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Pieces of Love - Bring mich ins Leben von Layne, Lauren (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Pieces of Love - Bring mich ins Leben

Eine zutiefst berührende Liebesgeschichte! Olivia Middleton hat nur einen Wunsch: Ihr Park-Avenue-Glamour-Leben in New York hinter sich zu lassen und noch einmal ganz von vorn anzufangen. Sie hat einige Dinge getan, auf die sie nicht stolz ist, Dinge, von denen sie glaubt, dass sie sie nun auf andere Weise wieder gutmachen muss. Das Jobangebot als Haushaltshilfe für einen verletzten Kriegsveteranen kommt da gerade zur rechten Zeit. Doch als Olivia in dem abgelegenen Küstenstädtchen in Maine ankommt, muss sie feststellen, dass Paul Langdon kein bisschen so ist, wie sie sich ihn vorgestellt hat - sondern jung, attraktiv (trotz seiner Narben) und alles andere als erfreut, sie in seinem Haus zu haben. Paul hat nicht vor, Olivia mehr als nötig an sich heranzulassen. Doch sein Vater hat ihm ein Ultimatum gesetzt: Die neue Haushaltshilfe muss es drei Monate in seiner Gegenwart aushalten - oder Paul verliert sein Erbe. Und je mehr Zeit Paul und Olivia miteinander verbringen, desto schwerer fällt es ihm, die Mauern der Unnahbarkeit, die er um sich herum errichtet hat, aufrechtzuerhalten -

Lauren Layne arbeitete in der Online-Branche, bevor sie ihr Businesskostüm gegen gemütliche Pyjamas eintauschte und das Schreiben von Liebesromanen zu ihrem Beruf machte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 380
    Erscheinungsdatum: 02.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599163
    Verlag: LYX
    Größe: 677 kBytes
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Pieces of Love - Bring mich ins Leben

1

Olivia

Nur in Manhattan geben Eltern eine College-Abbrecher-Party für ihre Tochter. Und nur an der Upper East Side gehen die Eingeladenen tatsächlich hin.

Nun, um fair zu sein, die Einladungen wiesen nicht direkt auf die ganze Abbrecher-Geschichte hin. Nichts derart Krasses. Ich meine, es handelt sich schließlich immer noch um New York. Die Leute haben einen gewissen Anspruch. Zumindest wenn andere zusehen.

Also, die je zwölf Dollar teuren Einladungskarten bezeichneten das ganze Debakel als "Abschiedsparty für Olivia Elizabeth Middleton".

Abschied in der Tat.

Das Ziel? Bar Harbor, Maine.

Der Grund? Barmherzige Werke.

Ähem. Nicht ganz. Wenigstens stimmt der Ort, auch wenn sogar das ein schlechter Witz ist. Es ist nicht gerade Ruanda oder Haiti oder einer der anderen Orte, wo Olivia Elizabeth Middleton ursprünglich hinwollte, um die Welt zu retten. Doch wenn deine Eltern jemanden kennen, der jemand kennt, der praktisch jeden kennt, landest du fast zwangsläufig bei jemandem, der Hilfe ein wenig näher der Heimat braucht. Deshalb also Bar Harbor, Maine.

Doch diese ganze Gutmenschen-Motivation? Totaler Schwachsinn. Ich sollte es eigentlich wissen.

Denn ich bin Olivia Elizabeth Middleton: Abbrecherin der NYU und baldige Einwohnerin von Am-Arsch-der-Welt.

Und lass es mich so sagen: Meine Gründe haben überhaupt nichts mit Barmherzigkeit zu tun. So gut bin ich nicht. Nicht mal knapp. Ich verdiene ganz bestimmt keine verdammte Party für das, was ich gemacht habe.

Aber ich bin eine Middleton. Und Partys sind unser Leben. An diesem Punkt schätze ich mich einfach nur glücklich, dass ich meiner Mutter die Mutter-Theresa-Eisskulptur ausgeredet habe.

Ich wünschte, das wäre ein Scherz.

Hier stehe ich also, in einem brandneuen Cocktailkleid von Versace, und versuche alle davon zu überzeugen, dass ich gerade noch rechtzeitig einen Anfall von Philanthropie erlitten habe, um mich vor meinem letzten Jahr auf dem College aus dem Staub zu machen.

Das Deprimierendste an dem Ganzen ist, dass alle gewillt sind, mir die Geschichte abzukaufen. Gut gemacht, Liv! Wir sind so stolz auf dich, Olivia. Hübsche Schale, guter Kern.

Schwachsinn.

Wenigstens meine beste Freundin scheint es nicht glauben zu wollen. "Liv, das kann nicht dein Ernst sein. Ich meine, wo willst du dir da oben in Maine die Haare machen lassen?"

Irgendwo tief in mir will ich meine älteste Freundin anfahren, nicht so verdammt oberflächlich zu sein. Doch ein anderer Teil von mir - der, mit dem ich vertrauter bin - sehnt sich danach, sie an den Schultern zu packen und mich ihr anzuvertrauen. Oh Gott, ich weiß. Denn um ehrlich zu sein, habe ich viel zu viel Zeit damit verbracht, mich zu fragen, wie ich mein honigblondes Haar davon abhalten kann, wieder sein natürliches Straßenköterblond anzunehmen, während ich in Maine bin.

Bella Cullinane und ich haben denselben Frisör, seit unsere Mütter den Entschluss gefasst haben, dass es für uns an der Zeit sei, in die Unterschiede zwischen hellen und dunklen Strähnchen eingeweiht zu werden. Wir waren damals dreizehn. Aber Bella und ich waren schon lange vorher unzertrennlich. Sie war die niedliche brünette Freundin der eleganten Blondine während unserer zwölf gemeinsamen Jahre auf der Privatschule. Bella hat mich die Kunst gelehrt, den karierten Rock meiner Schuluniform gerade so viel zu schwenken, dass es interessant, aber nicht billig wirkt, und im Gegenzug habe ich ihr ein Alibi verschafft, als sie sich nach dem Abschlussball von Todd Aikin aus ihrem lavendelfarbenen Couture-Kleid schälen ließ. Selbst als Bella nach Fordham ging und ich auf die NYU, haben wir einen Pakt geschlossen, uns wenigstens ein paar Mal im Monat zu treffen. Bisher haben wir ihn eingehalten.

Und seit ich vor zwei Monaten meine Auf-nach-Maine-Bombe habe platzen lassen, erzählt sie mir,

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