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Playing by her Rules von Andrews, Amy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2018
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)

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Playing by her Rules

Sein Spiel, ihre Regeln. Endlich bekommt Tilly Kent die große Chance, ihr journalistisches Talent unter Beweis zu stellen. Die Sache hat nur einen Haken - Tilly muss ausgerechnet über ihren Ex Tanner Stone schreiben. Der hat ihr damals das Herz gebrochen und ist mittlerweile erfolgreicher Rugby-Spieler. Erst sträubt sich Tilly gegen diesen Auftrag. Dann aber wittert sie ihre Chance - nicht nur die Karriereleiter emporzusteigen, sondern sich auch an Tanner zu rächen. Der hat nur ganz andere Pläne. Er will Tillys Herz zurückerobern ... Heiße Rugby-Spieler, die reihenweise Herzen brechen. Starke Frauen, die sich nicht leicht um den Finger wickeln lassen. Und große Gefühle. Die neue Sports-Romance-Reihe der USA-Today-Bestseller-Autorin Amy Andrews bei beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert!

Die USA-Today-Bestsellerautorin Amy Andrews lebt mit ihrer Jugendliebe und zwei erwachsenen Kindern am Rande Brisbanes, Australien. Sie hat bereits über sechzig Bücher veröffentlicht, die in mehr als zwölf Sprachen übersetzt worden sind. Früher hat sie als Krankenschwester gearbeitet, doch mittlerweile widmet sie sich vollkommen ihrer großen Leidenschaft: den Büchern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 21.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732561773
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1531 kBytes
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Playing by her Rules

Kapitel eins

Noch ein einziger weiterer Artikel über das Testen von nippelfreien Bustiers oder Höschen, die unten offen sind, und Matilda Kent würde ihre Chefin erwürgen.

Wer bezahlte schon allen Ernstes hundert Dollar für einen winzigen Fetzen aus Satin und Spitze, der nicht mal ansatzweise all die Körperteile bedeckte, die normale Unterwäsche bedecken sollte? Eine klitzekleine Perlenschnur zwischen zwei Stoffdreiecken konnte das Fehlen von Stoff in dieser bestimmten Gegend auch nicht wettmachen. Und zu welchem Anlass sollte man so etwas überhaupt tragen? Okay, für ein Date vielleicht. Aber im Büro? Oder bei einem Netflix-Abend auf der Couch? Beim Kochen? Oder in irgendeiner anderen Alltagssituation, der man als Frau tagtäglich ausgesetzt war? Auf gar keinen Fall.

Geistesabwesend klickte Matilda mit ihrem Kugelschreiber herum und bemühte sich, die Körperhälfte, die vom Konferenztisch verdeckt war, so ruhig wie möglich zu halten, in der Hoffnung, dass die Perlenschnur locker sitzen blieb und nicht an Stellen wanderte, an denen sie vielleicht das peinliche Bedürfnis sich zu kratzen auslösen würde. Oder einen Orgasmus. Mitten im Redaktionsmeeting. So hatte sie sich das Ergebnis ihres vierjährigen Literaturstudiums in Stanford nicht vorgestellt.

»Matilda. Muss das sein?«

Sie hielt inne und merkte, dass jeder am Tisch sie anstarrte, inklusive ihrer knallharten Chefin Imelda Herron, einem echten Urgestein in der Zeitungsbranche.

»Sorry«, murmelte Matilda und legte ihren Kugelschreiber beiseite, während Imelda fortfuhr.

Aber es war echt schwierig, den Prominamen zu folgen, die beim Brainstorming für eine Artikelreihe in den Raum geworfen wurden, und sich dabei gleichzeitig auf ihre kaum existierende Unterwäsche zu konzentrieren. Normalerweise war Matilda eine Meisterin des Multitaskings, aber die bevorstehende Invasion ihrer Intimzone durch ein fremdes Objekt war außerordentlich ablenkend. Wenn sie schon auf diese Weise heimgesucht würde, wollte sie wenigstens, dass es einvernehmlich geschah.

»Er«, rief jemand am anderen Ende des Tisches. »Über ihn würde ich gerne mehr wissen.«

Die Köpfe flogen herum, in Richtung des TV-Geräts, das an der Wand hing und auf dem ohne Ton gerade ein Bericht über eine Rugby-Mannschaft gezeigt wurde. Die Kamera zoomte auf Tanner Stone - oder Slick, wie er in den Medien genannt wurde -, den Kapitän des Sydney-Smoke-Rugby-Teams.

Matildas Puls beschleunigte sich. Tanner Stone, verdammt. Die Nahaufnahme von ihm, wie er sich mit nacktem Oberkörper Dehnübungen machte und dabei seinen perfekten Knackarsch in die Höhe reckte, ließ sie beinahe die Perlen vergessen, die sich an Körperstellen befanden, wo sie nichts zu suchen hatten.

Und die Tatsache, dass er ein lügender, betrügender Mistkerl war, der ihr Herz mit Füßen getreten und sie bereits im zarten Alter von achtzehn Jahren zu einer Zynikerin in Liebesdingen gemacht hatte, ohne Aussicht darauf, jemals eine funktionierende Beziehung zu führen. Er war der Grund, warum ihre Großmutter sie ständig damit nervte, dass sie ihr noch immer keine Urgroßenkel geschenkt hatte.

Matilda hätte sich nur zu gerne eingeredet, sie wäre inzwischen längst über ihn hinweg. Aber so war es leider nicht. Die Wunde war vielleicht geheilt, aber alles andere als perfekt und unsichtbar. Sie hatte eine deutliche, wulstige Narbe hinterlassen, die noch immer wehtat, wenn man sie berührte.

»Von dem würde ich mich auch gerne mal tackeln lassen«, hauchte eine Kollegin.

Matilda hörte das zustimmende Gemurmel rund um den Tisch und versuchte sich nicht daran zu erinnern, wie gut dieser Mann »tackelte«.

Er hatte die Messlatte ziemlich hochgelegt.

Die Lawine der Erinnerungen löste eine Flutwelle aus Hitze und Östrogen in ihrem Körper aus, und wenn sie sich so am Tisch umschaute, war sie nicht die Einzige, der es so ging.

»Er gibt kein

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