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Rebecca - Entscheidung aus Liebe von Kaine, Margaret (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 01.11.2020 per Download lieferbar

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Rebecca - Entscheidung aus Liebe

Eine Liebesgeschichte, die zu Herzen geht Die 18-jährige Rebecca Lawson hat ihre Eltern im Zweiten Weltkrieg verloren und sehnt sich nach Geborgenheit. Als sie nach der langen Zeit der Evakuierung nach London zurückkehrt, lernt sie den liebevollen Ian Beresford kennen. Sie verlieben sich und wollen heiraten. Doch dann verschwindet Ian spurlos. Rebecca, die ein Kind von ihm erwartet, ist verzweifelt. Sie ist überzeugt, dass ein Unglück geschehen ist, und reist kurzerhand zur Familie ihres Verlobten. Dort erwartet sie eine schreckliche Nachricht - und Rebecca muss entscheiden, was mit ihrem Kind geschieht ... Dieser Roman ist in einer früheren Ausgabe unter dem Titel 'Rosen für Rebecca' erschienen. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Margaret Kaine, geboren und aufgewachsen in 'The Potteries', in Mittelengland, lebt heute in Eastbourne. Ihre Karriere als Autorin startete sie mit Kurzgeschichten, die in mehreren Ländern veröffentlicht wurden. Anschließend erhielt sie für ihren Debütroman 'Beth - Geheimnis des Herzens' gleich zwei literarische Preise. Seitdem schreibt sie mit großem Erfolg romantische Sagas, die vor dem Hintergrund der industriellen Entwicklung zwischen den 50er- und 70er-Jahren in ihrer Heimat spielen. Margaret Kaine ist verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Homepage der Autorin: http://margaretkaine.com/.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 494
    Erscheinungsdatum: 01.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732595402
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1208 kBytes
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Rebecca - Entscheidung aus Liebe

1. Kapitel

"Ich bin der Bodenklopfer des Tonfassmachers!"

Als sie diese Worte hörte, blickte Rebecca an der Theke entlang. Sie grinste - nie im Leben! Schade, dass Sal und nicht sie den Gast bediente. Er war viel interessanter als 'Bier-Bill', wie man ihn hier in der Gegend nannte. Der kräftige Dockarbeiter beugte sich vor, um ihr noch einen seiner geschmacklosen Witze zu erzählen. "Oh, hör schon auf, Bill", sagte sie ungeduldig. "Zwei von deinen Geschichten pro Tag reichen wirklich!"

Sie wusste, dass er ihr das nicht übel nehmen würde. Er war hier Stammgast, wie die meisten Besucher dieser Eckkneipe. Aber dann glitt Rebeccas Blick wieder an das andere Ende der Theke zurück. Der dunkelhaarige junge Mann war groß, gut gebaut und definitiv gutaussehend. Von seiner Erscheinung fasziniert schlenderte sie unter dem Vorwand hinüber, ein paar Flaschen Tonic holen zu müssen, und bückte sich, um sie aus einem der unteren Regale zu nehmen.

"Ach ja?", sagte Sal, "und was soll das bitte sein? Auf den Arm nehmen könnense 'ne andere, klar!"

"Diesen Job gibt es wirklich", begann er zu protestieren, hielt jedoch inne, als Rebecca sich aufrichtete. "Na, wenn das nicht Aphrodite ist, die sich aus dem Meer erhebt - oder sollte ich vielleicht sagen, hinter der Theke!" Erschrocken blickte sie direkt in zwei graue Augen, die sie bewundernd ansahen.

"Oh, Rebecca, bedien du ihn", beschwerte sich Sal und wandte sich ab. "Dieser Kerl ist total verrückt! Er spricht nicht mal vernünftiges Englisch!"

"Sind Sie das?", fragte Rebecca herausfordernd, während sie sein Glas entgegennahm.

"Mild, bitte", meinte er, woraufhin sie den dekorativen Zapfhahn betätigte.

"Und?", wiederholte sie. "Sind Sie verrückt?"

Er lachte. "Nein, aber Sie können nicht leugnen, dass man auf diese Art sehr gut mit jemandem ins Gespräch kommt."

"Womit? Mit dem Bodenklopfer des Tonfassmachers oder dem Teil mit der Aphrodite?"

"Ersteres. Das zweite ist auf Sie allein zugeschnitten - ich konnte nicht widerstehen."

"Dann nehme ich an, dass Aphrodites Haar rot war?"

"Ihr Haar ist nicht rot!" Er ließ den Blick über Rebeccas schulterlange Locken gleiten. "Es hat einen warmen rotgoldenen Ton, und lassen Sie sich von niemandem etwas anderes erzählen."

"Meine Güte, Sie sind aber ganz schön herrisch."

"Liegt wahrscheinlich daran, dass ich Lehrer bin." Er lächelte. "Mein Name ist übrigens Ian. Ian Beresford."

Rebecca zögerte, dann erwiderte sie: "Ich bin Rebecca Lawson."

"Die volle Version? Dann hören Sie wohl nicht auf Becky?"

"Nein, tue ich nicht." Ihre Stimme klang scharf, endgültig, und Ian hob die Augenbrauen. Sie besaß offenbar das zur Haarfarbe passende Temperament.

Rebecca wollte sich von ihm abwenden. "Kommen Sie zurück - bitte?", bat er leise, dann runzelte er die Stirn, als er die zahlreichen Blicke der Männer bemerkte, die auf dem Mädchen ruhten, das weder in die Gegend noch in einen Pub zu passen schien. Sie sprach auch nicht mit dem Cockney-Akzent, den er überall um sich herum hörte.

Er schaute sich in der urigen Kneipe um. Ihm gefielen die alte Mahagoni-Theke, die Reihe Zinnkrüge auf dem Regal an der Wand über ihm, die kleinen intimen Nischen mit den Buntglasfenstern. Man konnte die vielen Geschichten, die diese Mauern mitangehört haben mussten, förmlich spüren, und grimmig fragte er sich, wie viele Männer die Wärme und Behaglichkeit dieser Kneipe in der Vergangenheit verlassen hatten, um sich den Schrecken des Krieges zu stellen.

"Woran denken Sie gerade?" Sal war zurückgekommen, um einen Schnaps einzuschenken.

Ian lächelte. "Ich habe nur gerade Ihre Kneipe und Ihr Barmädchen bewundert", meinte er. "Sie ist nicht unbedingt die Frau, die man hier erwarten würde, nicht wahr?" Er grinste sie an, und es war klar, was er meinte, als sein Blick über Sals tiefen Ausschnitt und ihr wasserstoffblo

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