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Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich. Roman von Hamilton, Karen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
12,99 €
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Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich.

Sie ist die perfekte Freundin. Sie würde alles für dich tun... Du kannst ihr nicht entkommen.
Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt - und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss ...

Karen Hamilton verbrachte ihre Kindheit in Angola, Zimbabwe, Belgien und Italien und hat viele Jahre als Flugbegleiterin gearbeitet. Sie ist Absolventin der Faber Academy und lebt inzwischen mit ihrem Mann, einem Piloten, in Hampshire, England. Ihr Fernweh kompensiert sie, indem sie die Welt durch ihr Schreiben erforscht. "Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich." ist ihr erster Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 01.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641211677
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The Perfect Girlfriend
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Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich.

1

Heute

Ich lege fuchsienroten Lippenstift auf und vervollständige damit meine Transformation. Alle exzellenten Ideen erscheinen unglaublich naheliegend - nachdem sie einem erst eingefallen sind. Das Gesicht in dem wasserbesprenkelten Spiegel ist das einer Frau mit starkem Make-up und dunkelbraunem Haar, aber mit meinen Augen. Das Halstuch aus Polyester kratzt, und obwohl es ein ungewohntes Gefühl ist, eine Uniform zu tragen, erlaubt es mir der gestärkte Hosenanzug mit den Achtzigerjahre-Schulterpolstern, mich in eine anonyme Flugbegleiterin zu verwandeln. Meine Miene ist neutral und professionell, ruhig und beherrscht. Ein neues Jahr, ein neues Ich.

Amy rümpft neben mir im Spiegel die Nase. "Der Gestank hier drin erinnert mich an die Schule."

Ich rümpfe ebenfalls die Nase. "Das billige Klopapier und das elende Wassertröpfeln machen es nicht besser."

Wir halten lauschend ein, zwei Sekunden inne.

Sie sieht kurz auf die Uhr. "Wir sollten los, schließlich wollen wir keinen schlechten Eindruck machen."

Ich folge ihr nach draußen. Ihr rotbraunes Haar hat sie zu einem so festen Dutt verwebt, dass er schon künstlich aussieht. Ihr blumiges Parfüm wirkt unaufdringlich. Meins ist zu kräftig, der schwere Duft kitzelt schon den ganzen Morgen in meiner Nase. Als wir zu den anderen achtzehn Trainees stoßen, die alle zurück in den Unterrichtsraum wollen, erhebt Brian, einer unserer Trainer, mahnend die offene Hand.

"Ähem."

Es wird still. Ich frage mich, ob ich hier die Einzige bin, die ständig laut schreien möchte, denn mal ernsthaft: Wie schwer kann dieser Job schon sein? So wie ich es sehe, muss ich nur pünktlich zur Arbeit erscheinen, abheben, ein Tablett mit Essen austeilen, es wieder einsammeln, vielleicht hier und da noch ein Getränk, und damit ist meine Arbeit erledigt. Ich nehme doch an, dass die Passagiere in der Lage sind, sich nach der Fütterung selbst mit dem eingebauten Unterhaltungs-System zu unterhalten. Nach der Landung werde ich, so stelle ich es mir vor, reichlich Zeit haben, an einem Hotelpool zu chillen oder die Märkte der Umgebung zu erforschen.

Ich merke, dass Brian immer noch spricht, also zwinge ich mich, ihm zuzuhören.

"... brauchen sich gar nicht erst zu setzen, denn wir gehen gleich in den Simulationsbereich und werden uns dort das Trainings-Equipment ansehen."

Wir trippeln wieder nach draußen und versammeln uns im Korridor, bevor wir von Brians Komplizin Dawn weitergescheucht werden. Wir folgen ihr nach unten und durch den zentralen Empfangsbereich. Dawn hackt einen Code in ein Tastenfeld, dann betreten wir einen kleinen Raum. An den Wänden sind Haken, an denen Unmengen von schmutzig aussehenden Overalls hängen.

"Bitte hören Sie gut zu. Ziehen Sie jetzt bitte alle einen Overall über Ihre Uniform. Stellen Sie Ihre Schuhe auf den Regalen darunter ab, und streifen Sie die weißen Fußschützer über."

Ich erstarre. Alle außer mir nehmen schon die Overalls von den Haken und schauen die jeweilige Größe nach. Gott, das schaffe ich einfach nicht. Sie sind eklig. Sie sehen aus, als wären sie zum letzten Mal ... nein, noch nie gewaschen worden.

"Juliette? Gibt es ein Problem?" Brians Miene zeigt übertriebene Fürsorge.

"Nein. Kein Problem." Ich lächle.

Er wendet mir den Rücken zu. "Also, meine Damen, diejenigen unter Ihnen, die einen Rock tragen, sollten sich vergewissern, dass ihre Beine komplett bedeckt sind. Einige Teile in unserem Equipment haben Klettverschlüsse, die jede Strumpfhose ruinieren."

Scheiße. Ich werde nicht darum herumkommen. Ich greife mir einen Overall, steige ein, schiebe die Arme in die Ärmel, dann schließe ich die Knöpfe. Keine Ahnung, warum ich mir die Mühe gemacht habe, mein Kostüm reinigen zu lassen. In dem sackartigen Overall mit den Elastikbünden um meine Knöchel sehe ich aus wie eine Lachnummer. Mir fehlt nur noch eine Atemschutzm

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