text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Rixton Falls - Secrets von Renshaw, Winter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Rixton Falls - Secrets

Sie hat einen Prinzen verdient. Doch Royal Lockhart ist alles, nur kein Prinz

Sieben Jahre ist es her, dass Royal ohne ein Wort des Abschieds verschwand und Demis Herz in tausend Scherben zerbrach. Er war ihr erster Kuss, ihre erste Ahnung von der Liebe, alles, was sie jemals wollte. Dabei wussten sie von Anfang an, dass sie nicht zusammen sein können. Denn als Tochter der angesehensten Familie von Rixton Falls hatte Demi einen Prinzen verdient und keinen Jungen aus einfachen Verhältnissen. Seit Royals plötzlichem Verschwinden versucht sie daher ihre erste große Liebe zu vergessen. Doch gerade als sie glaubt, endgültig über ihn hinweg zu sein, ist Royal zurück in Rixton Falls!

'Ein hart verdientes Happy End. Winter Renshaw ist fantastisch!' The Book Hookup

Band 1 der WALL-STREET-JOURNAL-Bestseller-Reihe von Winter Renshaw

Winter Renshaw ist eine amerikanische Liebesromanautorin, die es mit ihren Romanen regelmäßig an die Spitze der Bestseller-Listen schafft. Sie lebt im Mittleren Westen und ist eigentlich nie ohne Laptop anzutreffen. Wenn sie gerade nicht schreibt, lebt sie den American Dream mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und dem faulsten Mops der Welt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 346
    Erscheinungsdatum: 30.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736314214
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Royal
    Größe: 1845 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Rixton Falls - Secrets

1. KAPITEL

Demi

(Heute)

»Du bist eine Heilige, Demi. Wirklich. Brooks hat so ein Glück, dass er dich hat.« Brenda Abbott küsst mich auf die Stirn, als ich am Fußende des Krankenbettes ihres Sohnes sitze und Lotion in seine trockenen, reglosen Beine einmassiere. »Er wird bald aufwachen. Ich weiß es einfach.«

Sie macht einen Schmollmund mit ihren dünnen Lippen, und mir wird klar, dass ich meine künftige Schwiegermutter bisher nie ohne Lippenstift gesehen habe. Aber Brenda trägt Mascara. Ganze Schichten. Dick und wasserfest. Tiefschwarz, das ihre grünen Augen schimmern lässt.

Der protzige, fünfkarätige eingebettete Diamant an meinem linken Ringfinger schimmert im trüben Licht über Brooks' Bett und zieht meinen Blick auf sich. Ich finde immer noch, dass er unecht aussieht, obwohl ich weiß, dass er überaus echt ist, überaus zertifiziert und überaus versichert. Ich dachte, Brooks sei verrückt, weil er ihn gekauft hat. Ich habe ihm gesagt, dass niemand in Rixton Falls so einen Ring hätte. Ich wäre auch mit einem Edelstein zufrieden gewesen, der nur einen Bruchteil dieser Größe hat, aber er bestand darauf.

Vor achtundvierzig Stunden habe ich diesen Briefbeschwerer abgenommen, in seine blaugrüne Ringschachtel zurückgelegt und diese unten in einer Schublade verstaut. Vor achtundvierzig Stunden habe ich den Catering-Service angerufen, die Band abgesagt und den Fotografen angefleht, uns wenigstens einen Teil unserer Anzahlung zurückzugeben. Vor achtundvierzig Stunden kam das Leben, wie ich es kenne, zum zweiten Mal in sieben kurzen Jahren mit kreischenden Bremsen zum Stehen.

Ich schätze, ich habe eine Neigung, mir immer Typen auszusuchen, die mich lieben und dann verlassen.

Neulich abends hat Brooks mit irgendeiner dämlichen Ausrede, dass er noch nicht so weit wäre, unsere Hochzeit abgesagt und ist mit seinem roten Mercedes C-Klasse aus der Einfahrt gefahren. Mit genau dem, den er geschrottet hat, als er von der Straße abkam und in die Leitplanke krachte. Dem, der jetzt nur noch ein Haufen Altmetall auf einem Autofriedhof außerhalb der Stadt ist.

Es war spät. Ich weiß immer noch nicht, wohin er wollte, aber er hatte es offensichtlich eilig, dorthin zu kommen.

Ich hatte mir ein Glas Wein eingeschenkt, nachdem er weg war und war zu Bett gegangen. Aus reinem Trotz hatte ich ein altes T-Shirt eines Ex-Freundes angezogen. Ich konnte nicht schlafen, sondern lag nur wach und machte mir Vorwürfe, weil ich mehr Erleichterung als Kummer empfand. Ich konnte nicht verstehen, wieso ich nicht aufgebrachter darüber war, dass er mich verließ. Ich versuchte sogar, mich zum Weinen zu zwingen. Doch die Tränen wollten nicht kommen.

»Er kommt wieder in Ordnung«, beteuere ich seiner Mutter, obwohl ich nicht wirklich qualifiziert bin, diese Art Hoffnung zu äußern. Ich bin darin ausgebildet, Vorschulkinder zu unterrichten, nicht um die ungewisse Zukunft von Trauma-Patienten zu diagnostizieren.

Das regelmäßige Zischen einer Maschine, die für Brooks atmet, erfüllt das winzige Zimmer.

Eine Schwester klopft an die Tür. »Es tut mir sehr leid, meine Lieben. Die Besuchszeit ist vorbei. Sie können morgen früh wiederkommen.«

Brenda hängt sich ihre Handtasche von Prada über die Schulter und weigert sich, den Blick von ihrem verquollenen und zerquetschten Sohn zu wenden, als könnte sie sonst das winzigste Zucken verpassen. Ich erinnere sie nicht daran, dass sein Koma medizinisch veranlasst wurde und sie gar nichts verpassen wird, bis sie versuchen, ihn wieder aus dem Koma zu holen.

»Du kommst heute Abend zurecht, Liebes?« Brenda massiert über einen Knoten zwischen meinen Schulterblättern. Kleine hastige Kreisbewegungen. Tröstend, aber distanziert. Ich war seit unserem letzten Jahr am Hargrove mit Brooks zusammen, also kenne ich Brenda schon seit Jahren. Ich hielt sie immer für stark, doch jetzt beginne ich zu verstehen, dass sie einfach

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen