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Rivalen aus Leidenschaft von Harroway, JC (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Rivalen aus Leidenschaft

Harley kann es nicht glauben: Ausgerechnet Jack Demont, ihr Schwarm aus Teenager-Jahren und jetzt Architekt, schnappt ihr das Morris Building vor der Nase weg, mit dem Harley viel Besseres im Sinn hat. Die erbitterte Rivalität zwischen ihren Familien brandet hoch - genau wie die erotische Spannung zwischen ihnen. Als sie der heißen Leidenschaft wieder und wieder nachgeben, stellt sich nur noch eine Frage: Können Harley und Jack den alten Groll hinter sich lassen, oder holt die Vergangenheit sie ein?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733738402
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1456 kBytes
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Rivalen aus Leidenschaft

1. KAPITEL

Zahllose Kabel schlängelten sich über den Beton, und mit einem der zehn Zentimeter hohen Absätze ihrer handgefärbten Schuhe blieb sie darin hängen, stolperte fluchend und knickte um.

Harley Jacob rang nach Luft und wartete, bis der Schmerz wieder nachließ. Sie runzelte die Stirn beim Anblick des Kratzers auf ihrem petrolfarbenen Schuh, der farblich perfekt zu ihrem Kaschmirkleid passte. Es war das Kernstück der Herbstkollektion ihres Modelabels.

Seufzend verdrängte sie den Frust. Ihr heutiger Plan war wichtiger als hundert Paare dieser handgefärbten Schuhe.

Um nicht noch einmal zu stolpern, bahnte sie sich nun äußerst vorsichtig ihren Weg und achtete bei jedem Schritt darauf, nicht auf das Wirrwarr aus Kunststoffrohren, gefährlich aussehenden Elektrowerkzeugen und aufgestapeltem, staubigem Baumaterial zu treten.

Dieser saudumme Bauunternehmer!

Wer immer auch das Sagen bei Demont Designs Architecture and Property Development haben mochte, er hetzte nicht nur von Termin zu Termin, sondern hatte auch vollkommen unerwartet Harleys Ankauf des Morris-Buildings zum Stillstand gebracht. Dieser Kauf sollte bereits in wenigen Tagen abgeschlossen werden, und jetzt lag der ganze Deal plötzlich ohne jede Erklärung auf Eis.

Am Ende des Raums stand eine Gruppe von Männern eng zusammen. Harley versuchte, nicht daran zu denken, wie albern sie mit dem Helm und der gelben Warnweste aussah. Für sie war so ein Aufzug die reinste Demütigung.

Mit jedem Schritt wuchs ihre Entschlossenheit. Bei diesem Deal ging es ihr nicht um den Ruf ihrer Familie, die hier in New York zum elitären Immobilienadel gehörte, vielmehr wollte sie ihrem Modelabel und ihren wohltätigen Unternehmungen zum Erfolg verhelfen.

Dieser Deal war für sie etwas Persönliches. Sie durfte auf keinen Fall schon wieder versagen.

Als sie sich der Gruppe näherte, die genau wie sie Schutzausrüstung und Warnwesten trug, wurde das ohrenbetäubende Hämmern leiser.

Anscheinend hatten die Männer das Klacken ihrer Absätze gehört, denn sie drehten sich allesamt zu ihr um und die Unterhaltung erstarb augenblicklich.

Selbstbewusst hob sie das Kinn. Sie würde sich nicht abwimmeln lassen. Sie hatte schließlich genug Erfahrung darin, sich in Männerdomänen durchzusetzen.

Genau wie ihre beiden Geschwister hatte auch sie in den Schulferien immer im Familienunternehmen gearbeitet. Aber während ihr Bruder und ihre Schwester Akten sortiert und Anrufe entgegengenommen hatten, hatte Harley wegen ihrer Dyslexie immer nur Papierkörbe ausgeleert und Kaffee für die ihrem Vater unterstellten Manager gekocht.

"Ich suche Mr. Demont."

Die Gruppe teilte sich vor ihr. Belustigt und neugierig sahen die Männer zu dem Mann hinüber, der sich mitten in der Gruppe über einen aufgeklappten Laptop gebeugt hatte und sich jetzt langsam aufrichtete. Der Blick, mit dem er Harley musterte, war durchdringend.

"Ich bin Jack Demont."

Harley rang nach Luft. Nein, das konnte einfach nicht sein! Jack? Jacques? Jacques Lane?

Fassungslos musterte sie ihn. Der Mann, den sie hier treffen wollte, war Jacques Lane? Eine sexy Aura umgab ihn. Heute war er ein erwachsener Mann, damals war er ein junger Kerl gewesen, den sie angehimmelt und zu lieben geglaubt hatte.

"Kann ich Ihnen helfen?"

Auch wenn er sie nicht zu erkennen schien, bestand für Harley kein Zweifel. Immer noch besaß er einen Hauch von dem französischen Akzent, bei dem sie einst vor Lust die Zehen in ihren Designerschuhen angespannt hatte.

Er sah sie aus seinen meeresblauen Augen einen Moment lang eindringlich an. Ihr Verstand war plötzlich wie benebelt.

Er wandte den Blick nicht von ihr ab, doch seine Pupillen weiteten sich fast unmerklich.

Harley presste die Schenkel fest aneinander. Seltsam, wie rasend schnell sich Ärger und Frust in

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