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Robert Ein ganz normales Leben von Dyke, Chris (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Robert

Roberts Eltern sind vermögend. Sie wollen das Robert und sein Bruder nichts vom Reichtum erfahren und lassen sie in armen Verhältnissen aufwachsen, wodurch sie ihren eigenen Weg gehen. Eines Tages fällt Robert ins Koma und erlebt sein Leben noch einmal neu. Dieses Mal lebt er seinen Traum und seine Schullaufbahn verläuft beinahe reibungslos. Er findet Freunde und erlebt einen wunderschönen Sommer. Der Traum zerplatzt mit der Zeit und fällt in sich zusammen, wodurch Robert aus dem Koma erwacht. Während meiner Jugend hatte ich sehr viel Vergnügen dabei, Fragen auf Antworten zu finden. Mittlerweile habe ich mein Leben dem Idealismus gewidmet. Stell dir vor, dass du mit deinem Ableben verschwindest und es keine Erlösung gibt. Du sammelst also keine Punkte, um danach besser zu stehen, sondern du kannst lediglich deinen Aufenthalt auf diesem Planeten verbessern, indem du die Beste Version für dich und deine Umgebung bist. Genau das halte ich in meinen Texten fest.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 275
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738062083
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 615 kBytes
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Robert

Kapitel 2

Die Lüge über unser Leben

Ich war fünfzehn Jahre alt und stand gerade vor der Klasse. Ich musste ein Referat halten und war furchtbar nervös. Allerdings war auch eine gewisse Coolness in mir. Mir machte es nichts aus vor meinen Mitschülern zu stehen, sondern es war meine Unzufriedenheit über meine Leistung, dass ich zu wenig gelernt habe, dass meine Argumente ungenügend sein und vor allem, dass man über mich lachen könnte. Es war eine klassische Versagensangst. Dieses Mal sollte es anders werden. In der Tat wurde es anders. Selbstsicher stand ich vor der Klasse und trug meine Arbeit vor.

Geld. So lautet das Thema meines Referates. Es soll einen Einblick geben, wie wir mit diesem Wort umgehen. Dabei ist Geld oft mit Reichtum gleichgesetzt. Allerdings ist Geld genau der Grund, weswegen sich Menschen streiten, weswegen sie sich trennen, wieso Kriege geführt werden, natürlich neben dem Grund, das es Frauen gibt, haha, und vor allem ist Geld etwas total Überflüssiges. Doch hört selbst rein.

Geld. Was ist schon Geld? Geld ist im Prinzip nichts wert. Du bist nur jetzt jung. Geld speichert nur den Wert und das nicht einmal gut. Immerhin unterliegen wir einer Inflation. Jede verdiente Geldeinheit ist daher nur ein Nichts. Kein Geld der Welt bringt dir das Stück des Lebens wieder, was du benötigt hast, um diese Einheit zu generieren. Tue also niemals etwas, wenn du es nicht mit deiner vollsten Überzeugung tust. Was bringen dir also die fünf Euro, die du bei deinem illegalen Nebenjob generierst? Man kann ja nicht einmal mehr sagen, dass du Geld verdienst. Sicherlich muss jede Aufgabe übernommen werden und sicherlich kann nicht jeder ein Unternehmer, Rockstar, Supermodel, Held werden. Wir brauchen also die Leute, die bei den Supermärkten an der Kasse sitzen dringender, als das Model, den Rockstar oder den Helden. Nur wofür wollten die Leute an der Kasse arbeiten, wenn sie diesen Traum nicht hätten, dort auch einmal hin zu kommen? Wir können alles erreichen, was wir nur wollen, woran wir nur glauben. Bloß, sollten wir dabei auch realistisch bleiben. Wenn man keinen Sinn, kein Gefühl für etwas hat, kann man noch so sehr an sich glauben. Fanatismus gab es genug in der Welt. Wofür sollten wir also Leute brauchen, die so sehr an etwas glauben, was sie niemals erreichen? Glaube hilft einen nicht dabei sein Ziel zu erreichen, sondern es niemals aus dem Auge zu verlieren. Man darf nicht vergessen, dass man einen Weg zwischen zwei Punkten hat. Egal wie man ihn auch berechnet. Man muss ihn gehen. Ich kann am Fuße des Berges noch so sehr glauben, dass ich an der Spitze pinkeln werde. Setze ich nicht einen Fuß vor den anderen und erklimme den Berg, wird mein Urin nur den Fuß des Berges erreichen. Ich kann auch noch so sehr an mich glauben, fliegen werde ich deswegen trotzdem nicht aus eigener Kraft. Zeit, Geduld und harte Arbeit sind die wirklichen Wegbegleiter. Wir können alles erreichen, woran wir glauben, wenn wir hart genug an uns arbeiten und die Geduld aufbringen, dass diese harte Arbeit nicht mit einem Jahrzehnt abgeschlossen ist. Daher muss man gut wählen, welchem Glauben man folgt. Allzu viel Zeit haben wir auch nicht, um jeden Traum im Glauben umzusetzen. Es kostet viel Kraft und Zeit um ein Sportler zu sein. Zeit in der wir kein Einstein werden. Egal wie effizient wir auch versuchen die kostbare Zeit zu nutzen. Allerdings müssen wir auch nicht traurig sein. Es gibt Milliarden von Menschen. Man schaue nur nach links und nach rechts und finde jeweils einen Menschen, der in mindestens einer Eigenschaft besser ist. Wir sind trotz Überlegenheit immer ein vollkommenes Nichts. Wer auf sich stolz ist, ohne dies begründet zu wissen, sollte sich einmal umsehen. Stolz ist unsere einzige Schwäche. Sie bringt uns um. Angst ist ein natürliches Hilfsmittel, was wir uns nützlich machen können. Mit der Angst kann man leben. Der Stolz raubt uns jedoch die Zeit. Und

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