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Perfect Mistake von Scott, Kylie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.12.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Perfect Mistake

Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe ... Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich ... oder? 'Ich war von der ersten Seite an verliebt in Pete und Adele. Ein Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.' HARLEQUIN JUNKIE Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Kylie Scott! Kylie Scott ist ein großer Fan erotischer Liebesromane und zweitklassiger Horrorfilme. Sie verlangt immer ein Happy End - wenn Blut und Gemetzel auch noch vorkommen, umso besser! Mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann lebt Kylie in Queensland, Australien. Sie war mit ihrer Stage-Dive-Reihe auf der New-York-Times-, der USA-Today- sowie der Spiegel-Bestseller-Liste vertreten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 303
    Erscheinungsdatum: 31.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310278
    Verlag: LYX
    Originaltitel: It seemed like a good idea at the time
    Größe: 1506 kBytes
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Perfect Mistake

1. Kapitel

Mittwoch

In einer fairen und gerechten Welt hätte er total mies ausgesehen. Die Jahre hätten ihm zugesetzt, und er wäre nur noch ein Schatten seiner selbst gewesen. Aber nein - so viel Glück hatte ich natürlich nicht.

"Du hast es geschafft", begrüßte er mich, als er barfuß die Vordertreppe herunterkam.

"Warum so überrascht? Du hast mir das Fahren selbst beigebracht."

Die blassblauen Augen musterten mich ausdruckslos. Keine einzige graue Strähne in dem dunklen Haar! Noch nicht.

"Hi, Pete", sagte ich.

Nichts.

"Ich komme in Frieden."

Immer noch nichts.

Ich stieg aus dem Auto, wogegen meine Muskeln sofort protestierten. Mein Sommerkleid war völlig zerknittert. Was in den frühen Morgenstunden optimistisch, fröhlich und strahlend ausgesehen hatte, machte sich im Spätnachmittagslicht nicht mehr ganz so gut. Die zwölfstündige Autofahrt von Sydney an die Nordküste von South East Queensland hat diese Wirkung. Ich schob die Sonnenbrille nach hinten, bereit, mich meinem unausweichlichen Schicksal zu stellen. Die leichte Brise roch nach saftigen Blättern und Blumen. Hitze und Feuchtigkeit senkten sich auf mich herab, obwohl die Sonne bereits hinter den Hügeln versank. Ich hatte vergessen, wie heiß der Sommer in den Subtropen ist. Etwas mehr Deo hätte nicht geschadet. Warum hatte ich keine ansteckende Krankheit vorgeschützt und war zu Hause geblieben?

"Wie lange ist es jetzt her?", fragte er. "Sieben Jahre?"

"So ungefähr."

"Ich bin davon ausgegangen, dass du deinen Freund mitbringst."

Ich hielt inne. Dad hatte ihn wahrscheinlich auf diese Idee gebracht. Weiß der Himmel, wie er darauf gekommen war. "Nein. Nein ... er ist, ähm, beschäftigt."

Er musterte mich von Kopf bis Fuß, wahrscheinlich waren wir beide neugierig. Das letzte Mal hatten wir uns bei der Party zu meinem achtzehnten Geburtstag im selben Zimmer befunden. Ich hatte damals einen Kurzhaarschnitt und einen noch kürzeren Rock getragen. Was für eine unbeschreiblich grauenhafte Nacht das gewesen war. Seine Augenbrauen zogen sich plötzlich zusammen, als erinnerte er sich ebenfalls, und auf seiner hohen Stirn bildeten sich Falten. Sieg! Dieser Mann hatte definitiv mehr Falten als ich. Unglücklicherweise standen sie ihm. Sie machten diesen verdammten Bastard sogar noch attraktiver.

"Komm lieber rein", sagte er.

"Warum übernachte ich hier, wenn du immer noch sauer auf mich bist?"

"Ich bin nicht sauer auf dich." Sein Ton war ruhig und ein kleines bisschen arrogant. Ein sicheres Zeichen für seine miese Laune. "Ich habe nur angenommen, dass du deinen Freund mitbringst, das ist alles."

Ich verschränkte die Arme vor der Brust.

"Hör zu", sagte er, "du übernachtest bei mir, weil wir deinem Vater einen Gefallen tun. Ich weiß, dass du Shanti noch nicht kennengelernt hast, aber sie ist eine tolle Frau. Sie tut ihm gut. Die beiden sind ein gutes Team, und ich möchte gern, dass bei ihrer Hochzeit alles glattgeht."

"Ich bin nicht gekommen, um Schwierigkeiten zu machen."

"In deinem Fall tauchen die Schwierigkeiten wie von selbst auf, wenn ich mich richtig erinnere." Er stemmte die Hände in die schmalen Hüften und grinste grimmig. "Es sind nur ein paar Tage. Shanti hat dein altes Zimmer mit irgendeinem Hochzeits-Schnick-Schnack vollgestopft. Deshalb wohnst du hier."

Ich hatte in meinem Leben schon von dämlicheren Ideen gehört, allerdings nicht viel dämlicher. Meist lief man dabei Gefahr, ein Körperteil zu verlieren, zu sterben oder im Gefängnis zu landen. Ich hatte versucht, meinen Dad zu einer Alternative zu überreden, aber er hatte nicht lockergelassen. "Das ist wirklich nett von dir, aber nicht nötig. Ich besorge mir ein Zimmer im Hotel, das ist wirklich überhaupt kein -"

"Die sind mit Sicherheit alle ausgebucht", erwiderte er. "Außerdem ist Hochsaison - selb

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