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Rendezvous im Winter Julia Bd. 1845 von BROOKS, HELEN (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
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Rendezvous im Winter

Erst die romantische Adventszeit, dann das Fest der Liebe zu zweit? Davon will die hübsche Modefotografin Blossom nichts wissen! Nach einer Enttäuschung bleibt sie lieber allein - weshalb sie Zak Hamilton, Unternehmer und international bekannter Playboy, abweist. Doch ihre Zurückhaltung fordert ihn noch mehr heraus! Zärtlich umwirbt er sie, bis Blossom endlich einem Rendezvous in der Vorweihnachtszeit zustimmt. Aber das Treffen endet genau, wie sie befürchtet hat: Bei Zaks leidenschaftlichem Kuss schmelzen ihre strengen Vorsätze dahin wie Schnee im warmen Kerzenschein ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863493028
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1845
    Größe: 318 kBytes
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Rendezvous im Winter

1. KAPITEL

Welch ein Chaos! Blossom White seufzte. Sie war nur eine Minute nicht im Zimmer gewesen. Und schon sah es aus, als wäre ein Wirbelsturm hindurchgefegt. Entsetzt betrachtete sie die Szene, die sich ihr bot, und bemühte sich, das Geschrei der Kinder zu übertönen. Sie waren zwar nur zu viert, machten aber mehr Radau als ein gutes Dutzend. "Harry! Simone! Es reicht. Hört sofort auf, Rebecca und Ella mit Kuchen zu bewerfen!"

Als in diesem Moment ein Stück Schokoladenkuchen direkt auf ihrer Stirn landete, vergaß die sonst eher gutmütige Tante Blossom ihren festen Vorsatz, die Ruhe und Geduld in Person zu sein. Den hatte sie gefasst, weil ihre Schwester, die Mutter der Kinder, im Krankenhaus lag. Doch jetzt stürzte Blossom quer durch den Raum und packte die beiden älteren Kinder.

Am liebsten hätte sie ihnen den Hintern versohlt, stattdessen begnügte sie sich damit, sie zornig zu ermahnen: "Habt ihr gehört, was ich gesagt habe? Es reicht. Für euch ist Fernsehen nach dem Dinner heute gestrichen. Es wird noch gebadet, und dann geht ihr direkt ins Bett."

"Wir wollen aber unsere Sendungen gucken", protestierte Harry trotzig. Er hatte ein engelhaftes Gesicht, das viel zu leicht darüber hinwegtäuschte, dass er ein wahrer Rabauke war. Außerdem versuchte er, sich ihrem Griff zu entwinden.

"Das kannst du vergessen, Harry. Jedenfalls, solange ihr nicht das tut, was ich euch sage." "Mummy lässt uns immer fernsehen."

Mummy befindet sich zweifellos auch ständig im Zustand völliger Erschöpfung. "Ich bin nicht eure Mummy, und ich sage euch, was ihr zu tun habt und nicht umgekehrt. Verstanden?"

Das war für ihren Neffen offensichtlich eine völlig neue Vorgehensweise. Zum ersten Mal sah er die andere Seite seiner Tante Blossom und brach prompt in Tränen aus. Es dauerte nur etwa ein bis zwei Sekunden, bis seine Schwestern mit einstimmten.

Wie Melissa mit diesen beiden Zwillingspaaren unter fünf Jahren fertig wird, ist mir ein völliges Rätsel, dachte Blossom grimmig. Sie war jetzt seit einem Tag für sie verantwortlich und fühlte sich bereits vollkommen erledigt. Resigniert blickte sie auf die hellen Wände, an denen nun Flecken von Kuchen und Sahne zu sehen waren. Auf dem Tisch breitete sich verschütteter Orangensaft aus, der langsam auf die Holzdielen tropfte.

Blossom hätte ohne Weiteres in das Heulkonzert mit einstimmen können. Stattdessen erklärte sie bestimmt: "Kein Gejammer mehr. Wir werden dieses Chaos jetzt gemeinsam beseitigen, Harry und Simone, okay? Wer kann am meisten aufräumen und putzen?"

"Ich, ich." Harrys Tränen waren urplötzlich versiegt.

Sie schickte die beiden älteren Kinder in die Küche, um Besen und Putzlappen zu holen, während sie ihre beiden jüngsten Nichten anstarrte. Die zwei hatten ebenfalls aufgehört zu weinen und leckten sich die Schokolade von den kleinen Händchen. Jedes Mal, wenn ein Krümel auf den Boden fiel, kicherten sie laut.

Kurzentschlossen nahm Blossom die beiden auf den Arm und trug sie ins Wohnzimmer hinüber, wo sie sie erst mal in den Laufstall verfrachtete.

Als sie ins Esszimmer zurückkehrte, hatten Harry und Simone sich bereits eifrig ans Putzen gemacht. Sie waren eine ganze Weile beschäftigt.

Doch irgendwann war der Raum wieder einigermaßen in Ordnung gewesen. Alle vier Kinder waren gebadet, sie hatte ihnen eine Gutenachtgeschichte vorgelesen, und nun schliefen sie tief und fest. Blossom schlich die Treppe hinunter in die Küche, um sich einen Kaffee zu machen.

Nach der ganzen Aufregung des Tages hatte sie endlich die Gelegenheit, sich hinzusetzen und nachzudenken, und plötzlich wünschte sie sich beinahe, die Kinder wären wieder wach. Am Morgen hatte ihr Schwager Greg sie voller Panik angerufen, um ihr mitzuteilen, dass Melissa mit fürchterlichen Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Bei allem, was sie den Ta

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