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Provinzprinzen Erotischer Roman von Sturm, Katalin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.08.2012
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Provinzprinzen

'Warum immer ich? Was mache ich nur falsch? Die Männer, die ich liebe, verlassen mich, die Typen, denen ich den Laufpass gebe, scheinen auf dem Ohr taub zu sein.' Hallo? Muss das sein? Ist der intelligente Gesprächspartner, einfühlsame Zuhörer und phantasievolle Liebhaber in einer Person wirklich die eierlegende Wollmilchsau und die Quadratur des Kreises? Simone, 35 Jahre alt und soeben vor ihrem stalkenden Ex aus der Metropole in die Kleinstadt geflohen, hat jedenfalls die Nase voll von den Männern. Doch wer nicht sucht, der findet - und zwar nicht nur den ein oder anderen Provinzprinzen, sondern auch etwas viel Wichtigeres ... Lustvoll, frech und herrlich beschwingt: Ein sinnlicher Roman voller Höhepunkte. Jetzt als eBook: 'Provinzprinzen' von Katalin Sturm. dotbooks - der eBook-Verlag.

Katalin Sturm, geboren 1965 in Süddeutschland, studierte Germanistik und arbeitet als Lehrerin an einem Gymnasium. Seit ihrer Kindheit widmet sie jede freie Minute dem Schreiben. Katalin Sturm ist außerdem eine leidenschaftliche Malerin und liest alles, was ihr unter die Hände und auf ihren Reader kommt. Bei dotbooks sind von Katalin Sturm bereits ihre Romane 'Provinzprinzen', 'Kleinstadthengste', 'Verstohlene Blicke", 'Sexy Secretaries: Schreibtischspiele' sowie 'Sexy Secretaries: Ein heißer Job" erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 147
    Erscheinungsdatum: 27.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943835649
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 466kBytes
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Provinzprinzen

1. Kapitel

Simone ließ den Blick über die Umzugskartons schweifen, die sich im Wohnzimmer und im Flur stapelten. Welcher Teufel hatte sie nur geritten, aus München in dieses Provinznest zu ziehen? Noch dazu in das einzige Hochhaus, das es dort gab. War es wirklich nötig gewesen, die Brücken so radikal hinter sich abzubrechen? Sicher, Manfred hätte es auch in drei Monaten nicht begriffen, dass sie nichts mehr von ihm wissen wollte. Dass die Chemie einfach nicht stimmte. Sie hätte auf ihren Körper hören sollen. Gleich bei ihrer ersten etwas intimeren Begegnung, nach den stundenlangen, sich über Wochen hinziehenden tiefschürfenden Gesprächen. Endlich ein Mann, der nachdenkt, der sogar über Gefühle reden kann, dessen Erwartungen und Vorstellungen so exakt mit den ihren übereinzustimmen schienen, dass es ihr vorkam wie ein Wunder. Dass die Übelkeit sie dann so heftig überfallen hatte, als sie ihm auf Kussdistanz nahekam, dass sie seinen Geruch als so unangenehm empfunden hatte, seine unablässig im selben einschläfernden Rhythmus über ihre Haut streichenden Hände, das hätte sie stutzig machen müssen. Und wie konnte ein erwachsener Mann nur so einfallslos küssen? Den Mund die ganze Zeit geöffnet, immer in derselben Stellung, so dass ihr der Gedanke an einen Fisch ständig im Kopf herumgegangen war, die Zunge wie ein elektrisches Rührwerk in ihrer Mundhöhle bewegend, ohne Variation, ohne Einsatz der Lippen und Zähne, wie ein Roboter, igitt!

Aber nein, sie hatte ihr Unwohlsein auf etwas Verdorbenes im Essen geschoben – ihm gegenüber. Sich selbst hatte sie eingeredet, der Ort wäre noch zu sehr behaftet mit Erinnerungen an seinen Vorgänger, der sie nicht allzu lange Zeit vorher verlassen hatte. Dabei hatte ihr Körper schon damals ganz genau signalisiert, dass sie sich mit ihm zwar hervorragend verbal verständigen konnte, dass er für befriedigenden Sex jedoch der falsche Partner war. Alles hatte sie ihm beibringen müssen! Und dann seine Feststellung, dass sie wohl eher ein klitoraler Typ sei! Wie von der Tarantel gestochen war sie danach aus der Waagerechten hochgeschossen. Diese Unterscheiderei vaginal – klitoral, sollten sich die gar nicht mehr so neuen Erkenntnisse der Sexualwissenschaft inzwischen nicht herumgesprochen haben? Was hatte er nur mit den anderen Frauen gemacht, die er vor ihr im Bett und sonst wo hatte? Und wie hatten diese Frauen auf ihn reagiert? War sie wirklich eine Ausnahme?

Irgendwann war ihr das Ganze zu lästig geworden. Außerdem dachte er nicht daran, ein Kondom zu benutzen. Ohne Begründung, einfach so, es sei ihm unangenehm, hatte er gesagt. Dass Simone aus gesundheitlichen Gründen keine Hormone nehmen durfte und die Spirale nicht vertrug, nahm er zwar zur Kenntnis, doch erwartete er stillschweigend von ihr, dass sie sich anderweitig um die Verhütung kümmern sollte. Interruptus kam für ihn ebenfalls nicht in Frage. Und wie lange es gedauert hatte, bis er endlich bereit gewesen war, einen Aids-Test machen zu lassen ...

Nein, es war gut, dass sie weggegangen war. Dorthin, wo er ihr nicht folgen konnte. Sie würde dafür sorgen, dass ihre Telefonnummer nirgends erscheinen würde. Manchen Männern konnte man anders nicht vermitteln, dass es nicht darauf ankam, ob beide die Trennung wollten, sondern dass es reichte, wenn einer der beiden der Meinung war, sie passten nicht zusammen.

Wie lästig waren die endlosen Diskussionen gewesen, in denen sie ihn von der Unsinnigkeit und er sie vom Weiterversuchen überzeugen wollte. Ihm ging es nicht in den Kopf, dass es sie nicht antörnte, wenn ein Mann sie genau so berührte, wie sie ihm das &nda

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