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Redemption Road: Vergebung von Ashley, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2020
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Redemption Road: Vergebung

Annabel Percy, die Tochter eines mächtigen Politikers, lässt sich auf ein Date mit einem Biker ein, obwohl sie weiß, dass er der komplett falsche Mann ist. Aus ihrem Traum, etwas Verrücktes zu tun, wird ein Albtraum, als sie entführt wird und in der Hölle auf Erden landet!

Nathaniel 'Reverend' Malloy wurde in den Hells Raiders Motorcycle Club hineingeboren und wuchs dort auf. Für seine Brüder würde er alles opfern, sogar sein Leben. Aber als er unerwarteter Retter der Gefangenen eines Rivalen wird, macht Rev es zu seiner persönlichen Aufgabe, die schwer verletzte Annabel wieder gesund zu pflegen - und sie vor den Albträumen zu beschützen, die sie quälen.

Nach ihrer Genesung verfällt Annabel dem verführerischen Mann, der sie gerettet hat - doch wird sie jemals Revs Lebensstil als Biker akzeptieren können?

Die New York Times-Bestsellerautorin Katie Ashley lässt ihre LeserInnen in eine Welt voller Gefahren und Leidenschaft eintauchen.

Katie Ashley ist eine New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin und lebt in der Nähe von Atlanta, Georgia. Zusammen mit ihrer Tochter Olivia ist sie Frauchen von Belle und Elsa, zwei Hunden, die sie aus dem Tierschutz übernommen hat. Katie Ashley ist süchtig nach Pinterest, der TV-Serie 'Golden Girls', Shakespeare, Harry Potter und Star Wars.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 28.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864954603
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 420 kBytes
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Redemption Road: Vergebung

 

Kapitel 1

 

Rev

 

Gegenwart

 

Ich erwachte, weil mich jemand wie verrückt schüttelte. Ich öffnete die Augen, um meinem gequälten Unterbewusstsein zu entkommen, und starrte in die besorgten blauen Augen meines Bruders Bishop. Seine Hände hatten meine Schultern so fest gepackt, dass ich sicherlich Hämatome zurückbehalten würde.

"Was soll das, Mann?", fragte ich und schob ihn von mir.

Er taumelte auf der Matratze zurück. "Du hattest die Mutter aller Albträume."

Ich seufzte und rieb mir die Schultern, wo seine Hände gewesen waren. "Okay, aber das bedeutet nicht, dass ich zu deinem ekligen Gesicht mit dem Morgenatem aufwachen will", sagte ich, um die Anspannung aufzulockern.

Doch Bishop lachte nicht. Er bewegte sich auch nicht von meinem Bett. Er starrte mich nur weiterhin an, als ob mich das zum Reden bringen würde. So hatte er mich schon die letzten paar Tage angesehen, während wir unterwegs waren. Immer wenn wir zum Tanken oder Essen anhielten, starrte er mich an, kaute an seiner Unterlippe, als ob er mir etwas sagen wollte. Seit er vor drei Tagen durch eine persönliche Tragödie eines ehemaligen Clubmitglieds einen kleinen Einblick in mein lange gehütetes Geheimnis bekommen hatte, schien er völlig verzweifelt zu sein.

Ich brach das Schweigen zwischen uns. "Wann treffen wir die El Paso Raiders?"

"Um sieben."

Ich sah über die Schulter auf die leuchtende Anzeige der Uhr auf dem Nachttisch. "Das lässt uns nicht viel Zeit, durch diesen Staat zu fahren. Wir machen uns besser auf den Weg. Willst du zuerst duschen?"

"Nein, erst du." Bishop erhob sich aus dem Bett. "Ich besorge uns solange ein schnelles Frühstück."

"Danke, Bruder."

Als ich über den abgewetzten Teppich zum Bad ging, ließen mich Bishops Worte innehalten.

"Rev ... du weißt, dass es für mich keine Rolle spielt, was auch immer du erlebt hast. Es wird niemals irgendwas daran ändern, was ich für dich empfinde. Egal was es ist, du wirst immer mein großer Bruder und mein Präsident sein."

Da ich emotional zu hin- und hergerissen und außerdem zu stur war, um zu antworten, ignorierte ich ihn und ging ins Bad. Ich schloss die Tür ab und betrachtete mich im Spiegel. Zwei Tage durch Georgia, Alabama, Mississippi und Louisiana zu fahren, mit zu wenig Schlaf, forderte einen körperlichen Tribut. Kombiniert mit emotionalem Stress hatte ich nun dunkle Ringe unter den Augen. Wir waren so schnell losgeeilt, dass ich nicht einmal Rasierzeug dabeihatte, sodass mein Bart munter drauflos wuchs. Ich sah genauso aus wie die Hölle, die in mir tobte.

Ich drehte das Wasser voll auf und trat unter die Dusche. Mit den Händen stützte ich mich an den Fliesen ab und ließ mir das Wasser über den Kopf prasseln. Ich rollte mit den Schultern, um die Verspannungen zu lockern.

Die Zeit vor zwei Tagen fühlte sich an wie zwei Jahre und eine Ewigkeit her. Schwer, sich vorzustellen, dass ich noch vor achtundvierzig Stunden auf der Hochzeit meines Bruders Deacon und seiner Frau Alexandra getanzt und getrunken hatte. Dann kam ein Anruf des inoffiziellen Arztes der Raiders, Bob Breakneck Edgeway, und änderte alles.

Immer wenn ich die Augen schloss, verfolgte mich eins von zwei Gesichtern. Entweder war es das teuflische Gesicht meines Vergewaltigers oder das hübsche, unschuldige Antlitz von Breaknecks Tochter.

Es war fünf Jahre her, seit ich Sarah auf einem Event der Raiders gesehen hatte. Sie war einst ein ungelenkes, dreizehnjähriges Mädchen mit Zahnspange, das die meiste Zeit beim BBQ hinter Eric her war, dem Sohn im Teenageralter unseres damaligen Präsidenten Case. Jetzt war sie Studentin an der Uni Texas A&M. Auf dem Foto, das Breakneck mir geschickt hatte, sah man, dass sie zu einer dunkelbraunhaarigen Schönheit mit einem unschuldigen Lächeln herangewachsen war.

Die Art

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