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Romana Gold Band 25 von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Romana Gold Band 25

DIE GELIEBTE DES MILLIARDÄRS von JORDAN, PENNY Zwischen Carly und dem Frauenschwarm Ricardo Salvatore, für den sie in Saint Tropez eine glamouröse Party plant, prickelt es sofort. Bis sie erfährt, dass der prominente Milliardär sie für ein verwöhntes Jetset-Girl hält, das sich nur einen reichen Mann angeln will ... DAS FERIENHAUS DER LIEBE von HART, JESSICA Polly glaubt, sich verhört zu haben: Zwei Wochen soll sie vor wichtigen Geschäftspartnern die Verlobte von Simon Taverner spielen, dem großen Bruder ihrer besten Freundin. Ort der Handlung: Sein von wildem Thymian und Lavendel umgebenes Ferienhaus in der Provence ... VERSUCHUNG AN DER CÔTE D'AZUR von KER, MADELEINE Nur er und sie, mit Wind in den Haaren, im Cabrio an der Côte d'Azur entlangbrausend ... Zu gern würde Multimillionär Anton Zell einfach anhalten und seine schöne Assistentin am Meer lieben, dort wo die Brandung tost. Aber Amy weicht jeder Nähe aus. Was hält sie zurück?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 20.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733740702
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1292 kBytes
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Romana Gold Band 25

1. KAPITEL

Unauffällig musterte Carly die bunt zusammengewürfelte Gruppe, die sie als Mitarbeiterin einer der renommiertesten und exklusivsten Event-Agenturen des Landes betreute. Heute hatte ihre Agentur eine Party für einen Banker organisiert, der beschlossen hatte, seinen vierzigsten Geburtstag im "CoralPink" zu feiern - dem Londoner Nachtclub. Sie selbst hätte diesen Ort bestimmt nicht gewählt, aber bei ihnen war der Kunde König.

Dass seine Ehefrau sich allerdings zunehmend darüber ärgerte, wie viel Beachtung er den Partyludern schenkte, war nicht zu übersehen. Auf seinem Tisch standen schon sechs leere Flaschen Champagner, und ein Gast des Kunden lud gerade eine junge Frau ein, sich zu ihnen zu setzen. Niedergeschlagen stellte Carly wieder einmal fest, dass in der erotisch aufgeladenen Atmosphäre eines Nachtclubs die Libido der Männer unheilvoll anstieg und die Ehefrauen infolgedessen immer gereizter wurden.

Von Anfang an hatte sie sich gegen diesen Auftrag gesträubt. So etwas war einfach nicht ihr Fall. Viel lieber mochte sie solche Events wie den am letzten Wochenende: Eine kinderreiche Familie wünschte sich für die Großmutter eine fröhliche Überraschungsparty zum achtzigsten Geburtstag. Weil die Leute nicht viel Geld ausgeben konnten, hatte Carly ziemlich tricksen müssen, damit sie ihnen trotzdem alle Wünsche erfüllen konnte. Auf das Ergebnis war sie mit Recht stolz gewesen.

Wenn Mike Lucas nicht endlich aufhörte, mit der Brünetten zu flirten, die er sich geschnappt hatte, würde seine Frau bald vor Wut explodieren. Schnell stand Carly auf und ging zu ihm, um die Situation zu entschärfen, bevor sie völlig außer Kontrolle geriet.

Missmutig fragte sich Ricardo, warum um alles in der Welt er sich hatte überreden lassen, hierherzukommen. Schon jetzt hatte er die Lust an dem geplanten Geschäft verloren. Die ganze Gesellschaft in diesem Laden war ihm zuwider. Reiche unmoralische Männer, die von habgierigen und genauso unmoralischen Frauen ausgenommen werden, dachte er zynisch.

An einem Tisch einige Meter von ihm entfernt saßen Männer um die vierzig mit ihren Partnerinnen oder Ehefrauen und beobachteten die spärlich bekleideten Partymiezen, von denen es im Nachtclub nur so wimmelte. Gerade stand eine Frau von ihrem Platz auf - jünger als die anderen in der Gruppe, aber auch kein junges Mädchen mehr - und ging um den Tisch, dorthin, wo einer der Männer eine kichernde langbeinige Brünette befummelte, für die er eine Sekunde zuvor eine weitere Flasche Champagner bestellt hatte.

"Mike." Lächelnd neigte sich Carly zu ihm.

"Hallo, meine Schöne. Möchtest du Champagner?" Mike griff nach ihr, zog sie auf sein Knie und umfasste ihre Brust.

Augenblicklich erstarrte Carly. Sie warf ihm einen warnenden Blick zu, doch Mike war viel zu betrunken, um es zu bemerken. Nun zog er die Brünette auf sein anderes Knie, und im Gegensatz zu Carly machte sie deutlich, dass sie die Aufmerksamkeit genoss.

"Seht mal, was ich hier habe!", rief Mike seinen Freunden zu. Er betatschte auch die Brünette und grölte: "He, wie wäre es mit diesen beiden Süßen für einen flotten Dreier, Jungs?"

Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete Ricardo die unappetitliche Szene. Für ihn war der Anblick von Frauen, die sich verkauften, nichts Neues, schließlich war er in den Armenvierteln von Neapel aufgewachsen. Doch diese verzogenen, verwöhnten und faulen Frauen der Oberschicht mit ihren Designerkleidern und dem Cartierschmuck waren seiner Meinung nach viel verdorbener als die Prostituierten in den engen Gassen Neapels. Schlecht gelaunt schob er seinen Stuhl zurück, stand auf und warf einen Haufen Geldscheine auf den Tisch. Der Mann, der ihn in den Club eingeladen hatte, unterhielt sich mit jemandem an der Bar. Ohne sich von ihm zu verabschieden, verließ Ricardo den Nachtclub.

Als Milliardär konnte er es sich leisten, auch einmal unhöflich zu sein.

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