seitdem waren wir eng befreundet.

Fünfzehn Jahre lang hatte ich es nicht geschafft, sie wieder loszuwerden. Meine Startbedingungen ins Leben waren schlecht gewesen. Jetzt aber stand ich hier in meiner Wohnung in der Park Avenue und überblickte die gesamte City. Sogar in Zeiten, in denen ich nicht gewusst hatte, woher ich meine nächste Mahlzeit bekommen sollte, war ich mir immer sicher gewesen, dass alles besser werden würde, sobald ich selbst die Kontrolle über mein Leben übernehmen konnte.

Und so war es tatsächlich gekommen.

"Denkst du an Hightimes?", fragte Angie.

Ich schob die Hände in die Hosentaschen. "Ja, natürlich." Nichts konnte weiter von der Park Avenue entfernt sein als das Kinderheim, in dem ich den letzten Teil meiner Kindheit verbracht hatte. Und in diesem Heim hatte ich den Tatendrang und die Entschlossenheit entwickelt, die mich dorthin gebracht hatten, wo ich jetzt war.

Knapp zehn Jahre zuvor hatte ich an einem Freitag die Highschool beendet und am Samstagmorgen einen Job in einem Sportgeschäft angetreten - derselbe Tag, an dem ich aus Hightimes aus- und in eine rattenverseuchte Einzimmerwohnung in New Jersey eingezogen war.

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