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Rokesby - Tollkühne Lügen, sinnliche Leidenschaft von Quinn, Julia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.03.2021
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Rokesby - Tollkühne Lügen, sinnliche Leidenschaft

Während er schlief
Derbyshire, 1779. In den britischen Kolonien wurde Cecilias Bruder im Kampf verletzt. Mutig tritt sie die Schiffspassage nach Nordamerika an. Doch in Manhattan angekommen, entdeckt Cecilia, dass eine Verwechslung vorliegt. Statt ihres Bruders findet sie den attraktiven Captain Edward Rokesby bewusstlos im Lazarett vor. Einen innigen Briefwechsel hatte sie mit ihm und dabei ihr Herz verloren. Jetzt will sie ihm helfen, obwohl das eigentlich nur Anverwandten gestattet ist. Cecilia greift zu einer tollkühnen Lüge: Sie gibt sich als Edwards Gattin aus. Und erwartet bang den Moment, in dem ihr »Mann« die Augen aufschlägt.
Von der Autorin der erfolgreichen Bridgerton-Serie



Julia Quinn, auch als zeitgenössische Jane Austen bezeichnet, studierte zunächst Kunstgeschichte an der Harvard Universität. Ihre überaus erfolgreichen historischen Romane präsentieren den Zauber einer vergangenen Epoche und begeistern durch ihre warmherzigen, humorvollen Schilderungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 23.03.2021
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745751994
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Rokesby 2
    Originaltitel: The Girl With The Make-Believe Husband
    Größe: 1156 kBytes
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Rokesby - Tollkühne Lügen, sinnliche Leidenschaft

1. Kapitel

Manhattan

Juni 1779

Ihm tat der Kopf weh.

Berichtigung. Ihm tat der Kopf sehr weh.

Allerdings konnte er nicht recht sagen, woher die Schmerzen rührten. Möglich, dass man ihm eine Musketenkugel in den Kopf geschossen hatte. Das kam ihm angesichts der Tatsache, dass er sich momentan als Captain der Königlichen Armee in New York (oder war es Connecticut?) aufhielt, durchaus plausibel vor.

Sie befanden sich gerade im Krieg, falls es noch keinem aufgefallen sein sollte.

Doch dieses spezielle Dröhnen - das sich eher so anfühlte, als schlüge jemand mit einer Kanone (wohlgemerkt mit einer Kanone, nicht mit einer Kanonenkugel) auf seinen Schädel ein - schien eher darauf hinzudeuten, dass er mit einem stumpferen Gegenstand angegriffen worden war als mit einer Kugel.

Vielleicht mit einem Amboss. Heruntergeschleudert aus dem ersten Stock.

Wenn man es jedoch einmal von der positiven Seite betrachtete, schien ein derartiger Schmerz immerhin ein Hinweis darauf zu sein, dass er nicht tot war.

Dieser Krieg, den er erwähnt hatte ... da starben durchaus Menschen.

Mit erschreckender Regelmäßigkeit.

Dann war er also nicht gestorben. Das war gut. Aber er war sich auch nicht sicher, wo genau er sich befand. Der naheliegende nächste Schritt wäre gewesen, nun die Augen zu öffnen, doch das Licht, das durch seine geschlossenen Lider drang, war hell genug, um ihm zu verraten, dass helllichter Tag war, und auch wenn er die Dinge gern von der metaphorischen Sonnenseite betrachtete, war er sich doch ziemlich sicher, dass ihn die wortwörtliche vor allem blenden würde.

Und so hielt er die Augen geschlossen.

Aber er hielt die Ohren offen.

Er war nicht allein. Er konnte zwar nicht direkt irgendein Gespräch verfolgen, doch um ihn herum herrschte eine geschäftige Atmosphäre. Leute gingen hin und her, stellten Dinge auf Tische, zogen Stühle über den Boden.

Irgendwer stöhnte vor Schmerzen.

Die meisten Stimmen waren männlich, aber in seiner Nähe hielt sich mindestens eine Dame auf. Er konnte sie sogar atmen hören. Während sie ihren Geschäften nachging, gab sie leise Geräusche von sich. Zu ihren Aufgaben gehörte anscheinend auch, die Decken um ihn herum festzustecken und ihm die Hand auf die Stirn zu legen, wie er bald genug feststellte.

Ihm gefielen diese verhaltenen Geräusche, die leisen Mmms und Seufzer, deren sie sich vermutlich noch nicht einmal bewusst war. Und sie roch gut, ein wenig nach Zitrone, ein wenig nach Seife.

Und ein wenig nach harter Arbeit.

Den Geruch kannte er. An sich selbst hatte er ihn auch schon wahrgenommen, allerdings nur kurz, ehe er sich zu einem wahrhaften Gestank ausgewachsen hatte.

An ihr empfand er diesen Geruch jedoch als ausgesprochen angenehm. Irgendwie erdverbunden. Er fragte sich, wer sie wohl war, dass sie sich so gewissenhaft um ihn kümmerte.

»Wie geht es ihm heute?«

Edward hielt sich ganz still. Diese männliche Stimme war neu, und er war sich nicht sicher, ob er bereits zu erkennen geben wollte, dass er wach war.

Allerdings war ihm nicht recht klar, warum er zögerte.

»Unverändert«, lautete die Antwort der Frau.

»Ich mache mir Sorgen. Wenn er nicht bald aufwacht ...«

»Ich weiß«, erwiderte die Frau. In ihrer Stimme lag eine Spur Verärgerung, was Edward verwunderlich fand.

»Konnten Sie ihm etwas Brühe einflößen?«

»Nur ein paar Löffel. Ich hatte Angst, er könnte sich verschlucken, wenn ich versuchte, ihm mehr zu geben.«

Der Mann stieß ein Geräusch aus, das vage Zustimmung signalisierte. »Wie lang befindet er sich noch mal schon in diesem Zustand?«

»Seit einer Woche, Sir. Vier Tage vor meiner Ankunft, drei Tage danach.«

Eine Woche. Edward ließ sich das durch den

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