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Regenbogenträume von Peterson, Alice (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
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Regenbogenträume

'Ein zu Herzen gehender Roman, der uns zeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt.' The Guardian Katie scheint alles zu haben, was man sich nur wünschen kann. Doch eines Tages holt das wahre Leben sie ein: Ihre Eltern bitten sie, ihre jüngere Schwester Isabel für zwei Wochen zu sich zu nehmen. Aber Isabel ist anders. Sie passt nicht in Katies perfekte Welt. Denn Isabel hatte nicht das Glück, gesund auf die Welt zu kommen. Katie ist vollkommen überfordert - und allmählich beschleicht sie ein schrecklicher Verdacht ... Alice Peterson erzählt eine bewegende Geschichte über Familie, Eifersucht und echte Liebe - warmherzig und wunderbar! Weitere Romane der Autorin bei beHEARTBEAT: Herzenssachen. Engelspfade. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Alice Peterson, geboren 1974, widmet sich erfolgreich dem Schreiben von berührenden Romanen, seit sie aus gesundheitlichen Gründen mit 18 Jahren ihre Karriere als Tennisspielerin aufgeben musste. Ihre Bücher sind Liebesgeschichten, doch vor allem widmet sie sich Heldinnen, die entweder selbst mit einem Handicap zu kämpfen haben oder eine problematische Situation in ihrer Familie bewältigen müssen. Peterson beschreibt diese besonderen Lebensgeschichten mit viel Gespür, Humor und einer positiven Haltung. Ihre Romane wurden von den Leserinnen und der Presse mit großer Begeisterung aufgenommen. Alice Peterson lebt in London mit ihrem Hund Mr. Darcy. Website der Autorin: https://www.alicepeterson.co.uk/.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 364
    Erscheinungsdatum: 28.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732588992
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1514 kBytes
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Regenbogenträume

Kapitel 1

"Morgen, Eddie." Ich stelle das kleine Tablett, auf das ich schon mein obligatorisches Croissant gelegt habe, auf die Theke.

"Das Übliche, Katie?" Er macht sich an der Espressomaschine zu schaffen. "Lange nicht gesehen."

"Ja, ich war in Paris, geschäftlich. Die neue Kollektion, wissen Sie."

"Paris und Models? Klingt für mich wie Urlaub!"

"Wenn man dreitausend Designermodelle durchsehen muss, hört der Spaß bald auf, das kann ich Ihnen sagen. Das war wie auf dem Viehmarkt."

"Hier - Ihr Cappuccino mit viel Schaum und Kakaopulver, extra für Sie!"

"Wunderbar!"

"Viel zu tun heute?"

"Und ob! Immer nur hetzen, hetzen, hetzen! Keine Minute Pause."

"Sie haben schon wieder eine andere Haarfarbe", stellt er fest.

Ich lächle aufgeregt. "Heute Abend präsentiere ich meine neue Kollektion." Ich krame in meiner Handtasche nach dem passenden Kleingeld. Dann schnappe ich mir mein Croissant und meinen Cappuccino. "Ich muss los. Bis morgen!"

"Noch fünf Minuten!", rufe ich den Models in der Garderobe zu. Ein stechender Geruch nach Haarspray und Stylingprodukten hängt in der Luft. Ich wandere im Flur auf und ab. Wo bleibt Sam? Ich rufe ihn von meinem Handy aus an.

"Ich bin unterwegs, Katie, versprochen", sagt er. "Ich sitze schon im Taxi." Er ahmt das Geräusch eines Motors nach. "Hier links, Kumpel!", brüllt er.

"Sam! Ich kann ein Telefon im Hintergrund hören. Du bist immer noch im Büro, stimmt's?"

"Eine halbe Stunde noch, höchstens", erwidert er mit Bestimmtheit.

"Sam, ich befinde mich im Haus eines deiner Kunden. Ich brauche dich hier!"

"Au, meine Haare! Nicht so fest!", höre ich Henrietta, eins der Models, kreischen. "Sind Sie sicher, dass Sie ein Profi sind?"

"Bitte komm so schnell wie möglich", flehe ich. Ich beende das Gespräch, hole tief Luft und kehre in die Garderobe zurück. Henrietta sitzt in einer Ecke und streicht besitzergreifend über eine ihrer blonden Haarsträhnen. "Hen! Fünf Minuten", sage ich mit Nachdruck. Ich halte eine Hand hoch und spreize die Finger. "Eins, zwei, drei, vier, fünf. Kein Herumgezicke mehr, okay? Lass dir einfach von ihr die Haare machen."

Ich lasse meinen Blick über die hochhackigen Schuhe schweifen, die überall herumstehen, und die Ständer mit den schwarzen Kleidungsstücken, die vorgeführt werden sollen. Ich besitze ein Modegeschäft in Turnham Green. Es heißt FIB , was die Abkürzung für Female in Black - Frau in Schwarz - ist. Ich führe Freizeit- und Abendkleidung und Accessoires, alles natürlich überwiegend in Schwarz - von dem einen oder anderen Zubehör und einem gelegentlichen Farbtupfer als Kontrast einmal abgesehen. Heute Abend findet die Sommermodenschau statt. Ich veranstalte zwei Modenschauen im Jahr, was zwar ein hartes Stück Arbeit ist, sich aber bezahlt macht.

Das Haus für den heutigen Abend hat uns ein Kunde von Sam zur Verfügung gestellt. Es liegt in Chiswick und ist so weitläufig, dass man einen Marathon darin laufen könnte. Da es für meine ortsansässigen Kunden leicht erreichbar ist, eignet es sich vorzüglich für meine Zwecke. Die Einrichtung ist minimalistisch gehalten: Holzfußböden, weiße Wände, Spotlights, große moderne Gemälde, Spiegel in Goldrahmen. Im Grunde ist es ein genaues Abbild von Sams Haus, nur dass seines halb so groß ist.

Die Zuschauer nehmen ihre Plätze ein. Ich kann die vertrauten Geräusche über den Fußboden schrammender Stühle, das Klackern von Highheels hören. Das ist der Punkt, an dem mich immer das Lampenfieber packt. Ich greife zu einem halb vollen Glas Champagner, dessen Rand mit pinkfarbenem Lippenstift verschmiert ist.

"Ist Ihr Glas halb voll oder halb leer?" Mit diesen Worten hatte Sam mich damals in einer Bar angesprochen und augenzwinkernd hinzugefügt: "Sie erlauben, dass ich Ihnen nachschenke?" Wäre Sam ein Glatzkopf mit Mundgeruch gewesen, hätte

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