text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Richer than Sin von March, Meghan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.06.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Richer than Sin

Sie dürfen sich nicht lieben, denn ihre Familien sind für immer verfeindet Für Geschäftsmann Lincoln Riscoff steht das Familienunternehmen an erster Stelle. Aber seine Welt gerät ins Wanken, als er erfährt, dass Whitney Gable zurück in der Stadt ist. Augenblicklich holen ihn die Erinnerungen an ihre eine gemeinsame Nacht ein, die sein Leben für immer veränderte. Aber auch wenn das Verlangen, Whitney wiederzusehen, so stark ist wie nie zuvor, weiß Lincoln, dass er sich von ihr fernhalten muss: Denn Whitneys Familie ist seit Jahrhunderten mit seiner eigenen verfeindet. Und ein Riscoff und eine Gable dürfen niemals zusammen sein... 'Mit diesem Roman hat Meghan March die Messlatte für großartige Liebesromane ins Unerreichbare katapultiert!' T. M. FRAZIER Auftaktband der verboten heißen RICHER-THAN-SIN-Trilogie von NEW-YORK-TIMES-Bestseller-Autorin Meghan March

Meghan March ist eine USA-Today-Bestseller-Autorin. Sie ist spontan, leicht zu beeindrucken und schämt sich kein bisschen dafür, dass sie heiße Liebesgeschichten gern liest und schreibt. In der Vergangenheit arbeitete sie als Verkäuferin, designte Schmuck und unterrichtete Gesellschaftsrecht. Aber Bücher über mächtige Alphahelden und starke Frauen, die sie in die Knie zwingen, zu schreiben ist vermutlich der beste Job, den sie jemals hatte. Weitere Informationen unter: meghanmarch.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 29.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312401
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Richer than Sin
    Größe: 1868 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Richer than Sin

3. KAPITEL
Whitney

Gegenwart

Zehn Jahre. So lange ist es her, seit ich zum letzten Mal das »WILLKOMMEN IN GABLE«-Schild gesehen habe. Damals saß ich als frisch verheiratete Frau auf dem Rücksitz einer Limousine und fuhr voller Bedauern davon.

Ich kann nicht sagen, wie oft ich seitdem darüber nachgedacht habe zurückzukehren. Hundertmal? Tausendmal? Wahrscheinlich liegt die Zahl irgendwo dazwischen. Ich habe mir vorgestellt, wie ich in einem schicken Sportwagen sitze, das Haar mit einem Tuch zusammengebunden, als wäre ich Grace Kelly. Oder auch in einem SUV, der von einem Chauffeur gesteuert wird.

In diesen zehn Jahren war mir nicht ein einziges Mal der Gedanke gekommen, dass ich in einem Greyhound-Bus in die Stadt zurückkehren würde.

Die Frau neben mir schnarcht so laut, dass sie selbst davon aufwacht. Sie bewegt den Kopf ruckartig hin und her und wischt sich Speichel vom Rand ihres Damenbarts.

»Was habe ich verpasst?« Sie lehnt sich über mich, um aus dem Fenster zu schauen, während wir uns der Bushaltestelle nähern.

»Nichts«, erwidere ich. Ich ziehe mir die Baseballkappe in die Stirn und rücke meine Sonnenbrille zurecht, um hoffentlich das blaue Auge zu verbergen, denn das Make-up ist hier und da schon ein wenig verwischt. Zum Glück hat sie mich nicht erkannt. Ich hoffe, dass mein fragliches Glück anhält, bis ich aus dem Bus gestiegen bin, damit sie niemals eine Ahnung haben wird, neben wem sie auf der langen Fahrt von L. A. gesessen hat.

Als ich die Stadt auf dem Rücksitz der Limo verließ, war nur einer von uns berühmt - Ricky Rango, der aufsteigende Rockstar, dem es bestimmt war, ein Rockgott zu werden. Nun liegt er zwei Meter tief unter der Erde, und ich habe Berühmtheit erlangt, weil ich die Schwarze Witwe bin, die ihn umgebracht hat. Zumindest behaupten das die Leute.

Ich kenne die Wahrheit, aber so etwas Banales interessiert niemanden. Der Absturz von der Ehefrau eines Rockgottes zur meistgehassten Frau in Amerika ist ein steiniger Weg gewesen, und um ehrlich zu sein, kann ich von Glück reden, dass ich es lebend aus L. A. herausgeschafft habe.

Die Bremsen des Greyhound-Busses quietschen, als er langsamer wird und schließlich zum Stehen kommt. Sofort wandern meine Gedanken in eine andere Richtung. Ich muss aufhören, über das nachzudenken, vor dem ich davonlaufe, und es hinter mir lassen, falls das überhaupt möglich ist. Ich bin bereit, über das nachzudenken, worauf ich zulaufe.

Ich hätte nur niemals gedacht, dass ich ausgerechnet auf Gable zulaufen würde, den Ort, an dem ich so viele Jahre in der verzweifelten Hoffnung verbracht habe, ihn irgendwann verlassen zu können. Aber jetzt hat sich alles verändert. Ich will bloß ein einfaches, ruhiges Leben haben. Etwas Normales. Ohne Paparazzi und Anschuldigungen. Ohne Schuldgefühle und Angst. Ich hoffe, dass Gable mein sicherer Hafen sein kann, aber ich werde meine Erwartungen nicht zu hoch ansetzen.

Ich werfe einen Blick aus dem Fenster und rechne damit, das alte hölzerne Zugdepot zu sehen. Doch wir befinden uns auf der falschen Seite der Stadt. Vor uns steht ein Glasgebäude, das viel zu neu aussieht, um Teil von Gables historischem Charme zu sein, aber an der Seite steht in großen Buchstaben RISCOFF MEMORIAL BUS TERMINAL.

Riscoff. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich nicht weiß, ob ich hier jemals Frieden finden werde.

Kaum hatten wir vor ein paar Minuten die Stadtgrenze hinter uns gelassen, beschleunigte sich mein Herzschlag, und mein ganzer Körper fühlte sich an wie eingeschnürt. Es war, als wüsste jeder Teil von mir, dass wir uns in unmittelbarer Nähe zu ihm befanden.

Ich zwinge mich dazu, langsamer zu atmen, und versuche, den Namen zu betrachten, ohne irgendetwas zu empfinden.

Fehlanzeige.

Also funkle ich ihn stattdessen bös

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen