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Prinzessin ohne Furcht und Tadel von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.08.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Prinzessin ohne Furcht und Tadel

Auf einer Mission im Dienste Seiner Majestät wird der englische Major Leopold Mortimer ausgerechnet beim Versuch, eine Katze von einem Baum zu retten, von feindlichen Soldaten überrascht und schwer verletzt. Als er aufwacht, findet er sich in den Händen einer schönen Fremden wieder, die behauptet, seine Ehefrau Dagmar und eine dänische Prinzessin zu sein. Dumm nur, dass sich Leo weder an eine Ehefrau noch an eine Hochzeitszeremonie erinnern kann. Während er versucht, seine Gedächtnislücken zu schließen, erwacht in ihm eine unerwartete Leidenschaft für die ebenso hübsche wie eigensinnige Dagmar, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt - Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten. Daneben schreibt sie auch sehr erfolgreich Romantic History.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 06.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802598340
    Verlag: LYX
    Serie: The Noble Series Bd.4
    Originaltitel: The truth about Leo
    Größe: 931 kBytes
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Prinzessin ohne Furcht und Tadel

Prolog

Leopold Ernst George Mortimer, der siebte Earl of March, Anhänger der Krone, Spion im Dienste des (zuweilen vom Irrsinn befallenen) Königs und gelegentlich Retter von Katzen in Not, war alles andere als glücklich.

"Heute ist einfach nicht mein Tag", klagte er der in luftiger Höhe festsitzenden kleinen Samtpfote sein Leid, als er nach ihr langte, um sie vom Baum zu pflücken, und ihm zum Dank für seine noblen Bemühungen ein heimtückischer Zweig ins Gesicht peitschte.

"Wieso?"

In einem kurzen Moment der Verwirrung dachte Leo, das Kätzchen hätte mit ihm gesprochen. Doch da die Frage von irgendwo unten kam, ließ er den Gedanken schnell wieder fallen. "Wieso was?", fragte er, nachdem er den Zweig, der ihn am Sprechen hinderte, vom Mund entfernt hatte. Durch das dichte Blattwerk des Baumes nur schwer zu erkennen, machte er die schmächtige Gestalt eines kleinen Mädchens von etwa acht Jahren aus, das auf seinem großen braunen Wallach Galahad thronte und sich dort allem Anschein nach sehr wohlfühlte.

"Wieso ist heute nicht dein Tag? Weil du Engländer bist? Großmama ist aus England. Meine Mami sagt, die Engländer sind so traurig, weil sie nicht in Dänemark leben. Bist du traurig, weil du nicht in Dänemark lebst?"

"Ich bin überhaupt nicht traurig."

"Du hast dich aber beklagt."

Er robbte auf dem Ast nach vorn. Die kleine Katze - ein fauchendes, graugetigertes Fellknäuel - teilte seine allgemeine Unzufriedenheit mit dem Leben offensichtlich, da sie sich nicht nur groß und gefährlich wie ein Tiger gebärdete, sondern auch plötzlich zu merken schien, dass die spitzen Dinger in ihrem Mäulchen und an den Enden ihrer Pfoten ein schlagendes Argument sein könnten bei dem Versuch, ihn zu überzeugen, sie einfach zu lassen, wo sie war. "Ich sagte nur, heute wäre nicht mein Tag."

"Eben. Du hast dich beklagt", erwiderte das Mädchen und zuckte zusammen, als das Kätzchen seine Position mit gezielten Abwehrmaßnahmen verteidigte.

"Verflucht!", knurrte Leo, als er die Hand von der in die Enge getriebenen fauchenden Bestie zurückriss.

"Das darf man nicht sagen!", stieß das Mädchen empört hervor.

"Hab ich aber." Er langte noch einmal nach dem widerspenstigen Tier und fing sich noch mehr Kratzer ein.

"Meine Mami sagt, dass Menschen, die schlimme Sachen sagen, gottlose Heiden sind. Bist du ein gottloser Heide?"

Leo verbiss sich einen gepfefferten Kommentar auf die Weisheiten ihrer Mutter und konzentrierte sich darauf, das störrische Ding einzufangen, ohne noch weiteren Schaden an Leib und Leben zu nehmen.

"Meine Mami sagt auch, dass Menschen, die so schlimme Wörter sagen wie du, dumm sind, weil ihnen keine anständigen Wörter einfallen."

"Mir würden aber auf Anhieb ein oder zwei Dinge einfallen, die ich deiner Mutter sagen könnte. Woher sprichst du eigentlich so gut Englisch?" Er täuschte eine Bewegung nach links an und versuchte, die Katze zu überrumpeln, doch so klein sie auch sein mochte, so schlau war sie doch, sich tunlichst knapp außerhalb seiner Reichweite zu halten.

"Das hat mir meine Mami beigebracht. Sie sagt, dass wir eines Tages nach England fahren, um Großmama zu besuchen ... aber erst wenn meine Brüder älter sind. Tu ihm nicht weh!", rief die Kleine, als sie beobachtete, wie Leo sich Jacke und Weste auszog und einen seiner Hosenträger abnahm.

"Was für ein verlockender Gedanke, aber ich behandle Tiere niemals grob." Das Kätzchen fauchte ihn an. "Auch wenn sie es verdient hätten. Ich versuche nur, diesen kleinen Teufel einzufangen."

"Er ist kein Teufel, sondern heißt Fränzchen, nach dem heiligen Franz von Assisi, der alle Tiere liebte, ob groß oder klein. Er schläft mit mir und hält mich nachts schön warm."

Während das von dem Mädchen unfreiwillig erzeugte Bild Leo kurz ins Stocken brachte, legte er den Hosenträger in eine Schlinge und versuchte, diese dem kleinen

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