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Ring frei für die Liebe Roman von Low, Shari (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.01.2014
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Ring frei für die Liebe

Was für ein Albtraum! Eventmanagerin Talli soll für ihren Bruder und dessen verwöhnte Verlobte die Hochzeit des Jahres schmeißen. Mit 500 Gästen. Und Tauben. Und das alles in nur acht Wochen - Personaltrainer Zac braucht dringend eine Finanzspritze. Was für ein Glück, dass ihm eine reiche Klientin einen fetten Bonus verspricht - sollte er es schaffen, sie für ihre Traumhochzeit auf Figur zu trimmen. In nur acht Wochen! Wenn ihm bloß nicht ständig diese nervige Hochzeitsplanerin in die Quere käme ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 351
    Erscheinungsdatum: 17.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838746135
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Untitled Romantic Novel 11
    Größe: 1009 kBytes
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Ring frei für die Liebe

3. Kapitel

Tallis Mutter bedachte sie mit einem derart tödlichen Blick, dass sich Tallis Zehennägel in den Burberry Biker Boots zusammenkrallten.

Zumindest deutete sie es als tödlichen Blick. Seit der OP zwei Wochen zuvor hatte Arabella Caston-Jones' Gesicht immer den gleichen Ausdruck, egal ob sie gerade wütend, glücklich, ängstlich oder traurig war. Es war wie zu einer Maske erstarrt und so geschwollen, dass es bestürzenderweise dem eines Kugelfisches nicht unähnlich war. Mit einem menschlichen Gesicht hatte es jedenfalls noch immer nicht die geringste Ähnlichkeit, schon gar nicht mit dem ihres Idols Carole Middleton, Mutter des jüngsten Neuzugangs des englischen Königshauses. Offenbar hatte der Schönheitschirurg einen kurzen Blick auf das Foto geworfen (ein Bild aus der Daily Mail , das die Familien Windsor und Middleton bei Wills und Kates Hochzeit zeigte), das Arabella ihm bei ihrem ersten Besuch vor die Nase gehalten hatte, und fälschlicherweise angenommen, seine neue Patientin böte ihm mehrere Tausend Pfund ihres Barvermögens für die Umwandlung in Prince Andrew.

"Tallulah, wie konnte das passieren? Die Carltons weigern sich, ihre Rechnung zu begleichen. Sie behaupten, sie hätten dem Dorchester Hotel ein Vermögen als Entschädigung zahlen müssen, und die kleine Cosima sei so verstört, dass sie in ihr Haus auf den Bahamas flüchten musste. Die arme Kleine! Du weißt, wie empfindlich dieses Kind ist."

Talli biss die Zähne zusammen, um die Bemerkung, die ihr auf den Lippen lag, irgendwie zurückzuhalten. Die arme Kleine? Cosima war eine unerzogene, verwöhnte Göre, die ein Riesentheater veranstaltet hatte, nur weil Tabitha Deloite, ihre beste Exfreundin (mit großem E wie Edelschlampe), auf ihrer Geburtstagsparty dasselbe Kleid angehabt hatte wie sie: einen abgefahrenen knallroten Dior-Fummel, der mehr gekostet hatte, als das gesamte anwesende Catering-Personal in einem halben Jahr verdiente. Für jede andere wäre das eine kleine Panne an einem ansonsten sensationellen Abend gewesen. Aber nicht für die arme kleine Cosima. O nein! Man hatte ihre spitzen Schreie noch in weit entfernten Londoner Stadtteilen hören können, ebenso die Sirenen des Löschzugs, der sich in Bewegung gesetzt hatte, nachdem die arme kleine Cosima in ihrem Wutanfall einen ihrer Jimmy Choos gegen die Wand geschleudert und dadurch den Feueralarm ausgelöst hatte.

Die Hotelleitung hatte sich daraufhin gezwungen gesehen, alle Gäste zu evakuieren, darunter auch drei amerikanische Rapper, verschiedene Kabinettsmitglieder und Gwyneth Paltrow.

Alle, außer der armen kleinen Cosima, die sich mit mehreren Gramm Kokain und einer Flasche Tequila in ein Bad verzogen hatte und dort erst entdeckt wurde, nachdem ihr Vater eine Suchaktion verlangt und angedroht hatte, notfalls ein Spezialistenteam des Geheimdienstes anzufordern. Das konnte man offenbar, wenn man so jemand Wichtiges im Verteidigungsministerium war wie er.

Talli hatte sich jedenfalls schon im Knast gesehen, in Guantanamo oder wohin auch immer die britische Regierung Leute schickte, die sie so richtig ankotzten.

Zugegeben: Sie hatte blöderweise eine der heiligsten Regeln der Party-Organisation missachtet: das Outfit des Gastgebers unter allen Umständen geheim zu halten – notfalls unter Einsatz des eigenen Lebens. Da half es auch nicht, dass das Debakel weiter eskaliert war. Tabitha hatte nämlich über Facebook, Twitter und E-Mail – genau genommen war das einzige Kommunikationsmittel, das sie ausgelassen hatte, ein Flugzeug mit einem Spruchband – verbreitet, dass ihr das Kleid viel besser gestanden habe als Cosima. Ach, und danke an das nette Mädchen von der Veranstaltungsagentur, das ihr das

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