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Releasing You. Lukas & Abby von Glicker, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.03.2019
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Releasing You. Lukas & Abby

Kann Lukas Abby vor ihrer Vergangenheit beschützen? Abby weiß keinen Ausweg mehr. Aus Angst vor ihrem gewalttätigen Freund bricht sie ein Jahr vor ihrem Abschluss das College ab und flüchtet von Washington D.C. nach Los Angeles. Dort trifft sie bei einem illegalen Motorradrennen auf Lukas, Rennfahrer und Mechaniker. Von der ersten Sekunde an fühlt sich Abby zu ihm hingezogen, aber immer wieder hat sie die Wutausbrüche ihres Exfreunds vor Augen. Die illegalen Geschäfte von Lukas machen ihr Angst, sie weiß nicht, ob sie ihm trauen kann. Und dann steht ihr Ex plötzlich vor der Tür ... Von Sarah Glicker sind bei Forever by Ullstein erschienen: Second Chance for Love (Las-Vegas-Reihe 1) Love at Third Sight (Las-Vegas-Reihe 2) Melody & Scott - L.A. Love Story (Pink Sisters Band 1) Haley & Travis - L.A. Love Story (Pink Sisters Band 2) Brooke & Luke - L.A. Love Story (Pink Sisters Band 3) L.A. Love Storys Band 1-3: 3 Romane in einem Bundle Craving You. Henry & Lauren (A Biker Romance 1) Breaking You. Jenny & Dean (A Biker Romance 2) Releasing You. Lukas & Abby (A Biker Romance 3) Sarah Glicker, geboren 1988, lebt zusammen mit ihrer Familie im schönen Münsterland. Für die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte gehörten Bücher von Kindesbeinen an zum Leben. Bereits in der Grundschule hat sie Geschichten geschrieben. Als Frau eines Kampfsportlers liebt sie es, Geschichten über attraktive Bad Boys zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 04.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958182660
    Verlag: Forever
    Größe: 2657 kBytes
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Releasing You. Lukas & Abby

1

"Verdammte Scheiße, das kann doch nicht wahr sein", entfährt es mir, als ich merke, dass ich mich verlaufen habe.

Langsam, fast schon in Zeitlupe, drehe ich mich im Kreis und versuche, wenigstens einen Anhaltspunkt zu finden, wo ich mich gerade aufhalte. Doch man erkennt nicht viel.

Es scheint so, als wäre ich in einem Gewerbegebiet gelandet. Am liebsten würde ich meinen Frust laut hinausschreien, doch das kann ich mir gerade noch verkneifen. Auch deshalb, weil ich mich nicht sehr wohl dabei fühle, hier alleine zu sein, und deswegen nicht unbedingt laut werden will. Schnell verdränge ich dieses Gefühl und bemühe mich, mich wieder auf meine Umgebung zu konzentrieren.

Seitdem ich aus Washington verschwunden bin, und damit mein Studium in Sozialwissenschaften abgebrochen habe, habe ich es noch nicht bereut. Doch das hier könnte das erste Mal werden.

Ich ziehe mein Handy aus der Hosentasche, um zu überprüfen, wo ich mich befinde. Doch noch bevor ich es entsperren kann, dringen leise Geräusche an mein Ohr. Auf der Suche nach der Quelle blicke ich mich um, doch ich kann sie nirgends entdecken.

Mit vorsichtigen Schritten gehe ich in die Richtung, aus der die Laute kommen, und biege um eine Ecke. Dabei mache ich mich auf alles gefasst, mit dem man in dieser Stadt um diese Uhrzeit rechnen muss. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, was das sein könnte.

In der nächsten Sekunde bleibe ich jedoch ruckartig stehen und reiße schockiert meine Augen auf. Mit diesem Anblick hatte ich nicht gerechnet. Überall stehen kleine Grüppchen um Motorräder herum und Menschen in Motorradkluft unterhalten sich angeregt. Die Frauen tun alles, um die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zu ziehen. Sie spielen an ihren Haaren oder zupfen ihre kaum vorhandenen Oberteile zurecht. Auch auf dem Gehweg stehen Menschen, die so aussehen, als würden sie auf irgendetwas warten.

Es dauert einen Moment, bis ich verstanden habe, dass ich in einem Straßenrennen gelandet bin. Ich war zwar noch nie bei so etwas dabei, doch ich habe genug Filme gesehen.

"Oh Mann", murmle ich leise. Das ist das Letzte, was ich jetzt gebrauchen kann, doch ändern kann ich es auch nicht. Schließlich habe ich keine Ahnung, wie ich wieder wegkomme. Ich weiß ja nicht einmal, wie ich hier gelandet bin. Eigentlich habe ich mich genau an die Wegbeschreibung einer Frau gehalten, die ich zufällig getroffen habe.

Ein letztes Mal atme ich tief durch, bevor ich nach meiner Reisetasche greife und sie mir über die Schulter hänge. Dann nehme ich meine Handtasche und die Tasche meines Laptops in die andere Hand und setze mich in Bewegung.

Ich bin so in Gedanken vertieft, dass ich kaum merke, wie ich einen Mann anremple, als ich zwischen zwei Motorrädern hindurchgehe. "Entschuldigung", sage ich nur und schaue dabei an ihm vorbei.

Ich will so schnell wie möglich von hier verschwinden. In den letzten Monaten habe ich gelernt, dass es in manchen Situationen besser ist, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und das ist so eine Situation.

Doch da streift mein Blick den Mann, den ich angerempelt habe. Ich hebe meinen Kopf ein Stück.

Er ist groß und hat breite Schultern. Seine Arme sind muskulös und bedeckt mit Tattoos. Sein Auftreten wirkt aggressiv. Die etwas längeren Haare unterstreichen das noch.

Obwohl ich es nach den letzten Wochen und Monaten eigentlich besser wissen müsste, kann ich mich nicht von ihm abwenden. Dabei ist ein weiterer Mann in meinem Leben das Letzte, was ich will. Außerdem schreit alles an diesem Typen, dass er gefährlich ist.

Trotzdem öffnet sich mein Mund, damit ich besser atmen kann.

Als ich wie angewurzelt stehen bleibe, dreht er seinen Kopf in meine Richtung und sieht mich an. Der Lärm der Unterhaltungen, die um uns herum geführt werden, dringt an mein Ohr. Wir sind nicht allein und trotzdem kommt es mir gerade so vor.

Alles um mich herum verschwimmt

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